Newsticker Rhein-Neckar

Auto

Im Test

Der Schöne und das Kabel

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sind 95 Prozent aller täglichen Fahrten mit dem Auto kürzer als 50 Kilometer. Ein starkes Argument für Fahrzeuge mit einem Plug-in-Hybridsystem. Denn ...

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Klaus Neumann
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Test Subaru Impreza e-Boxer

Exot im umkämpften Kompakt-Segment

Der Subaru Impreza ist der Außenseiter in der Kompaktklasse. Wegen seines legendären Rufs im Rallyesport (als WRX) – aber auch wegen seiner bescheidenen Verkaufszahlen. Knapp 200 neue Imprezas wurden im vergangenen Jahr ...

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Jürgen Strein
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Fahrradreifen

Druck einfach überprüfen

Lässt sich der Fahrradreifen mit dem Daumen mehr als einen Zentimeter eindrücken, muss er aufgepumpt werden. Diesen einfachen Richtwert für den richtigen Luftdruck nennt der Auto Club Europa (ACE). Der Test ist allerdings nur bei ...

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tmn
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Auto

Opel kennzeichnet Autos mit QR-Code

Schriftzüge waren gestern. Heute kennzeichnet Autohersteller Opel Fahrzeuge mit einem QR-Code. Das eröffnet neue Möglichkeiten der Konnektivität. Bei kommenden Autos ersetzen QR-Codes Modellbezeichnungen, Motorisierungsangaben ...

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Lars Wallerang
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Auto

Luxus auf britisch: Das Recreation Module von Rolls-Royce

Es ist immer wieder schön, einen kurzen Blick in die Welt der Reichen und Schönen zu werfen - etwa im Zusammenhang mit Neuheiten von der traditionsreichen Luxus-Marke Rolls-Royce. Jüngster Streich der Briten für ihre an feinste ...

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Rudolf Huber
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Vorstellung

520 Kilometer Reichweite

Skoda rollt ab dem 24. April sein erstes rein als E-Auto geplantes Modell auf die Straße. Der Enyaq iV ist technisch mit Konzernmodellen wie VW ID4 oder Audi Q4 verwandt. Das SUV soll mindestens 33 800 Euro kosten. Dafür gibt es ...

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tmn
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Gebrauchtwagen

Eine Frage der Kilometer

Der BMW 5er bietet Fahrspaß, ein gutes Sicherheitsniveau und eine hohe Verarbeitungsqualität. Doch in der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) ist das Mittelklasse-Modell nur durchschnittlich. Das liegt allerdings daran, dass der typische ...

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Wirtschaft

«Großer Lichtblick» für deutsche Autobauer

Shanghai (dpa) - In der Pandemie ist China der große Lichtblick für deutsche Autobauer. Der weltgrößte Automarkt wird in diesem Jahr nach Einschätzung von Branchenexperten um sechs Prozent oder mehr zulegen.

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Jubiläum

Sportlicher Star der Swinging Sixties

Es ist kühl an diesem Frühlingsmorgen im Genfer Parc des Eaux-Vives. Doch zumindest ums Gemüt ist den meisten schnell warm. Über Nacht in einem Husarenritt auf eigener Achse aus England in die Schweiz gefahren, präsentiert Jaguar ...

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tmn
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  1. Blaulicht oder schusssichere Bleche

    <p>Rotierende Kennzeichen, Maschinengewehre hinter den Scheinwerfern, auf Knopfdruck schleudert der Beifahrersitz den Passagier aus dem Wagen. Wohl kein anderes Auto hat so viele Sonderfunktionen wie James Bonds Aston Martin DB5. Davon können Streifenpolizisten zwar nur träumen, doch auch sie haben bei der Ausstattung ihrer Dienstwagen ein paar zusätzliche Optionen. Für Streifenwagen, Rettungswagen, Fahrzeuge des Katastrophenschutzes oder für Sonderschützer haben viele Hersteller spezielle Abteilungen.</p> <p>Zum Beispiel der Unternehmensbereich OSV bei Opel, der zivile Neufahrzeuge für besondere Aufgaben ausrüstet: Hier, so erklärt Sprecher Patrick Munsch, werden Blau- oder Blitzlichter, Suchscheinwerfer und Sirenen montiert, Funktechnik installiert und die Karosserien mit der offiziellen Uniform foliert. Für besondere Aufgaben gehen viele Hersteller deutlich weiter. Nämlich dann, wenn es um den Schutz prominenter Insassen geht. Dann gibt es für Limousinen und Geländewagen ab Werk oder nachher beim spezialisierten Dienstleister Schutz gegen Attacken aller Art. Es gibt schuss- und sprengsichere Bleche mit Karbon- oder Panzerstahl-Einlagen, Matten aus Aramidfaser und dicke widerstandsfähige Scheiben. Und bei Mercedes erfährt man noch mehr Sonderschutzfunktionen: Die Reifen können auch ohne Luft noch fahren, der Tank hält nach einem Gewehrbeschuss dicht. Automatische Löschanlagen bekämpfen Brände und eine integrierte Sauerstoffversorgung garantiert ausreichend Atemluft auch in brenzligen Situationen.</p> <h3>Spezielle Zulieferer</h3> <p>Während solche Umbauten in der Regel unter der Regie des Herstellers erfolgen, lassen Feuerwehr und Rettungsdienste ihre Fahrzeuge oft vom Dienstleister umrüsten. Medizinische Einrichtungen für Rettungswagen wie die gefederten Aufnahmen für Krankentragen oder Löschpumpen, sagt MAN-Sprecher Thomas Pietsch, werden meist von speziellen Zulieferern in die entsprechend vorbereiteten Transporter eingebaut. Bei diesen Dienst- und Einsatzfahrzeugen geht es aber nicht immer nur um Mehrausstattung. Bisweilen müssen Polizisten, Feuerwehr- und Rettungsleute auch auf ein paar Extras verzichten. Ledersitze, Klimaautomatik und andere vermeintliche Luxusoptionen werden für solche amtlichen Flotten häufig nicht montiert, sagt ein BMW-Sprecher. Auch das Autoradio fehlt manchmal. Der Umbau von Serienwagen zu Streifenwagen in Deutschland ist dabei verhältnismäßig subtil.</p> <p>Die Autohersteller in den USA gehen traditionell weiter. Sie leiten von ihren Serienmodellen besondere Polizei-Einsatzfahrzeuge ab. Zum Beispiel den Ford Interceptor auf Basis des Explorers. Er hat neben den äußeren Markierungen und der Signal- und Kommunikationsausstattung auch Suchscheinwerfer, ein Näherungsradar, Trennwände zwischen den Sitzreihen, widerstandsfähige Rückbänke und manchmal leistungsstärkere Motoren. Manchmal ist das Entgegenkommen der Autohersteller noch viel größer. Ist ein Kunde nur bedeutend genug und der Auftrag groß genug, werden eigene Fahrzeuge geschaffen.</p> <p>Etwa der VW Kübelwagen Typ 181, die Mercedes G-Klasse, das Hummer genannten Mehrzweck-Radfahrzeug HMMWV oder der legendäre Willys MB. Zwar sind die Dienstwagen nicht ganz so faszinierend wie die Autos aus dem Fuhrpark von James Bond. Doch dafür sind sie auch für Privatpersonen halbwegs erreichbar – zumindest nach dem Ende ihrer Dienstzeit. Allerdings müssen sich Interessenten mit ein paar Einschränkungen arrangieren: Blaulicht, Martinshorn und die Funktechnik sind in der Regel deaktiviert. Oder sie werden vor dem Verkauf gleich ganz ausgebaut. <i>tmn</i></p>

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    tmn
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  2. Der Sportler kann auch emissionsfrei

    <p>Die Zeiten, in denen Hybrid-Modelle unattraktiv und unsportlich waren, sind längst vorbei. Auch das überschaubare Angebot auf diesem Markt gehört längst der Vergangenheit an. Heute positioniert nahezu jede Automarke gleich mehrere Angebote mit den zwei Antriebsarten. Grundsätzlich arbeitet in Hybridfahrzeugen ein Verbrennungsmotor – primär ein Benziner – mit mindestens einem Elektromotor zusammen. Unterschieden wird in die drei verschiedenen Arten Mild-, Voll- und Plug-in-Hybridmodelle.</p> <p>Letztere bringen am meisten elektrische Reichweite, weil sie an der Steckdose aufgeladen werden können. Solche Möglichkeiten eröffnet auch der neue 3er des Autoherstellers BMW. Das Plug-in-Hybrid-System des BMW 330e Touring besteht aus einem 2,0 Liter großen Vierzylinder-Ottomotor (184 PS) und einem Elektromotor (113 PS), der in das Acht-Gang-Automatikgetriebe integriert ist.</p> <h3>Viel Kraft</h3> <p>Beide Aggregate werden per serienmäßigen XtraBoost für bis zu zehn Sekunden um zusätzliche 40 PS gepusht. Da wird eine Systemleistung von 292 PS sowie ein Drehmoment von 420 Newtonmeter abgerufen. Mit der Kraft seiner beiden Motoren beschleunigt der 330e Touring in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 230 km/h erreicht. Im Bayer steckt also genug Kraft, um flotte Fahrten zu ermöglichen. Beide Motoren hängen stets direkt am Gaspedal. Der E-Motor erlaubt lokal emissionsfreies Fahren bis zu einer Geschwindigkeit von 140 km/h. Das Fahrwerk und die Lenkung sind sportlich ausgelegt, so dass auch viel Freude bei Kurvenfahrten aufkommt. Wobei je nach Lust und Laune über die Fahrmodi die Einstellung verändert werden kann. So ist im flotten Kombi auch komfortables Cruisen möglich. Das Acht-Gang-Steptronic-Getriebe schaltet schnell und ruckfrei.</p> <p>Wer die Batterie vollgeladen hat, der kann eine elektrische Reichweite von knapp 60 Kilometern einkalkulieren. Und er sorgt so für reduzierten Verbrauch. Laut Werk benötigt der 330e Touring im Durchschnitt 1,6 Liter Benzin auf 100 Kilometern. Hinzu kommt ein Stromverbrauch von 17,2 kWh. Ist der Akku leer, arbeitet nur der Benziner. Da können schon mal acht Liter pro 100 Kilometer durch die Schläuche laufen. Fürs Laden gilt es, Zeit einzuplanen. An der Haushaltssteckdose vergehen mindestens sechs Stunden, bis der Akku voll ist. Empfehlenswert ist eine Wallbox, bei der der Vorgang die Hälfte der Zeit in Anspruch nimmt.</p> <p>Verpackt ist die gesamte Technik von einer schicken Hülle. Der Mittelklasse-Kombi wirkt sehr sportlich und elegant. Das Plug-in-Hybrid-Modell bietet fünf Passagieren den gleichen Raumkomfort wie die herkömmlich angetriebenen Brüder. Und das ist nicht wenig. Selbst auf der Rückbank genießen Mitfahrer erstaunlich viel Knie- und vor allem Kopffreiheiten. Leichte Einschränkungen muss der Stecker-BMW bei den Kofferraumkapazitäten hinnehmen. Der 330e Touring verzeichnet 410 Liter, was 90 Liter weniger sind als bei den Verbrenner-Modellen.</p> <p>Gemeinsam sind den Modellen das edle Cockpit mit weichem Leder und veredeltem Kunststoff. Mit an Bord ist im Übrigen immer ein BMW-Experte, der allerdings keinen zusätzlichen Platz benötigt. Der „Intelligent Personal Assistant“ wird nach einem „Hey BMW“ aktiv und beantwortet beispielsweise die Frage nach Parkplätzen am Zielort.</p> <p>Der 330e Touring kostet mindestens 55 450 Euro. Am Anfang der Preisliste steht der 320e (204 PS) zu einem Preis von 50 500 Euro. Auch für die 3er Limousine werden Plug-in-Hybride angeboten. Die Preise starten bei 47 450 Euro. Beide Modelle sind ebenso mit Allradantrieb sowie der Mild-Hybrid-Technologie erhältlich. In insgesamt acht Baureihen bieten die Münchner die Plug-in-Hybrid-Technik an.</p>

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    Klaus Neumann
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  3. Yaris Cross auch als Abenteurer

    <p>Noch vor dem Start der zweiten Yaris-Variante namens Cross zeigt Toyota dessen besonders robuste und auch mit Allradantrieb angebotene Variante mit dem Beinamen Adventure.<br/><br/>Das kleine SUV bringt einen Unterfahrschutz vorne, eine Schutzplatte am hinteren Stoßfänger, eine silberfarbene Dachreling und dunkelgraue 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit. "Innen gibt es Klavierlackelemente, einen schwarzen Dachhimmel, Teilledersitze im Adventure-Design und eine Dekorlinie in der Yaris Cross-Farbe Warm Gold", heißt es bei Toyota.<br/><br/>Ab der mittleren Ausstattungslinie sind LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten an Bord, am Heck kommen sequenzielle Blinker zum Einsatz. Robuste Schutzleisten an Seitenschwellern und Radhäusern sollen die SUV-Optik betonen.<br/><br/>Das Allradsystem AWD-i wechselt je nach Fahrbedingungen automatisch zwischen Front- und Allradantrieb. Ein manuell wählbarer Modus für Gelände und Schnee soll die Fahrstabilität unter anspruchsvollen Bedingungen verbessern.</p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    Rudolf Huber
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  4. Nissan lüftet Geheimnisse zur Elektromobilität

    <p>Der Wille ist da, wenn es um die Elektromobilität geht. Und die Akzeptanz der Stromer steigt. Vor allem im urbanen Raum spielen elektrische City-Flitzer ihre Vorteile beim Kundenfang aus. So wollen in Deutschland 72 Prozent derjenigen, die derzeit noch mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor unterwegs sind, beim nächsten Mal definitiv oder höchstwahrscheinlich ein Elektroauto kaufen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts OnePoll im Auftrag von Nissan hervor.<br/><br/>Die Akzeptanz von Elektro-Fahrzeugen in Deutschland liegt auf einem ähnlich hohen Niveau wie in ganz Europa, wo sich etwa 70 Prozent einen Wechsel auf die alternative Antriebstechnik vorstellen können. Den Umweltschutz gibt dabei fast jeder Zweite (49 Prozent) als Hauptgrund an, aber auch die fortschrittlichen Technologien sowie die niedrigeren Betriebs- und Unterhaltskosten von E-Fahrzeugen (jeweils 31 Prozent) werden angeführt.<br/><br/>Die Unterhaltskosten beispielsweise fallen bei 86 Prozent der E-Autofahrer noch niedriger aus als erwartet. Auch der relativ einfache Umstieg von Verbrennungs- auf Elektromotor erfüllt die Erwartungen von 97 Prozent und damit nahezu allen E-Autofahrern. Mit 80 Prozent ist die große Mehrheit außerdem mit der Reichweite zufrieden und bezeichnet diese sogar als besser als erhofft. Diese Erkenntnis steht damit im klaren Widerspruch zu der häufig geäußerten Sorge vor mangelnder Reichweite, die bei Fahrern mit Verbrennungsmotor (64 Prozent) vorherrscht, teilt Nissan mit.<br/><br/>Elektroautos ermöglichen darüber hinaus ein entspannteres und angenehmeres Fahren. Auch ein Grund, warum 90 Prozent der E-Autofahrer angeben, dass der Umstieg die richtige Entscheidung war. Zumal der Umwelt- und Klimanutzen unbestritten ist: Allein die 500.000 Leaf-Fahrer hätten laut Hersteller für CO2-Einsparungen von ungefähr 2,5 Millionen Tonnen gesorgt.<br/><br/>"Diese neue Studie zeigt, dass die Mehrheit der europäischen Autofahrer offen für die Elektrifizierung ist. Mit dem wachsenden Interesse wollen wir den Fahrern nicht nur die enormen Vorteile der Elektromobilität zeigen, sondern auch, wie einfach es tatsächlich ist, den Wechsel zu vollziehen", sagt Arnaud Charpentier, Region Vice President bei Nissan. Von niedrigen Betriebskosten bis hin zum überraschend leisen und sanften Fahrverhalten hätten Elektroautos wie der Nissan Leaf das alltägliche Fahrerlebnis zum Besseren verändert.</p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    Ralf Loweg
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  5. Lynk & Co: Die Volvo-Schwester startet durch

    <p>Mieter oder Käufer des Kompakt-SUV 01 von Hersteller Lync &amp; Co müssen exakt zwei Entscheidung treffen: Welche Farbe (schwarz oder blau) und welchen Hybridmotor (Vollhybrid oder Plug-in-Hybrid) soll das Auto haben? "Brutal einfach" nennt Lync &amp; Co-Chef Alain Visser diese Marketing-Methode, dank der auch monatelange Lieferfristen der Vergangenheit angehören sollen. Wie das funktioniert und was der 01 kann, zeigte Visser dem Motor-Informations-Dienste (mid) bei einer virtuellen Probefahrt durch Göteborg.<br/><br/>Lync &amp; Co - dieser Name sagt bisher der überwiegenden Mehrheit der Europäer noch ziemlich wenig. Ein Zustand, der sich in Kürze rapide ändern soll. Denn die Tochter des chinesischen Geely-Konzerns, zu dem auch Volvo und Polestar gehören, hat Großes vor. Nämlich einen rundum neuen Ansatz: Der Neuwagen-Kauf spielt nur noch eine nebensächliche Rolle, viel wichtiger sind die "Mitglieder". Gemeint sind damit Menschen, die entweder einen 01 auf monatlich kündbarer Basis für 500 Euro im Monat gemietet haben. Oder solche, die bei Bedarf einen 01 von einem Mieter oder Besitzer ausleihen - intensives Carsharing ist einer der wichtigsten Ansätze des Konzepts.<br/><br/>Und das kommt offenbar an. Denn nach dem Europa-Start in Amsterdam und der Öffnung der Bestellbücher auch in Deutschland liegt laut Visser der Mieter-Anteil bisher bei rund 90 Prozent - das ist deutlich mehr als erwartet. Und noch eine Zahl, die den Marketing-Experten anderer Marken Zahnschmerzen bereiten dürfte: Das Durchschnittsalter der Mitglieder und Käufer liegt bei 34 Jahren. "Brutal wenig", konstatiert der Chef, während er, im Fokus diverser Kameras innerhalb und außerhalb des Wagens, durch Göteborg fährt.<br/><br/>Dabei sind "flexible Mobilitätslösungen für die vernetzte Generation", das Weitervermieten, die Lync &amp; Co-Community mit Clubs, Kulturveranstaltungen und sonstigen Aktionen, nur die eine Seite. Die andere betrifft natürlich die Handware. Und da weiß sich der Lync &amp; Co-Chef auf der sicheren Seite. Der 01 basiert auf derselben Plattform wie der Volvo XC40 und er profitiert natürlich auch bei allen Zutaten von der großen Schwester und der Expertise des Geely-Konzerns.<br/><br/>Sprich: Der 4,54 Meter lange 01 ist aus Sicht des Herstellers "ein verdammt gutes Auto", ein "Smartphone auf Rädern" und ein Kompakter, bei dem alle Extras zum Standard gehören. Zum Start in Deutschland, der für Mitte 2021 angepeilt wird, ist das Kompakt-SUV einmal für 35.000 Euro als Hybrid mit 1,5 Liter großem Dreizylinder-Turbobenziner mit 145 kW/197 PS Systemleistung zu haben. Die Spitze liegt bei 190 km/h, von null bis 100 km/h dauert es per 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe 9,0 Sekunden.<br/><br/>Die zweite Version ist ein Plug-in-Hybrid mit 69 Kilometern rein elektischer Reichweite. Er leistet maximal 192 kW/261 PS, bringt es auf 8,0 Sekunden und 210 km/h. Der Preis: 42.000 Euro. Oder, wie gesagt: 500 Euro im Monat. Dafür kann der Mieter 1.250 Kilometer im Monat fahren, jeder weitere Kilometer kostet 15 Cent. Je nachdem, wie oft und wie lange das Auto per Klick auf die Sharing-App geteilt wird, lassen sich diese Kosten auch noch deutlich reduzieren.<br/><br/>Ungenutzte Kilometer werden auf den nächsten Monat übertragen. Wartung und Versicherung sind inklusive, nur Benzin, Strom, eventuelle Bußgelder und Parkgebühren sind nicht in der Pauschale enthalten. "Brutal einfach" nennt Alain Visser dieses Konzept. Und er verspricht: Wenn der Laden erst einmal rund läuft, dauert es vom Vertragsabschluss bis zur Lieferung nur noch zwei, drei Tage - je nach Komplexität der Zulassungsprozedur.<br/><br/>Möglich macht das die Tatsache, dass Lync &amp; Co das Pret-a-porter-Prinzip aus der Mode auf die Autobranche übertragen hat: Es gibt schlicht keine Extras, der 01 ist ein Auto von der Stange. Panoramadach, Metallic-Lackierung, automatische Heckklappe, Premium-Stereosystem, Carsharing-Funktion, digitaler Schlüssel, eingebaute Apps, adaptive Geschwindigkeitsregelung, kabelloses Laden von Smartphones und vieles mehr - das alles ist immer drin.<br/><br/>Übrigens: Den Service erledigen Volvo-Händlerbetriebe: Wenn eine Wartung fällig ist, wird der Lynk &amp; Co abgeholt und anschließend wieder nach Hause geliefert. "Keep it simple" sagt dazu der Brite. Für Alain Visser ist es wieder "brutal einfach".<br/><br/>Rudolf Huber / mid</p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    Rudolf Huber
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Autotest Der neue Skoda Octavia Combi: großer Familienfreund

Skodas Bestseller Octavia ist in der vierten Generation angekommen. Die Limousine als auch der Combi sind geräumiger, sicherer und vernetzter als je zuvor.

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