Newsticker Rhein-Neckar

Neckar-Bergstraße

Bildung

Neckar-Bergstraße: Volkshochschulen starten nach Corona neu

Die Corona-Pandemie hat bei den Volkshochschulen für erhebliche Einschränkungen und Einnahmeausfälle gesorgt. Im September wollen sie wieder mit einem "normalen" Programm durchstarten.

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Hans-Jürgen Emmerich
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Badesee

Heddesheim: See-Tickets künftig ab 7 Uhr online

Die Gemeinde Heddesheim ändert die Zeiten für den Online-Verkauf der Tagestickets für den Badesee: Ab Montag, 21. Juni, werden die Karten jeweils ab 7 Uhr des aktuellen Tages freigeschaltet.

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Anja Görlitz
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Rhein-Neckar

Nur fünf neue Corona-Fälle

Die Corona-Zahlen im Rhein-Neckar-Kreis sind weiter rückläufig. Am Freitag meldete das Landratsamt auf seinen Internetseiten lediglich fünf neue Fälle gegenüber dem Vortag. Eine so niedrige Zahl an Neuinfektionen gab es zuletzt ...

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Anja Görlitz
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Ladenburg

„Schnuppern“ in der Musikschule

Die Musikschule der Stadt Ladenburg bietet ab sofort kostenfreie Schnupperstunden für Interessierte an. Es besteht die Möglichkeit, ein beliebiges Instrument für 20 Minuten zu testen, um sich dann eventuell für das neue Semester ...

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pj
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Kommunalpolitik

Ilvesheim: Bürger sollen mehr Infos zu Stromleitungen bekommen

Die Gemeinde Ilvesheim will Bürger besser über den Netzausbau aufklären. Doch das war nicht das einzige Thema im Verwaltungsausschuss: Ein Konflikt bremst wichtige Bauarbeiten in Mozartstraße aus.

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Torsten Gertkemper
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Schriesheim

Sieg am Lieblingsinstrument

Ohne zu übertreiben, kann man den 13-jährigen Altenbacher Paul Rinneberg einen musikalischen Überflieger nennen: Es gibt wohl keinen Preis, den er bei „Jugend musiziert“ noch nicht gewonnen hätte. Jetzt holte er beim ...

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Gerlinde Gregor
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Jeden Donnerstag um 18 Uhr

Neues zwischen Neckar und Bergstraße per Newsletter

Der "Mannheimer Morgen" startet für Leser zwischen Neckar und Bergstraße einen Newsletter. Darin erhalten Bewohner einen Überblick über die wichtigsten Themen der Woche.

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Julian Eistetter
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  1. Real-Markt Mannheim-Vogelstang wird zu Globus

    Aus dem Real-Markt in Mannheim-Vogelstang wird ein Globus - allerdings erst in einem Jahr. Die Saarländer gaben die Übernahme am Freitag bekannt.

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    Von
    Christian Schall
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  2. Facebook-Reaktionen zu Knallgeräuschen am Vogelstangsee: „Aus dem Schlaf gerissen worden“

    Nächtliche Knallgeräusche beschäftigen die Anwohnerinnen und Anwohner am Vogelstangsee. Auch die Nutzer der „MM“-Facebook-Seite wissen über die Explosionen zu berichten. Selbiges sei auch in anderen Stadtteilen der Fall.

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    Kai Plösser
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  3. Mannheimer Vogelstangsee: Kind vor Ertrinken gerettet

    Bei einem Badenunfall am Vogelstangsee in Mannheim ist ein sechsjähriges Mädchen wiederbelebt worden. Das Kind trieb mit dem Kopf nach unten im Wasser und hatte Glück, dass zwei Zeugen sofort richtig reagierten.

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    Till Börner
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  4. Andrang im Jungbusch: Stadt kündigt konsequente Kontrollen an

    Menschenandrang im Jungbusch am Wochenende: Jetzt reagiert die  Stadt Mannheim - und kündigt konsequente Kontrollen an. Es geht um die Einhaltung der Corona-Regeln und das Verbot von Alkoholkonsum und -verkauf.

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    Von
    Kai Plösser
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  5. Maskenpflicht abschaffen? So denken die Mannheimer

    In der Mannheimer Innenstadt wurde die Maskenpflicht auf der Straße gelockert - sollte sie das auch in Geschäften werden? Die Menschen sind da nicht immer einer Meinung, manche machen sich Sorgen, andere fühlen sich unwohl.

    Veröffentlicht
    Von
    Johanna Dörsam
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Fotostrecken Rhein-Neckar

Unfall bei Weinheim Auto überschlägt sich auf der A5

Ein Fahrzeug hat sich am Donnerstagabend auf der A5 bei Weinheim überschlagen. Drei Personen verletzten sich. Wegen des Unfalls war ein Fahrstreifen in Richtung Heidelberg gesperrt.

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Kommentare

Kommentar Lebendige Demokratie

Darüber darf sich der politisch interessierte Bürger freuen. Meinungsvielfalt – auch innerhalb der Fraktionen – ist Ausdruck einer lebendigen Demokratie, meint Anja Görlitz über die kontroverse Debatte im Rat.

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Anja Görlitz
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Wahlforum Bürgermeisterwahl in Schriesheim: Mut zum Umdenken bewiesen

Städtische Räume in Schriesheim dürfen nun doch für Veranstaltungen zur Bürgermeisterwahl genutzt werden. "MM"-Redakteur Konstantin Groß erklärt, warum das gut ist.

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Konstantin Groß
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Meinung

Es gibt vielfältige Blickwinkel auf die spannenden, aktuellen Themen unserer Zeit - in der Region und weltweit.

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Kommentare aus unseren Redaktionen

Debatten-Beiträge unserer Gastautoren

 

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Region Rhein-Neckar

Edingen-Neckarhausen

Spenden für Seenotrettung

„Es geht wieder los“: Das steht ganz oben auf der Webseite der Aktion „BewegEN“. Denn seit Mitte Mai werden in der Gemeinde Edingen-Neckarhausen durch den sportlichen Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern Spendengelder für den ...

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Vanessa Schmidt
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Fest

Drachenboot-Festival in Ladenburg offiziell abgesagt

Der Ladenburger FV 03 hat die traditionsreiche Veranstaltung, das Drachenbootrennen, erneut abgesagt. Man könne das zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr seriös planen.

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pj
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Bildung

Ladenburger Eltern bleiben bei Mensa am Ball

Schon länger machen sich Ladenburger Eltern für eine Zentralmensa stark. Im November 2019 starteten sie eine Online-Petition und übergaben Anfang 2020 fast 900 Unterschriften an die Stadt. Dann kam Corona. Was ist aus der ...

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Peter Jaschke
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Ladenburg

Neue Sporthalle: Jury kürt Sieger des Architektenwettbewerbs

Die neue Dreifeldsporthalle im Ladenburger Römerstadion ist einen Schritt weiter: Der EU-weite Architekturwettbewerb ist jetzt abgeschlossen. 25 ausgewählte Entwürfe haben es der Jury dabei nicht leichtgemacht...

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Von
Peter Jaschke
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Kommunalpolitik

Schriesheim: CDU und Freie Wähler bei Bürgermeisterwahl geeint

Bei der Neuwahl des Bürgermeisters von Schriesheim am 28. November 2021 werden CDU und Freie Wähler einen gemeinsamen Kandidaten unterstützen. Wer es ist, soll am 25. Juni bekanntgegeben werden.

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Hans-Jürgen Emmerich
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Sekretariat: 0621/392 1324

E-Mail: neckar-bergstrasse@mamo.de

Ilvesheim, Friedrichsfeld: 0621/392 1325

Torsten Gertkemper

Edingen-Neckarhausen: 0621/392 1303

Hans-Jürgen Emmerich

Seckenheim, Schriesheim, Hirschberg: 06203/946 040

Konstantin Groß

Heddesheim: 0621/392 1326

Anja Görlitz

Ladenburg, Neckar-Bergstraße: 0621/392 1607

Stefan Skolik

 

 

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Orte in der Region

Thema : Serie "Gut betreut?": Kitas in Rhein-Neckar

  • Edingen-Neckarhausen Kindersegen bringt Gemeinde weiter unter Zugzwang

    Rund 500 Betreuungsplätze bietet die Gemeinde Edingen-Neckarhausen derzeit für ihre Kinder. Vor allem bei Ganztagsplätzen können nicht alle Wünsche erfüllt werden.

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  • Heddesheim Neubau entspannt Situation bei der Kinderbetreuung

    Statistik und Realität lassen sich manchmal schwer auf einen Nenner bringen. Für das Thema Kinderbetreuung gilt das allemal. Beispiel: Rein statistisch kamen in Heddesheim zum Stichtag 1. März 2019 100 Betreuungsplätze auf 100 Kinder der Altersgruppe 3 bis 6 Jahre. Das ergibt sich aus den Zahlen, die der Landkreis bei seinen Kommunen erhebt. In der Realität können dennoch Elternwünsche unerfüllt bleiben: nach einem Ganztagsplatz, dem Platz im Wunschkindergarten oder nach einem bestimmten Einstiegstermin. „Unser Sohn wird im Juni drei Jahre alt. Bereits im letzten Jahr haben wir den Bedarf einer Ganztagsbetreuung angemeldet“, schrieb im vergangenen Mai eine Mutter aus Heddesheim in einer Facebook-Gruppe. „Nun wurde uns von der Gemeinde mitgeteilt, dass unser Sohn erst ab September und dann auch nur einen Halbtagesplatz bekommen wird“, klagte sie ihr Leid und beriet sich mit anderen Eltern. Schließlich zog sie einen Anwalt hinzu und bekam dann doch noch einen Ganztagsplatz. Zwar nicht ab Juli, aber ab September. „Das löst zwar mein persönliches Problem, ändert aber nichts an der generellen Thematik“, bilanzierte die 42-Jährige seinerzeit im Gespräch mit dem „MM“. Eltern mussten warten Tatsächlich sei es in den vergangenen Jahren „immer mal wieder“ vorgekommen, dass Kinder, die im Sommer drei Jahre alt wurden, bis September – also bis zum neuen Kindergartenjahr – auf den gewünschten Platz warten mussten, erklärt Hauptamtsleiter Julien Christof auf „MM“-Nachfrage. Dies sei beispielsweise 2019 der Fall gewesen. Hinzugekommen sei, dass im September, als die Schulanfänger die Kindergärten verlassen haben, zunächst nicht genügend Ganztagsplätze frei wurden – wohl aber solche mit verlängerten Öffnungszeiten. „Diese Eltern haben die Plätze für ihre Kinder jetzt im Januar auf ganztags aufgestockt, nachdem der Erweiterungsbau im kommunalen Kindergarten fertig war“, informiert Christof. In die Erweiterung ihrer Einrichtung in der Rheinstraße hat die Gemeinde etwas mehr als eine Million Euro investiert. Insgesamt verfügt Heddesheim damit seit Januar über 411 Kindergartenplätze – bei derzeit knapp 350 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Das entspricht einer Versorgungsquote von rund 118 Prozent. Mit dem Ausbau um 45 Plätze hat die Gemeinde also einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Aber reicht das auch, wenn sie weiter wächst? Voraussichtlich Ende 2021 könnten im zweiten Bauabschnitt von Mitten im Feld schließlich die ersten Häuser stehen. „Das zu bemessen ist schwierig“, stellte Bürgermeister Michael Kessler zu dieser Frage im „MM“-Jahresinterview fest: „Mit einem Neubaugebiet gibt es zunächst immer einen höheren Bedarf, der aber ein paar Jahre später wieder sinkt.“ Deshalb wolle die Gemeinde die Platzsituation im Auge behalten – und bei Bedarf nachsteuern. 63 Plätze für 100 Kinder Das gilt natürlich nicht nur bei den Kindergärten, sondern auch bei den Angeboten für Unter-Dreijährige. Aktuell gibt es für diese Altersgruppe 60 Plätze (ganztags: 40) in drei Betreuungseinrichtungen und rund 80 bei Tagesmüttern, wie das Rathaus informiert. Weitere zwölf Plätze, die allerdings nicht in die Bedarfsplanung einfließen, stehen bei einer privaten Elterninitiative zur Verfügung, dem „Miniclub“. Rein rechnerisch kamen in Heddesheim laut einer Erhebung des Rhein-Neckar-Kreises etwa 35 Betreuungsplätze auf 100 Kleinkinder. Legt man nur die Zahl der Ein- bis Dreijährigen zugrunde, für die der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz uneingeschränkt gilt, kommt die Gemeinde aktuell auf etwa 63 Plätze für 100 Kinder. Zum 1. Januar waren laut Verwaltung in den Krippen und Kitas noch acht Plätze frei, sieben davon ganztags. „Der Rechtsanspruch kann erfüllt werden, da in der Kinderkrippe des Postillion in den kommenden Monaten weiterhin Plätze frei sind“, schreibt die Gemeinde. Ob es darüber hinaus bei den Tagesmüttern noch Kapazitäten gibt, ist im Rathaus nicht bekannt. Tagesmütter stark nachgefragt Für viele Eltern hat es durchaus Vorteile, ihr Kind in die Obhut von Tagesmutter oder -vater zu geben. Denn häufig kann die Betreuungszeit hier flexibler geregelt werden als in einer Kita. Manche Tagesmütter bieten ihre Dienste sogar bis in die späten Abendstunden, über Nacht oder am Wochenende an. Und dank Förderung durch Kreis und Gemeinde ist die Kindertagespflege für Eltern auch finanziell attraktiv. Einen Platz zu ergattern, ist deshalb für Eltern nicht einfach, wie Tagesmütter aus Heddesheim bei einer kleinen Stichprobe bestätigen: „Ich habe mehr Anfragen, als ich annehmen kann“, sagt eine, „ausgebucht bis 2021“ sind andere. Dass die Nachfrage das Angebot übersteigt, heißt es überall. „Aber das ist kein lokales oder regionales Problem“, zeigt sich eine der Anbieterinnen überzeugt: „Das gibt es leider deutschlandweit.“

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  • Neckar-Bergstrasse Ein Platz für jedes dritte Kleinkind

    Gibt es in den Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises ausreichend Betreuungsplätze? Diese Frage ist nicht nur für Eltern, sondern auch für das Landratsamt von Interesse. Denn sollte jemand wegen eines fehlenden Platzes vor Gericht ziehen, richtet sich die Klage gegen den Kreis. Er ist es, der laut Sozialgesetzbuch für die Planung verantwortlich ist, also ein bedarfsgerechtes Angebot gewährleisten muss. Realisieren müssen es laut Landesgesetz allerdings die Städte und Gemeinden. Damit der Kreis sieht, wie das klappt, fragt er jährlich bei seinen Kommunen Zahlen ab. In den vergangenen Jahren geschah dies immer zum März – die aktuelle Erhebung läuft also gerade. Aber auch ein Blick auf die Ergebnisse von 2019 lohnt sich. So zeigt sich insbesondere bei den Plätzen für unter Dreijährige, dass die Kommunen ihr Angebot ausgebaut haben. Im Vergleich zu 2018 wurden kreisweit 177 zusätzliche Krippenplätze geschaffen, heißt es in der Sitzungsvorlage des Jugendhilfeausschusses, dem die Zahlen im November vorgelegt wurden. Die Versorgungsquote – also die Zahl der vorhandenen Betreuungsplätze gemessen an der Zahl der Kinder unter drei – kletterte leicht auf 36 Prozent (2018: 34,7 Prozent). Für mehr als jedes dritte Kleinkind steht also im Rhein-Neckar-Kreis ein Platz in einer Krippe oder bei Tagesmüttern und -vätern zur Verfügung. Zum Vergleich: Zehn Jahre zuvor hätte diesen kreisweit nur knapp jedes vierte Kind der Altersgruppe gefunden. Die absolute Zahl der Plätze hat sich im Landkreis innerhalb eines Jahrzehnts ungefähr verdoppelt. Allerdings gibt es den Rechtsanspruch für die unter Dreijährigen auch erst seit 2013. Dementsprechend wurde das Angebot in den Kommunen gerade in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Walldorf ganz vorn Mit zu den Spitzenreitern im Vergleich der Städte und Gemeinden zählt übrigens Schriesheim mit einer Versorgungsquote von 45,7 Prozent bei den unter Dreijährigen. Die Nase ganz vorn hatte 2019 Walldorf (63 Prozent). Etwas unter dem Kreisdurchschnitt von 36 Prozent liegen im Verbreitungsgebiet dieser „MM“-Ausgabe Edingen-Neckarhausen (32,1), Heddesheim (34,9) und Ladenburg (35,4 Prozent). Für Kinder von null bis drei Jahren geht die Fachverwaltung der Stadt Mannheim davon aus, dass in den kommenden Jahren für 40 Prozent der Kinder ein Betreuungsangebot nachgefragt werden wird und so mit einer gesamtstädtischen Quote von 40 Prozent der Rechtsanspruch erfüllt werden kann. Mit dem quantitativen Ausbau einher ging auch ein Wachstum bei den Betreuungsquoten, also der Zahl der tatsächlich betreuten Kinder gemessen an der gesamten Altersgruppe. Waren es 2015 noch 30,4 Prozent der unter Dreijährigen, gibt der Rhein-Neckar-Kreis den Anteil der betreuten Kinder für 2019 bereits mit 34,2 Prozent an. Im Rhein-Neckar-Kreis geben Eltern ihre Kleinkinder also etwas häufiger in die Obhut von Krippe oder Tagesmutter als im Landesdurchschnitt: Für ganz Baden-Württemberg lag die Betreuungsquote laut Statistischem Landesamt 2019 bei 29,5 Prozent. Das Jugendamt geht davon aus, das der Bedarf weiter ansteigt, weil Eltern immer schneller in den Beruf zurückkehren wollen. Auch für die Altersgruppe der über Dreijährigen sammelt der Landkreis die Daten bei seinen Kommunen ein. Die Umfrage 2019 ergab demnach eine Versorgungsquote von durchschnittlich 106,4 Prozent. Laut Statistik kommen auf 100 Kinder (drei Jahre bis Schuleintritt) also gut 106 Plätze. Die Zahl ist bereits um altersgemischte Gruppen bereinigt. Damit wird berücksichtigt, dass in diesen Gruppen unter Dreijährige aufgenommen werden können, dann aber rein rechnerisch zwei Plätze „belegen“. Bei den Kindern über drei Jahren geht die Mannheimer Verwaltung davon aus, dass der Rechtsanspruch mit einer gesamtstädtischen Quote von 95 Prozent erfüllt werden kann. Über den aktuellen Stand der Betreuungssituation berichtet die Verwaltung dem Mannheimer Gemeinderat quartalsweise. Allerdings: Auch eine Versorgungsquote von 100 Prozent und mehr sagt noch nichts darüber aus, ob das Angebot auch hinsichtlich der Betreuungszeiten passt, wie das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises betont. Inwiefern etwa jeder Wunsch auf einen Ganztagsplatz erfüllt werden kann, verraten die Zahlen nicht. Ebenso wenig garantiert eine 100-prozentige Versorgungsquote, dass ein Platz zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung steht. So standen laut Kreis zum Stichtag 1. März 2019 in den 54 zugehörigen Gemeinden insgesamt 257 Kinder auf Wartelisten. Kurzfristiger Bedarf (Zuzug von Familien) sei eine Erklärung dafür. Die wohl häufigere: Weitere Kinder werden im Laufe des Frühjahrs drei Jahre alt, ihr Platzbedarf kann aber erst ab September gedeckt werden – also dann, wenn die „großen“ Kita-Nutzer in die Schule wechseln. Das Kreisjugendamt empfiehlt deshalb einen Puffer, also eine örtliche Versorgungsquote von mehr als 100 Prozent. Einzige Klage abgewiesen Treten tatsächlich einmal Eltern an die Behörde heran, weil ihnen ein Betreuungsplatz fehlt, versucht man dort nach eigener Aussage, eine Lösung gemeinsam mit den zuständigen Gemeinden zu finden. „Es gab daher bisher nur eine Klage gegen den Rhein-Neckar-Kreis“, informiert eine Jugendamt-Mitarbeiterin auf „MM“-Nachfrage. Diese Klage habe sich auf die Erstattung von Mehrkosten gerichtet, die dadurch entstanden waren, dass nur ein Platz in einer teureren Einrichtung und nicht in der günstigeren kommunalen zur Verfügung stand. Die Klage sei abgewiesen worden. (mit tge)

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Leserbriefe

Leserbrief

Schweigern und Bobstadt geraten nun in Fokus

Die Würfel sind gefallen, laut Geschichtsschreibung Worte von Julius Caesar. Dies trifft wohl auf den Feststellungsbeschluss der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Bad Mergentheim-Igersheim-Assamstadt zu. Nach langem und zähem ...

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Leserbrief-Schreiber: Manfred Silberzahn
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Leserbrief

Wirklich zum Wohlfühlen?

Da ist zu lesen: „Mit 5G werden Dienste entstehen, die man sich jetzt noch nicht ausmalen kann“, zum Beispiel die Schifffahrt. Heißt das, die Tauber wird schiffbar gemacht? Werden dann wie in Bamberg auch bei uns ...

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Leserbrief-Schreiber: Gertrud Henke
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