Newsticker Rhein-Neckar

Neckar-Bergstraße

Triathlon-Festival

Ladenburg: Hintergründe zur erneuten Absage des RömerMan

Kaum Planungssicherheit. Corona-bedingt wird der RömerMan erneut abgesagt. Die Liste für die Gründe ist lang. Einer der Knackpunkte dabei: Wie sollen Helfer geschützt werden, die stundenlang verschiedene Athleten betreuen?

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Peter Jaschke
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Ilvesheim

Konzert als Stream abrufbar

Das Muttertagskonzert von Heinrich-Vetter-Stiftung und Schatzkistl ist seit Kurzem im Internet abrufbar. Das teilte Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, mit. Die sonst immer in der Vetter-Villa stattfindende Veranstaltung ...

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tge
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Rhein-Neckar

Inzidenz sinkt weiter

Auch im Rhein-Neckar-Kreis geht die Inzidenz weiter zurück: Wie das Landratsamt mitteilt, lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner am Donnerstag bei 87,9. Am Dienstag hatte sie noch 99,2 und am Montag sogar 106,1 ...

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Konstantin Groß
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Amtswechsel

Markus Dorn ist neuer Stadtbaumeister im Schriesheimer Rathaus

Er bringt viel Berufserfahrung aus der Verwaltung mit. Vor dem Millionenprojekt "Bildungszentrum" hat er keine Angst, aber Respekt. Markus Dorn ist neuer Stadtbaumeister. Und der dritte Amtsinhaber mit diesem Vorname in Folge.

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Konstantin Groß
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Ladenburg

Baufirma beseitigt Frostschäden am Marienbrunnen

Wie groß sind die Verschleißschäden am Marienbrunnen? 15.000 Euro hat die Stadt bereits in die Instandhaltung des Wahrzeichens investiert. Das Bauwerk sei "standsicher". Trotzdem müssen schon wieder Schäden behoben werden.

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Peter Jaschke
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Ilvesheim

Schilder an der Schleife

Das Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums Karlsruhe hat im Naturschutzgebiet „Unterer Neckar“ an der Ilvesheimer Schleife zwischen Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen und Ladenburg neue Schilder aufgestellt. Sie weisen mit ...

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red
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Jeden Donnerstag um 18 Uhr

Neues zwischen Neckar und Bergstraße per Newsletter

Der "Mannheimer Morgen" startet für Leser zwischen Neckar und Bergstraße einen Newsletter. Darin erhalten Bewohner einen Überblick über die wichtigsten Themen der Woche.

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Julian Eistetter
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Alles zum Thema

Meistgelesene Artikel

  1. Baden-Württemberg lockert Corona-Auflagen: Innengastronomie möglich

    Auch im Südwesten fallen die Infektionszahlen. Das Land traut sich deshalb erste Öffnungsschritte. Gastronomen, Hoteliers und Kulturschaffende dürfen aufatmen. Davon könnten auch Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis profitieren.

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    dpa/lsw/kpl
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  2. Niedrigster Wert seit 18. März: Corona-Inzidenz in Mannheim fällt unter 130

    Die Corona-Inzidenz in Mannheim hat am Mittwoch den niedrigsten Stand seit Mitte März erreicht. Im Tagesvergleich sinkt der Wert. Noch deutlicher ist das im Wochenvergleich der Fall. Zudem wurde ein neuer Todesfall vermeldet.

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    Kai Plösser
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  3. Inzidenz in Mannheim sinkt stark - 17 neue Infektionen mit Coronavirus

    Am Feiertag sind dem Gesundheitsamt weitere 17 Infektionen mit dem Coronavirus in Mannheim gemeldet worden. Damit sinkt die Inzidenz weiter deutlich - vergleichsweise niedrig war sie zuletzt Anfang März.

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    Anna Suckow
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  4. Gastronomie, Minigolf, Freibad - Baden-Württemberg lockert Corona-Regeln kräftig

    Nach sieben Monate Zwangspause dürfen Wirte im Südwesten bald wieder öffnen - sogar drinnen. Das Land schreitet bei Lockerungen schneller voran als noch vor wenigen Tagen geplant.

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    dpa/lsw/red
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  5. Hausärzte dürfen ohne Priorisierung impfen - Berufsgruppen vorgezogen

    In Hausarztpraxen in Baden-Württemberg soll die Priorisierung für alle Impfstoffe aufgehoben werden. Dies solle nach ab kommendem Montag gelten, wie das Ministerium gegenüber Medien bestätigte.

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    dpa/lsw
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Fotostrecken Rhein-Neckar

Schriesheim Müllsammeln am Bachlauf

Mit Gummistiefeln und Mülltüten unterwegs: Teilnehmer der Putzaktion in Schriesheim durchkämmen den Kanzelbach.

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Oster-Rätsel

Neckar-Bergstraße

Umstrittenes „Klein-Manhattan“

Großes Thema in Ladenburg ist und bleibt die Stadterweiterung. Und um einen markanten Neubau, der die Cityline deutlich verändert hat, ging es in der jüngsten Rätselfrage.

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Stefan Skolik
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Schriesheim

Schauriger Schauplatz für Selfies

Es ist eine bezaubernde Anekdote, die der Pfälzer Kabarettist Hans-Dieter Willisch viele Jahre lang in seinem Programm hat – deftig zwar, für den hiesigen Humor damit jedoch durchaus charakteristisch.

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Konstantin Groß
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Neckar-Bergstrasse

Wo liegt das Osterei?

Heute liegt unser Osterei vor einem Gebäude, über das in den vergangenen Jahren immer wieder kontrovers diskutiert worden ist. Es ist ein markanter Punkt in der Kommune und fällt bei einem Besuch sofort auf.

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red
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Weitere Rätsel

Mitraten und mitgewinnen!



Premiere war im Jahr 2013 – seither haben wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, schon viermal auf unsere ganz spezielle Ostereiersuche geschickt. Ab heute (29. März 2021) veröffentlichen wir zwei Wochen lang in jeder Ausgabe des „Mannheimer Morgen“ ein neues Rätselbild. Wo haben wir das "Rätselei" versteckt?

Alle Infos zum Rätsel

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Kommentare

Kommentar

Den Seckenheimer Kreuzweg erhalten!

Redakteur Konstantin Groß plädiert dafür, die zerstörten Kunstwerke immer wieder zu reparieren und damit dem Vandalismus nicht das Feld zu überlassen.

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Konstantin Groß
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Kommentar

Ärger um Gefahrstoffe in Ladenburg: Musterbeispiel für Demokratie

Weil die Firma Neska in Ladenburg Gefahrstoffe lagern will, gibt es Ärger mit Anwohnern. Die Stadt geht deshalb auf die Menschen zu - ein Musterbeispiel für Demokratie, findet "MM"-Redakteur Stefan Skolik.

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Stefan Skolik
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Meinung

Es gibt vielfältige Blickwinkel auf die spannenden, aktuellen Themen unserer Zeit - in der Region und weltweit.

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Kommentare aus unseren Redaktionen

Debatten-Beiträge unserer Gastautoren

 

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Region Rhein-Neckar

Ilvesheim

Schilder an der Schleife

Das Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums Karlsruhe hat im Naturschutzgebiet „Unterer Neckar“ an der Ilvesheimer Schleife zwischen Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen und Ladenburg neue Schilder aufgestellt. Sie weisen mit ...

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red
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Heddesheim

Karten für Badesee

Der Starttermin steht noch nicht fest, die Gemeinde Heddesheim ist aber zuversichtlich, dass der Badesee noch in diesem Monat geöffnet werden kann. Der Vorverkauf für die Saisonkarten und Familienkarten beginnt daher ab Montag, ...

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red
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Ilvesheim

Tageshospiz in Ilvesheim – Die ersten Wände stehen schon

Die Arbeiten am Tageshospiz in Ilvesheim schreiten voran. Wie der Projektbeauftragte der Heinrich-Vetter-Stiftung, Hartwig Trinkaus, mitteilte, sei der Hochbau in vollem Gange. Im Sommer könnte der Rohbau fertig sein und das ...

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tge
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Schriesheim

Zehntkeller auch für Familienfeiern buchen?

Der Markt- und Kulturausschuss hatte bei seiner letzten Sitzung viel zu besprechen. Darunter erweiterte Nutzungsmöglichkeiten des Zehntkeller. Dort sollen künftig auch mehr private Veranstaltungen stattfinden können.

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Martin Tangl
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Heddesheim

Elsbeth Ruiner ist neue Vorsitzende des Bildungswerk Weilau

Amtswechsel im Vorstand: Das Bildungswerk Weilau hat eine neue Vorsitzende. Der langjährige Vereinschef Konrad Fischer gab seinen Posten bei der virtuellen Hauptversammlung an Elsbeth Ruiner ab.

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Dieter Kolb
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Mehr zu der Region

Kontakt zur Redaktion

Sekretariat: 0621/392 1324

E-Mail: neckar-bergstrasse@mamo.de

Ilvesheim, Friedrichsfeld: 0621/392 1325

Torsten Gertkemper

Edingen-Neckarhausen: 0621/392 1303

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Seckenheim, Schriesheim, Hirschberg: 06203/946 040

Konstantin Groß

Heddesheim: 0621/392 1326

Anja Görlitz

Ladenburg, Neckar-Bergstraße: 0621/392 1607

Stefan Skolik

 

 

Orte in der Region

Thema : Serie "Gut betreut?": Kitas in Rhein-Neckar

  • Edingen-Neckarhausen Kindersegen bringt Gemeinde weiter unter Zugzwang

    Rund 500 Betreuungsplätze bietet die Gemeinde Edingen-Neckarhausen derzeit für ihre Kinder. Vor allem bei Ganztagsplätzen können nicht alle Wünsche erfüllt werden.

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  • Heddesheim Neubau entspannt Situation bei der Kinderbetreuung

    Statistik und Realität lassen sich manchmal schwer auf einen Nenner bringen. Für das Thema Kinderbetreuung gilt das allemal. Beispiel: Rein statistisch kamen in Heddesheim zum Stichtag 1. März 2019 100 Betreuungsplätze auf 100 Kinder der Altersgruppe 3 bis 6 Jahre. Das ergibt sich aus den Zahlen, die der Landkreis bei seinen Kommunen erhebt. In der Realität können dennoch Elternwünsche unerfüllt bleiben: nach einem Ganztagsplatz, dem Platz im Wunschkindergarten oder nach einem bestimmten Einstiegstermin. „Unser Sohn wird im Juni drei Jahre alt. Bereits im letzten Jahr haben wir den Bedarf einer Ganztagsbetreuung angemeldet“, schrieb im vergangenen Mai eine Mutter aus Heddesheim in einer Facebook-Gruppe. „Nun wurde uns von der Gemeinde mitgeteilt, dass unser Sohn erst ab September und dann auch nur einen Halbtagesplatz bekommen wird“, klagte sie ihr Leid und beriet sich mit anderen Eltern. Schließlich zog sie einen Anwalt hinzu und bekam dann doch noch einen Ganztagsplatz. Zwar nicht ab Juli, aber ab September. „Das löst zwar mein persönliches Problem, ändert aber nichts an der generellen Thematik“, bilanzierte die 42-Jährige seinerzeit im Gespräch mit dem „MM“. Eltern mussten warten Tatsächlich sei es in den vergangenen Jahren „immer mal wieder“ vorgekommen, dass Kinder, die im Sommer drei Jahre alt wurden, bis September – also bis zum neuen Kindergartenjahr – auf den gewünschten Platz warten mussten, erklärt Hauptamtsleiter Julien Christof auf „MM“-Nachfrage. Dies sei beispielsweise 2019 der Fall gewesen. Hinzugekommen sei, dass im September, als die Schulanfänger die Kindergärten verlassen haben, zunächst nicht genügend Ganztagsplätze frei wurden – wohl aber solche mit verlängerten Öffnungszeiten. „Diese Eltern haben die Plätze für ihre Kinder jetzt im Januar auf ganztags aufgestockt, nachdem der Erweiterungsbau im kommunalen Kindergarten fertig war“, informiert Christof. In die Erweiterung ihrer Einrichtung in der Rheinstraße hat die Gemeinde etwas mehr als eine Million Euro investiert. Insgesamt verfügt Heddesheim damit seit Januar über 411 Kindergartenplätze – bei derzeit knapp 350 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Das entspricht einer Versorgungsquote von rund 118 Prozent. Mit dem Ausbau um 45 Plätze hat die Gemeinde also einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Aber reicht das auch, wenn sie weiter wächst? Voraussichtlich Ende 2021 könnten im zweiten Bauabschnitt von Mitten im Feld schließlich die ersten Häuser stehen. „Das zu bemessen ist schwierig“, stellte Bürgermeister Michael Kessler zu dieser Frage im „MM“-Jahresinterview fest: „Mit einem Neubaugebiet gibt es zunächst immer einen höheren Bedarf, der aber ein paar Jahre später wieder sinkt.“ Deshalb wolle die Gemeinde die Platzsituation im Auge behalten – und bei Bedarf nachsteuern. 63 Plätze für 100 Kinder Das gilt natürlich nicht nur bei den Kindergärten, sondern auch bei den Angeboten für Unter-Dreijährige. Aktuell gibt es für diese Altersgruppe 60 Plätze (ganztags: 40) in drei Betreuungseinrichtungen und rund 80 bei Tagesmüttern, wie das Rathaus informiert. Weitere zwölf Plätze, die allerdings nicht in die Bedarfsplanung einfließen, stehen bei einer privaten Elterninitiative zur Verfügung, dem „Miniclub“. Rein rechnerisch kamen in Heddesheim laut einer Erhebung des Rhein-Neckar-Kreises etwa 35 Betreuungsplätze auf 100 Kleinkinder. Legt man nur die Zahl der Ein- bis Dreijährigen zugrunde, für die der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz uneingeschränkt gilt, kommt die Gemeinde aktuell auf etwa 63 Plätze für 100 Kinder. Zum 1. Januar waren laut Verwaltung in den Krippen und Kitas noch acht Plätze frei, sieben davon ganztags. „Der Rechtsanspruch kann erfüllt werden, da in der Kinderkrippe des Postillion in den kommenden Monaten weiterhin Plätze frei sind“, schreibt die Gemeinde. Ob es darüber hinaus bei den Tagesmüttern noch Kapazitäten gibt, ist im Rathaus nicht bekannt. Tagesmütter stark nachgefragt Für viele Eltern hat es durchaus Vorteile, ihr Kind in die Obhut von Tagesmutter oder -vater zu geben. Denn häufig kann die Betreuungszeit hier flexibler geregelt werden als in einer Kita. Manche Tagesmütter bieten ihre Dienste sogar bis in die späten Abendstunden, über Nacht oder am Wochenende an. Und dank Förderung durch Kreis und Gemeinde ist die Kindertagespflege für Eltern auch finanziell attraktiv. Einen Platz zu ergattern, ist deshalb für Eltern nicht einfach, wie Tagesmütter aus Heddesheim bei einer kleinen Stichprobe bestätigen: „Ich habe mehr Anfragen, als ich annehmen kann“, sagt eine, „ausgebucht bis 2021“ sind andere. Dass die Nachfrage das Angebot übersteigt, heißt es überall. „Aber das ist kein lokales oder regionales Problem“, zeigt sich eine der Anbieterinnen überzeugt: „Das gibt es leider deutschlandweit.“

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  • Neckar-Bergstrasse Ein Platz für jedes dritte Kleinkind

    Gibt es in den Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises ausreichend Betreuungsplätze? Diese Frage ist nicht nur für Eltern, sondern auch für das Landratsamt von Interesse. Denn sollte jemand wegen eines fehlenden Platzes vor Gericht ziehen, richtet sich die Klage gegen den Kreis. Er ist es, der laut Sozialgesetzbuch für die Planung verantwortlich ist, also ein bedarfsgerechtes Angebot gewährleisten muss. Realisieren müssen es laut Landesgesetz allerdings die Städte und Gemeinden. Damit der Kreis sieht, wie das klappt, fragt er jährlich bei seinen Kommunen Zahlen ab. In den vergangenen Jahren geschah dies immer zum März – die aktuelle Erhebung läuft also gerade. Aber auch ein Blick auf die Ergebnisse von 2019 lohnt sich. So zeigt sich insbesondere bei den Plätzen für unter Dreijährige, dass die Kommunen ihr Angebot ausgebaut haben. Im Vergleich zu 2018 wurden kreisweit 177 zusätzliche Krippenplätze geschaffen, heißt es in der Sitzungsvorlage des Jugendhilfeausschusses, dem die Zahlen im November vorgelegt wurden. Die Versorgungsquote – also die Zahl der vorhandenen Betreuungsplätze gemessen an der Zahl der Kinder unter drei – kletterte leicht auf 36 Prozent (2018: 34,7 Prozent). Für mehr als jedes dritte Kleinkind steht also im Rhein-Neckar-Kreis ein Platz in einer Krippe oder bei Tagesmüttern und -vätern zur Verfügung. Zum Vergleich: Zehn Jahre zuvor hätte diesen kreisweit nur knapp jedes vierte Kind der Altersgruppe gefunden. Die absolute Zahl der Plätze hat sich im Landkreis innerhalb eines Jahrzehnts ungefähr verdoppelt. Allerdings gibt es den Rechtsanspruch für die unter Dreijährigen auch erst seit 2013. Dementsprechend wurde das Angebot in den Kommunen gerade in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Walldorf ganz vorn Mit zu den Spitzenreitern im Vergleich der Städte und Gemeinden zählt übrigens Schriesheim mit einer Versorgungsquote von 45,7 Prozent bei den unter Dreijährigen. Die Nase ganz vorn hatte 2019 Walldorf (63 Prozent). Etwas unter dem Kreisdurchschnitt von 36 Prozent liegen im Verbreitungsgebiet dieser „MM“-Ausgabe Edingen-Neckarhausen (32,1), Heddesheim (34,9) und Ladenburg (35,4 Prozent). Für Kinder von null bis drei Jahren geht die Fachverwaltung der Stadt Mannheim davon aus, dass in den kommenden Jahren für 40 Prozent der Kinder ein Betreuungsangebot nachgefragt werden wird und so mit einer gesamtstädtischen Quote von 40 Prozent der Rechtsanspruch erfüllt werden kann. Mit dem quantitativen Ausbau einher ging auch ein Wachstum bei den Betreuungsquoten, also der Zahl der tatsächlich betreuten Kinder gemessen an der gesamten Altersgruppe. Waren es 2015 noch 30,4 Prozent der unter Dreijährigen, gibt der Rhein-Neckar-Kreis den Anteil der betreuten Kinder für 2019 bereits mit 34,2 Prozent an. Im Rhein-Neckar-Kreis geben Eltern ihre Kleinkinder also etwas häufiger in die Obhut von Krippe oder Tagesmutter als im Landesdurchschnitt: Für ganz Baden-Württemberg lag die Betreuungsquote laut Statistischem Landesamt 2019 bei 29,5 Prozent. Das Jugendamt geht davon aus, das der Bedarf weiter ansteigt, weil Eltern immer schneller in den Beruf zurückkehren wollen. Auch für die Altersgruppe der über Dreijährigen sammelt der Landkreis die Daten bei seinen Kommunen ein. Die Umfrage 2019 ergab demnach eine Versorgungsquote von durchschnittlich 106,4 Prozent. Laut Statistik kommen auf 100 Kinder (drei Jahre bis Schuleintritt) also gut 106 Plätze. Die Zahl ist bereits um altersgemischte Gruppen bereinigt. Damit wird berücksichtigt, dass in diesen Gruppen unter Dreijährige aufgenommen werden können, dann aber rein rechnerisch zwei Plätze „belegen“. Bei den Kindern über drei Jahren geht die Mannheimer Verwaltung davon aus, dass der Rechtsanspruch mit einer gesamtstädtischen Quote von 95 Prozent erfüllt werden kann. Über den aktuellen Stand der Betreuungssituation berichtet die Verwaltung dem Mannheimer Gemeinderat quartalsweise. Allerdings: Auch eine Versorgungsquote von 100 Prozent und mehr sagt noch nichts darüber aus, ob das Angebot auch hinsichtlich der Betreuungszeiten passt, wie das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises betont. Inwiefern etwa jeder Wunsch auf einen Ganztagsplatz erfüllt werden kann, verraten die Zahlen nicht. Ebenso wenig garantiert eine 100-prozentige Versorgungsquote, dass ein Platz zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung steht. So standen laut Kreis zum Stichtag 1. März 2019 in den 54 zugehörigen Gemeinden insgesamt 257 Kinder auf Wartelisten. Kurzfristiger Bedarf (Zuzug von Familien) sei eine Erklärung dafür. Die wohl häufigere: Weitere Kinder werden im Laufe des Frühjahrs drei Jahre alt, ihr Platzbedarf kann aber erst ab September gedeckt werden – also dann, wenn die „großen“ Kita-Nutzer in die Schule wechseln. Das Kreisjugendamt empfiehlt deshalb einen Puffer, also eine örtliche Versorgungsquote von mehr als 100 Prozent. Einzige Klage abgewiesen Treten tatsächlich einmal Eltern an die Behörde heran, weil ihnen ein Betreuungsplatz fehlt, versucht man dort nach eigener Aussage, eine Lösung gemeinsam mit den zuständigen Gemeinden zu finden. „Es gab daher bisher nur eine Klage gegen den Rhein-Neckar-Kreis“, informiert eine Jugendamt-Mitarbeiterin auf „MM“-Nachfrage. Diese Klage habe sich auf die Erstattung von Mehrkosten gerichtet, die dadurch entstanden waren, dass nur ein Platz in einer teureren Einrichtung und nicht in der günstigeren kommunalen zur Verfügung stand. Die Klage sei abgewiesen worden. (mit tge)

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Leserbriefe

Coronakrise

Die ehrenamtliche Kulturszene braucht auch Unterstützung

„Viele Spenden für Kunst und Kultur“, BA vom 2. Mai {element} Eine Aktion „Spenden für Kunst und Kultur“ ist eine hervorragende Idee, denn die Corona-Krise und die damit verbundenen Schließungen der Kunst- und Kulturstätten ...

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Leserbrief

„Weit weniger im Rampenlicht“

Bei der Vorstellung der neuen Regierungsmannschaft des baden-württembergischen Landtags hatte das Protokoll dann doch noch eine Überraschung zu bieten. Nicht der im Vorfeld designierte, frühere CDU-Fraktionschef Wolfgang ...

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Leserbrief-Schreiber: Gerd Hofmann
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