Newsticker Rhein-Neckar

Auto

Im Test

Der Golf als Stromer

Der ID.3 soll der neue Golf werden, das Volumenmodell von Volkswagen – bloß mit Elektromotor. ID ist das Kürzel für „Intelligentes Design“, die Ziffer „3“ steht für die Kompaktklasse. Sehr selbstbewusst also, was da in Wolfsburg ...

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Stephan Eisner
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Test Mitsubishi L 200 Off Road

Gewaltiger Gelände-Pick-up mit vielen Vorzügen

Groß, breit, stark und sehr, sehr auffällig. Der L 200 von Mitsubishi zieht die Blicke auf sich, wo immer er auftaucht. Kein Wunder, denn zu übersehen ist der gewaltige Gelände-Pick-up nicht. Zwar fällt die Suche nach einem ...

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Fabian Greulich
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Sicherheit

Notfallset prüfen

Egal, ob als Kissen, Kasten oder Rolle: Ein Notfallset muss an Bord eines jeden Autos sein. Und es muss der aktuellen DIN-Norm 13164 entsprechen, informiert der TÜV Süd. Doch das ist noch nicht alles. Denn für bestimmte Teile in ...

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tmn
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Fränky'sche Nachrichten

Fahrzeug schleppt Flugzeug

Ein riesiges Flugzeug wird von einem Fahrzeug über das Rollfeld eines Flughafens gezogen. Im Vergleich zum Flieger sieht das Fahrzeug winzig aus.

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Klimaanlage

Kampf gegen dicke Luft im Auto

Störende Gerüche, nervige Pollen und jetzt auch noch virenbelastete Aerosole – spätestens seit dem Ausbruch der Pandemie haben auch Autofahrer eine empfindliche Nase und sehnen sich nach reiner Luft im Wagen. Die Hersteller ...

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tmn
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Vorstellung

Start mit zwei Modellen

Rund fünf Jahre nach dem Start daheim in Korea und den USA kommt Genesis nun auch nach Europa. Es ist die luxuriöse Schwestermarke von Hyundai und Kia. Weitgehend online organisiert und nur in München mit einem eigenen Händler ...

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tmn
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Gebrauchtwagen

Eine Frage der Kilometer

Der BMW 5er bietet Fahrspaß, ein gutes Sicherheitsniveau und eine hohe Verarbeitungsqualität. Doch in der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) ist das Mittelklasse-Modell nur durchschnittlich. Das liegt allerdings daran, dass der typische ...

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Auto

Der Polo GTI steht in den Startlöchern

Volkswagen gibt einen ersten Ausblick auf den neuen Polo GTI. "Der Kompaktsportler basiert auf dem vor kurzem vorgestellten neuen Polo und ist künftig die Topversion der Baureihe", heißt es dazu aus Wolfsburg.Auf einer ersten ...

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Rudolf Huber
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Auto

Renault: Erste Seriendetails vom Megane E-Tech Electric

Renault hat erste Detailaufnahmen vom künftigen Megane E-Tech Electric gezeigt. Der vollelektrische Megane feiert 2022 Premiere und soll "eine zentrale Rolle in der Neuausrichtung von Renault" spielen.Einen Vorgeschmack hatte es ...

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Rudolf Huber
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  1. Kult mit Kabel: Praxistest Fiat 500 elektrisch

    <p>Besser spät als gar nicht. Bei der Elektrifizierung seiner Modellpalette hat Fiat-Chrysler (FCA) lange gekleckert anstatt zu klotzen. Der frühere Chef Sergio Marchionne investierte wegen knapper Kassen so wenig wie möglich in neue Modelle und nur das absolute Minimum in neue Antriebskonzepte. Jetzt endlich und genau zum richtigen Zeitpunkt surrt der Fiat 500 als erstes vollelektrisches Modell der Turiner durch die Stadt und über Land. Bis zu 320 Kilometer Reichweite (WLTP) verheißen Alltagstauglichkeit auch für längere Strecken. Der Motor-Informations-Dienst (mid) hat den elektrischen Enkel des kultigen Cinquecento in dritter Generation ausgiebig getestet.<br/><br/>Für den ersten italienischen Moment im komplett neuen und auf einer eigenen Plattform aufbauenden elektrischen Fiat 500 sorgen melodiöse Akkorde aus Federico Fellinis Film "Amarcord". Mit mehr Dolce Vita, als es das Summen eines Cyborgs je an die Herzen bringen könnte, bewahren die Töne Passanten vor dem Erschrecken vor der eigentlich lautlosen Mobilitätstechnik.<br/><br/>Wer sich nach der Tonquelle umschaut, erkennt den knuffigen Kleinstwagen in bekanntem und längst zum Kult gewordenem Outfit. Gegenüber dem mittlerweile 13 Jahre alten benzingetriebenen Namensvetter sind seine Dimensionen leicht gewachsenen. Weitere Unterschiede birgt das Detail: Die Scheinwerfer vorne sind geteilt, die Tagfahrlichter ziehen sich wie Augenbrauen hinauf in die Motorhaube.<br/><br/>Vorne im modernen und gut aufgeräumten Cockpit haben zwei Erwachsene auf konturierten Sitzen komfortabel Platz. Für das gute grüne Gewissen sorgen Bezüge, die aus Recycling-Materialien und zum Teil aus Kunststoff bestehen, der aus dem Meer gefischt wurde. Im Vergleich zur Variante mit Verbrennungsmotor, die zunächst weiter im Programm bleibt, sitzt man niedriger. Die Lenksäule ist zudem jetzt höhen- und längsverstellbar. Krimskrams findet reichlich Platz in gut sortierten Ablagen, für das Handy gibt es eine - aufpreispflichtige - Schale zum induktiven Laden.<br/><br/>Der Kofferraum ist mit 185 Litern recht klein, aber für Single- oder Pärchenbedürfnisse durchaus ausreichend. Wer mehr will, legt die Rücksitze um. Das schafft 550 Liter gut nutzbaren Stauraum.<br/><br/>Nach dem Druck auf den Startknopf kommt es zum nächsten italienischen Moment. Der Stromer macht einen auf rasanten Südländer. Wie es sich für ein Elektroauto gehört, tritt er aus dem Stand mit der vollen Kraft von 220 Newtonmeter Drehmoment an. Genug, um die immerhin 1.365 Kilo schwere Limousine binnen neun Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.<br/><br/>Fährt man im Range-Modus weiter und dirigiert den Elektro-Floh nahezu ausschließlich über ein Pedal, steigt der Grad der Energierückgewinnung. Im Sherpa-Modus wird die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Zusammen mit dem Verzicht auf alle unnötig Energie fressende Verbraucher ist dieses Programm genau das Richtige für Sparfüchse im tagtäglichen Stadtverkehr.<br/><br/>Freunde des Gokart-Feelings bleiben im Normalmodus und jagen den kleinen Italiener mit niedrigem Schwerpunkt und guter Federung, aber etwas schwammiger Lenkung über die Landstraßen. Laut Datenblatt beträgt der Normverbrauch für den Testwagen 14,0 bis 14,3 kWh je 100 Kilometer. Das ist allerdings außerhalb des reinen Stadtbetriebes kaum machbar. Selbst bei zurückhaltender Fahrweise über Land und auf der Autobahn pendelt sich der Verbrauch bei um die 17 kWh ein, die Reichweite reduziert sich dann auf etwa 280 Kilometer. Doch keine Frage, auch damit lässt es sich anfreunden.<br/><br/>Wäre da nicht der Preis. Für den elektrischen Fiat 500 Icon werden mindestens 29.560 Euro aufgerufen. Gönnt man sich zusätzliche italienische Momente wie den Blick durch eine Rückfahrkamera, diverse Assistenten und beheizbare Sitze, können daraus locker über 34.000 Euro werden. Mit dem Griff zum Cabrio werden mindestens 32.560 fällig. Der Dreitürer mit seiner schmalen zusätzlichen Tür kostet mindestens 31.560 Euro. Auch der Abzug von mehr als 9.000 Euro Verkaufsprämie tröstet herzlich wenig über den ambitionierten Preis für den knuffigen Elektro-Floh aus Turin hinweg.<br/><br/>Solveig Grewe / mid<br/><br/>Technische Daten Fiat 500 Icon elektrisch:<br/><br/>- Länge / Breite / Höhe: 3,62 / 1,68 / 1,52 Meter<br/><br/>- Antrieb: Elektromotor, 87 kW/118 PS, 220 Nm max. Drehmoment<br/><br/>- Batteriekapazität / Reichweite nach WLTP: 42 kWH / 312 - 321 km<br/><br/>- Ladeleistung DC: bis 85 kW<br/><br/>- Getriebe: Automatisches Untersetzungsgetriebe<br/><br/>- Beschleunigung 0 bis 100 km/h: 9,0 sek<br/><br/>- Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h<br/><br/>- Stromverbrauch kombiniert: 14,0 - 14,3 kW/100 km<br/><br/>- Preis: ab 29.560 Euro<br/><br/>- Testwagen-Preis: 34.060 Euro</p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    Solveig Grewe
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  2. Werkstätten: Ohne Auftrag kein Lohn

    <p>Als Autofahrer kennt man das möglicherweise: In einer Werkstatt werden bei einem Auftrag bestimmte Dienstleistungen wie Wischwasser nachfüllen oder Ölwechsel ohne eindeutige Anweisung des Kunden vorgenommen. Der ADAC weist jetzt darauf hin, dass Kfz-Werkstätten Leistungen, die bei der Übergabe des Fahrzeugs durch den Kunden nicht besprochen und vereinbart wurden, nicht berechnen dürfen.<br/><br/>Im aktuellen Fall liegt dem ADAC die Werkstatt-Rechnung einer Autofahrerin vor, in der eine Corona-bedingte Desinfektion des Fahrzeugs mit pauschal 50 Euro veranschlagt wurde, ohne dass dies vereinbart worden war.<br/><br/>Laut ADAC muss die Werkstatt beweisen können, dass ein Auftrag für die durchgeführten Arbeiten vorgelegen hat, wenn dafür ein Werklohn eingefordert wird. Da in diesem Fall über die Desinfektion nicht gesprochen wurde, ist sie auch nicht Vertragsbestandteil geworden. Um die Desinfektion berechnen zu können hätte die Werkstatt ihre Kundin vorab darüber informieren müssen.<br/><br/>Nur wenn ein Vertrag zwischen einem Kunden und der Werkstatt sehr pauschal und wenig konkret formuliert wird, also etwa bei einer allgemeinen Fahrzeug-Inspektion oder einem Sommerservice, muss der Fahrzeugbesitzer möglicherweise auch Leistungen bezahlen, die zwar nicht ausdrücklich beauftragt wurden, aber bei der Ausführung dieser Arbeiten üblicherweise anfallen. Ob dazu auch Desinfektionskosten zählen, ist umstritten. Daher empfiehlt der ADAC, bereits bei der Auftragserteilung die Kostenfrage der Desinfektion zu klären.</p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    Andreas Reiners
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  3. Millionen-Meilenstein für den Citroen C3

    <p>Meilenstein für den Citroen C3: Der Stadt-Flitzer hat die Marke von einer Million produzierter Fahrzeuge geknackt. Die dritte Generation des C3 wurde im November 2016 erstmals präsentiert und zählte laut Citroen 2020 zu den drei meistverkauften Fahrzeugmodellen seines Segments in Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Portugal, Dänemark, der Slowakei und Bulgarien. In Deutschland ist der C3 nach dem Berlingo einer der Bestseller der Marke.<br/><br/>Citroen liefert zu dem Meilenstein noch ein paar interessante Zahlen mit: 41 Prozent der Kunden haben sich für die höchsten Ausstattungsniveaus "Shine" und "Shine Pack" entschieden, 65 Prozent der Kunden wählten eine zweifarbige Lackierung und 68 Prozent bestellten eine Version mit Airbump.</p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    Andreas Reiners
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  4. Neue Helmnorm verbessert die Sicherheit

    <p>Wenn die Motorrad-Saison beginnt, gehören Helme zu den wichtigsten Bestandteilen der Ausrüstung. Wichtig zu wissen: Die Helmnorm ECE 22.05 wird von der neuen Norm ECE 22.06 abgelöst. Sie gilt seit Anfang 2021 und bringt entscheidende Verbesserungen in puncto Sicherheit. Das bestätigt ein Laborversuch, den Auto Bild Motorrad zusammen mit dem TÜV Rheinland durchgeführt hat. <br/><br/>Dabei wurden vier Helme geprüft, die noch gemäß ECE 22.05 zertifiziert sind - darunter zwei Kandidaten, die laut Anbieter bereits auf die neue ECE 22.06 abgestimmt wurden. Das ernüchternde Ergebnis: Drei der vier Helme überschritten die Grenzwerte. Beim seitlichen Aufprall auf einen Amboss mit einer Geschwindigkeit von 29,5 km/h wurden Kopfbeschleunigungen von bis zu 338 g gemessen. Erlaubt sind laut neuer Norm aber nur 275 g. <br/><br/>In der ECE 22.05 waren lediglich fünf Prüfpunkte fest vorgegeben. Hersteller konnten ihre Produkte an genau diesen Stellen verstärken, um die Norm zu bestehen. Bei ECE 22.06 gibt es dagegen eine Vielzahl von Prüfpunkten, somit lohnen sich punktuelle Verbesserungen an schlechten Produkten kaum noch. <br/><br/>Seit Anfang des Jahres können Motorrad-Helme nach der neuen Norm zugelassen werden - doch mancher Helmhersteller zögert. Hintergrund dürften die langen Übergangsfristen sein: Noch bis Juni 2022 können Hersteller ihre Helme nach der auslaufenden Norm ECE 22.05 zertifizieren lassen. Und erst ab Juni 2023 darf kein 22.05-Helm mehr produziert werden.</p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    Andreas Reiners
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  5. Subaru BRZ: Letzter Sprint eines ehrlichen Sportlers

    <p>Schocknachricht für Sportwagenfans: Subaru schickt 2021 den BRZ in Rente und erteilt dem bereits enthüllten Nachfolger hierzulande anscheinend dauerhaften Platzverweis. Damit reduziert sich in Europa die Zahl der einigermaßen erschwinglichen Sportcoupés um einen "ehrlichen" Sportler, der sich zeitlebens dem Fahrspaß verpflichtet fühlte. 2012 nahm der BRZ zusammen mit seinem (nahezu baugleichen) Schwestermodell Toyota GT86 zum ersten Mal als Serienwagen mitteleuropäische Straßen unter die Räder.<br/><br/>Der Motor-Informations-Dienst (mid) ergriff buchstäblich die letzte Gelegenheit, mit einem Exemplar der "Final Edition" auf Abschiedstour zu rollen. Und der Frage nachzugehen, warum der BRX ein "ehrlicher" Sportwagen ist. Die finale Serie ist in Deutschland auf nur 38 Exemplare begrenzt, allerdings kostet sie mit ihrer opulent angereicherten Sonderausstattung fast 7.000 Euro mehr als die Reststücke der Basisversion, die ab rund 33.500 Euro noch zu haben sind.<br/><br/>Schon mit seiner Form dokumentiert der BRZ Ehrlichkeit: Auch wenn das Coupe in die Kategorie 2+2-Sitzer fällt, so lassen die geduckte Erscheinung mit der zurück gesetzten Kabine und dem flach auslaufenden Heck keinen Zweifel daran, dass allenfalls zwei Personen im Innenraum kommod sitzen. Das Fondgestühl dient allenfalls als willkommene Ablage für Taschen oder Jacken. Oder auch als erweiterter Kofferraum bei flach umgelegter Rücksitzlehne ohne störende Stufe im Knickbereich.<br/><br/>Ehrlich auch das Armaturenbrett: rote, innen beleuchtete Zeiger der beiden Rundinstrumente für Geschwindigkeit und Drehzahl. Wobei sich der Drehzahlmesser durch Mittelposition und größeren Durchmesser die prominentere Rolle ergattert. Welch eine Freude in einer Autowelt, die inzwischen von digitalen Instrumenten auf riesigen Bildschirmen überflutet ist. Das ist noch alte Schule, das hat Stil.<br/><br/>Dazu wird von der Mittelkonsole der kurze Schalthebel (Sechsgang-Getriebe) mit Lederknauf gereicht, der auf seine Art die Botschaft loswird: Hier wechselt der kundige Chef die Gänge noch selbst. Dass sich diese Handarbeit bei kaltem Getriebeöl etwas knochig anfühlt, ist ebenfalls ehrlich. Ein Sportwagen will erst einmal warm gefahren werden, bevor der hurtige Ritt über den Parcours ansteht.<br/><br/>Dass Subaru das Armaturenbrett im Mittelteil zwischen Instrumenten und Handschuhfach mit schwarzem Klavierlack angestrichen hat, sei dem Unternehmen verziehen: Es sieht zwar elegant aus, aber gebürstetes Aluminium oder mattes Karbon würden besser zum sportiven Charakter passen.<br/><br/>Und wie hält es der Motor mit Ehrlichkeit? Keine Frage: Punktlandung! Der stets heiser röchelnde Zwei-Liter-Boxer mit 200 PS verzichtet auf so neumodischen Kram wie Turbolader und lebt als Sauger von der Drehzahl. Präziser gesagt: von der hohen Drehzahl. Das maximale Drehmoment meldet sich deswegen erst jenseits von 6.400 Umdrehungen pro Minute zu Wort. Da bleiben dann keine 1.000 Touren mehr übrig, bis die rote Lampe und ein schnarrender Warnton dazu mahnen, spätestens bei Skalenwert 7.300 den nächst höheren Gang einzulegen.<br/><br/>Wer im sechsten angekommen ist, wird jenseits der 200er-Marke bemerken, dass die sich die Beschleunigung des Vierzylinders sanft verliert, bis sie bei 226 km/h komplett ausgereizt ist. Eben ein ehrlicher Sauger, der auf mehr Hubraum angewiesen wäre, wenn er schneller laufen sollte.<br/><br/>Geht es um den Verbrauch, überrascht der BRZ positiv: Obwohl beim Mix des Proberitts über die Autobahn hohe Tempi und auf den Landstraßen beherzte Drehzahlen angesagt sind, zeigt der Verbrauchszähler vergleichsweise moderate 9,5 Liter je 100 Kilometer an. Damit liegt der BRZ näher am theoretischen Prospektwert (8,6 Liter Super Plus) als die hoch gelobten Hybrid-Autos, die im Alltag auch schon mal das Mehrfache der offiziellen Verbrauchsangabe wegschlucken können.<br/><br/>Aber ehrlich gesagt: Was soll der BRZ auf der Autobahn? Seine Welt ist die Landstraße - und zwar die mit den vielen Kurven. Er frisst sie gierig, wie ein wacher Hund, dem man sein Lieblings-Futter hinwirft. Damit sind wir beim ehrlichen Fahrwerk. Es arbeitet nach der Devise: Gelobt sei, was hart macht. Die Vermutung, die Federung sei beim Zusammenbau des Autos gänzlich vergessen worden, erweist sich spätestens bei langwelliger Fahrbahn als nichtig. Die steckt der BRZ locker weg, meldet aber zuverlässig jede Münze, die auf der Straße liegt. Kopf oder Zahl? Die Frage ist bei sensiblen Fahrern schnell beantwortet.<br/><br/>Apropos Kurven: Die spontane Lenkung ist erste Sahne. Ihr spontaner Charakter macht es aus, dass dem BRZ selbst von Rennfahrern ein professionelles "Handling" nachgesagt wird. Die Präzision im Lenkapparat, das prima dosierbare Gaspedal, das Sperrdifferenzial der Hinterachse und der niedrige Schwerpunkt dank Boxermotor bilden genau das Gemisch, das geübten Sportfahrern so viel Spaß macht. Spätestens wenn das Coupe beim flotten Beschleunigen aus der Kurve mit der Hinterhand nach außen drängt, sodass der Lenkeinschlag leicht zurückgenommen werden kann, ist klar: Man sitzt in einem ehrlichen Hecktriebler.<br/><br/>Wer auf die abgesperrte Rennpiste geht, kann das ESP in zwei Stufen minimieren, um die Driftwinkel zu erhöhen. Gut, dass auch bei diesen Manövern die eng geschnittenen Schalensitze festen Seitenhalt spendieren und ihrer Funktion gerecht werden, dem Fahrer in Gesäß und Wirbelsäule zu melden, was der BRZ dem Piloten mitteilen will. Eine offene und ehrliche Art der Kommunikation. Steht eine abrupte Verzögerung an, dann packen die roten Brembo-Bremszangen beherzt zu.<br/><br/>Noch haben die BRZ-Fans die Chance, eines der letzten "alten" Exemplare zu erwischen. Ob nun als "Final Edition" oder kurz davor gebaut: Wer einen Final ergattert, wird von der langen Liste der serienmäßig eingebauten Sonderausstattungen quasi erschlagen. Im Testwagen erhöhten lediglich die Sonderfarbe "WR Blue Pearl" (100 Euro) und die Fußmatten mit blauem BRZ-Logo (94,20 Euro) den Listenpreis. <br/><br/>Tränen werden jene sportlichen Subaru-Kunden vergießen, die der Marke auch künftig gern treu bleiben würden. Denn momentan ist die Einfuhr des just vorgestellten Nachfolgers in Europa nicht vorgesehen. Wenn das Subaru-Management hart bleibt, können diese Tränen der Enttäuschung nur Toyota-Händler trocknen. Dort wird es den neuen BRZ im Lauf des Jahres 2021 nämlich schon geben. Er heißt bei Toyota allerdings GR 86 und trägt garantiert kein Subaru-Emblem. Ehrlich.<br/><br/>Klaus Brieter/mid<br/><br/>Technische Daten Subaru BRZ "Final Edition":<br/>- Länge / Breite / Höhe: 4,24 / 1,78 / 1,32 Meter<br/>- Otto-Motor: Vierzylinder-Boxer<br/>- Hubraum: 1.998 ccm<br/>- Leistung: 147 kW/200 PS<br/>- max. Drehmoment: 205 Nm<br/>- Getriebe: manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe<br/>- Beschleunigung: 0 bis 100 km/h in 7,6 Sekunden<br/>- Höchstgeschwindigkeit: 226 km/h<br/>- Normverbrauch (NEFZ): 8,6 l Super Plus/100 km<br/>- CO2-Emissionen: 196 g/km<br/>- Preise: ab 40.270 Euro<br/>- Testwagenpreis: 40.464,20 Euro</p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    Klaus Brieter
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Autotest Der neue Skoda Octavia Combi: großer Familienfreund

Skodas Bestseller Octavia ist in der vierten Generation angekommen. Die Limousine als auch der Combi sind geräumiger, sicherer und vernetzter als je zuvor.

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