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KulTour

Von Chako, Kool & The Gang oder Max Giesinger bis Giant Rooks und "Tosca"

Die Freiluftsaison nimmt weiter Fahrt auf - mit dem Seebühnenzauber, Sound Of The Forest, Musik im Park, Schlossfestspiele Zwingenberg und vielem mehr. Naturally 7 in Mannheim kurzfristig abgesagt

Von 
Martin Vögele und Jörg-Peter Klotz
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Eine nahezu umwerfende autobiografische Zeitreise als Stand-up-Comedy-Programm: Chako Habekost spielt "Life Is Ä Comedy" am Freitag beim Seebühnenzauber im Luisenpark. © Hyp Yerlikaya

Metropolregion. Wortmagier Christian „Chako“ Habekost und A-capella-Band Naturally 7 beim Mannheimer Seebühnenzauber

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Mannheim. Kurpfälzische Wortmagie können die Besucherinnen und Besucher beim Seebühnenzauber im Mannheimer Luisenpark erleben, wenn dort am Freitag, 5. August, 20 Uhr, Humorist Christian „Chako“ Habekost sein aktuelles Programm „Life is Ä Comedy“ präsentiert. Selbiges ist „eine Art Autobiografie als Comedy-Stand-Up“, informiert die Programmvorschau, eine „Früher hot's des net gewwe!“-Show mit persönlichen Anekdoten, politischen Rundumschlägen und lokalpatriotischen Mundartattacken: „Chako feiert das Leben, seine Fans, die Kultur als Überlebenskunst und auch ein bisschen sich selwert.“ Viele Requisiten braucht es dafür nicht – ein Dubbeglas, ein Mikrofon, und los geht es mit „Chakos“ geschmeidigem Pälzer Mundart-Groove. Hier unsere Premierenkritik.
Online-Tickets für die Show (ab 34,50 Euro) waren zuletzt allerdings keine mehr verfügbar. „Für Kurzentschlossene gibt es meistens auch noch eine Möglichkeit an der Abendkasse, wenn Karten zurückgegeben, oder nicht in Anspruch genommen werden“, informiert der Seebühnenzauber auf Facebook. Die Ticket-Hotline hat die Rufnummer 0621/410050.
Das Konzert der US-A-Cappella-Ikonen von  Naturally 7 wurde kurzfristig krankheitsbedingt und ersatzlos abgesagt. Das teilte der Luisenpark am Donnerstag mit. Weitere Programminfos und die Ticket-Links zum Seebühnenzauber finden sich an dieser Stelle:
luisenpark.de 

Sound Of The Forest punktet mit Giant Rooks und Bukahara

Oberzent. Jahr für Jahr gibt es ein informelles Rennen, wer das hübscheste Boutique-Festival der Region auf die Beine stellt: Zumindest in punkto landschaftlicher Idylle ist Sound Of The Forest natürlich deutschlandweit schwer überbietbar. Nach drei Ausfällen in vier Jahren wird das viertägige Pop-Event ab Donnerstag, 4. August, definitiv über die vier Bühnen am Marbachstausee in der Odenwaldgemeinde Oberzent gehen. Mit rund 5000 Fans an den Haupttagen ist das Odenwald-Festival zwar nahezu ausverkauft. Trotzdem gibt es laut Veranstalter noch „ein minimales Restkontingent an Tageskarten und Festivaltickets“ über shop-of-the-forest.de. Voraussichtlich auch an der Abendkasse. Das ganze Wochenende kostet 99 Euro.

Video Steiner & Madlaina: "Heile Welt"

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Der unter anderem mit Giant Rooks (hier unsere Besprechung vom jüngsten Konzert im Maimarktclub), den großartigen Steiner & Madlaina (hier unsere Plattenkritik) und Cari Cari sehr attraktiv besetzte Freitag schlägt mit 54 Euro zu Buche, der Samstag mit 59 Euro. Dann spielen als Headliner Faber und Bukahara (die 2021 beim Open Air in Ladenburg glänzten). Wer nur zum Austrudeln mit vier Bands auf einer Bühne am Sonntag kommen möchte, zahlt 25 Euro. Der Donnerstag ist Anreise- und Aufbautag, an dem ab 18 Uhr drei Acts auf der Seebühne das Treiben beschallen – darunter ab 23 Uhr das Berliner Techno-Trio Komfortrauschen.

Live-Video Bukahara: "We Are Still Here"

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 2020 und 2021 ist Sound Of The Forest als Live-Event pandemiebedingt ausgefallen. 2018 war das Festival kurz vor Beginn wegen erhöhter Waldbrandgefahr von den Behörden abgesagt worden. Extrem trocken ist es auch in diesem Sommer, aber das Festival hat alle Auflagen der Behörden erfüllt und ist behördlich genehmigt. Grillen und offenes Feuer sind verboten, für Raucher gibt es ausgewiesene Zonen.

Hier der komplette Zeitplan: sound-of-the-forest.de

Neues Video von Giant Rooks:

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Musik im Park geht mit Max Giesinger, Kool & The Gang und Wincent Weiss in Schwetzingen auf Zielgerade

Schwetzingen. Mit zwei jungen Erfolgsmusikern und einer US-amerikanischen Kultband geht es auf die Zielgerade des Musik-im-Park-Festivals im Schwetzinger Schlossgarten. Konzertrunde eins läutet Pop-Sänger und Songschreiber Max Giesinger am Donnerstag, 4. August, 19.30 Uhr, ein. Nachdem dieser 2011 bei der Casting-Show „The Voice of Germany“ teilgenommen hatte, legte er einen Senkrechtstart in den bundesrepublikanischen Pop-Himmel hin – Charterfolge und Dauerpräsenz in den verschiedensten TV-Formaten inklusive. Im vergangenen November veröffentlichte Giesinger sein viertes Album und nannte es ganz unprätentiös „Vier“. Karten kosten ab 45,90 Euro (gegebenenfalls plus Gebühr).

Max Giesinger, „Irgendwo da draußen“:

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Mit Kool & The Gang tritt am Freitag, 5. August, 19.30 Uhr, lebendige Musikgeschichte auf die Open-Air-Bühne. Mehr als 80 Millionen Alben soll die 1969 gegründete die Soul-, Funk und Disco-Band weltweit verkauft haben. Und wenn die Formation um Bassist Robert „Kool“ Bell und Mitgründer und Keyboarder George Brown Hits wie „Celebration“ oder „Get Down On It“ anstimmt, dürfte im Schlosspark ein goldenes Disco-Zeitalter wiederauferstehen. Tickets gibt es ab 49,90 Euro.

Kool & The Gang, „Celebration“:

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Euphorische Stimmung wird auch am letzten Festivaltag angesagt sein, sobald Popmusiker Wincent Weiss am Samstag, 6. August, um 19.30 Uhr sein Konzert beginnt. Der Sänger hatte sich im vergangenen Jahr mit seinem dritten Album „Vielleicht irgendwann“ fest auf Platz eins der deutschen und österreichischen Charts (Schweiz: Platz zwei) verankert. Jede Wette: auch von seinen aktuellen Songs können – und werden - die Fans jede Zeile auswendig mitsingen. Karten kosten ab 53,40 Euro.
Alle Infos zu den Konzerten bei Musik im Park gibt es hier:
www.schloss-schwetzingen.de/besuchsinformation/veranstaltungen/musik-im-park-1
Wincent Weiss, „Hier mit dir“:

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Alte Feuerwache bietet Musik-Bandbreite von Neo-Soul bis „Einhorn-Rock“ auf Sommerbühne

Mannheim. Immer donnerstags beginnt die nächste Etappe des Sommerbühnen-Programms, bei dem die Alte Feuerwache dann täglich, bis Montag, neue Open-Air-Konzerte präsentiert.

Mit Philousz & Snare Grills ist ein Heidelberg-Berliner Duo am Freitag, 5. August, bei der Feuerwache zu Gast. Dahinter stecken der Schlossstadt-Slam-Poet Philipp Herold am Mikrofon sowie der Hauptstadt-DJ Snare Grills an den Sound-Decks. Weiter geht es tags darauf, 6. August, mit einer Künstlerin, die nicht nur in der Hauptstadt ansässig ist, sondern diese Verbindung obendrein im Namen trägt – die Sängerin und Produzentin Leona Berlin. Die Musikerin bringt Alternative R’n’B und ihr neuestes Album „Change“ mit, wobei sie von Martin Lüdicke an den Tasten und Magro am Schlagzeug begleitet wird.

Leona Berlin, „Change“:

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Wie man die Musik nennen sollte, die die Band mit dem griffigen Namen ok.danke.tschüss am Sonntag, 7. August, von sich gibt, scheint strittig zu sein: „Einhorn-Rock“, „Synthie-Pop“ oder „was-zur-hölle-soll-das-denn- sein?“ werden beispielhaft aber nicht abschließend in der Ankündigung aufgeführt. Auf jeden Fall darf man sich getrost körperlich dazu bewegen: „Headbanging, Pogen, Walzer, Discofox, die tote Robbe, Planking, … alle Tanzarten sind erlaubt!“, notiert die Feuerwache.
Wenn wir gerade bei Namen sind: Nicht ganz schwerelos will einem jener der nächsten Künstlerin, die am Montag, 8. August, auf der Sommerbühne gastiert, von den Stimmbändern gleiten: LNDFK. Als Tochter einer italienischen Mutter und eines arabischen Vater wuchs die Sängerin und Songschreiberin in Neapel auf, um nun in ihrer Musik Jazz-, Neo-Soul- und Hip-Hop-Einflüsse miteinander zu verquicken.
Der Eintritt zur Sommerbühne immer umsonst, die Konzerte finden um 20 Uhr statt, der Biergarten öffnet ab 18 Uhr. Bei schlechtem Wetter werden die Auftritte in die Halle verlegt.
Direkt zum Sommerbühnenprogramm führt dieser Link: altefeuerwache.com
ok.danke.tschüss, „Zu laut in der Disko“:

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Puccini-Oper „Tosca“ wird bei Schlossfestspielen in Zwingenberg aufgeführt

Zwingenberg. Rom befindet sich im Aufruhr, nachdem die Königin von Neapel den republikanischen Aufstand blutig niedergeschlagen hat. In diese Wirren verstrickt findet sich Kirchenmaler Mario Cavaradossi wieder, der die Opernsängerin Tosca liebt. Aber weil Mario einen entflohenen Rädelsführer versteckt, landet er auf der Fahndungsliste von Polizeichef Scarpia – der obendrein die gleiche Frau begehrt. Dass das – was die weitere Handlung angeht – kein gutes Ende finden kann, weiß jeder Opernfan. Dass Giacomo Puccinis 1900 uraufgeführtes Stück „Tosca“ dahingegen in musikalischer Hinsicht ein zeitloser Genuss ist, davon kann sich das Publikum bei den Schlossfestspielen im südhessischen Zwingenberg überzeugen, wo das Musiktheater dreimal aufgeführt wird – am Freitag, 5. August (diese Premierenvorstellung ist bereits ausverkauft), sowie am Samstag, 6. August, 20 Uhr, und am Sonntag, 7. August, um 19 Uhr. Megan Marie Hart singt die Tosca, Sebastiano Lo Medico den Mario Cavaradossi, Marco Di Sapia den Baron Scarpia. Die musikalische Leitung hat Rainer Roos, Regie führt Sascha Oliver Bauer. Karten für die Vorstellungen kosten 37 Euro (plus Gebühr) und können auf der Festivalhomepage vorbestellt werden. Dorthin führt dieser Link: schlossfestspiele-zwingenberg.de

Große Anime- und Manga-Messe am Wochenende im Mannheimer Rosengarten zu Gast

Mannheim. Der japanischen (Pop-)Kultur in all ihren vielfältigen Facetten widmet sich die Fan-Messe AnimagiC, die von Freitag, bis Sonntag, 5. bis 7. August, im Mannheimer Rosengarten zu Gast ist. Unter dem Motto „United Again“ erwartet die Besucherinnen und Besucher der seit 1999 ausgerichteten Anime-und Manga-Convention „ein fröhlich-friedliches Miteinander, ein fulminantes Show- und Bühnenprogramm, hochkarätige japanische Ehrengäste, exklusive J-Acts, gefeierte Anime- und Manga-Premieren, Cosplay, Showgruppen, Händler, Aussteller“, wie die Veranstalter mitteilen. Es gibt, neben vielen anderen Angeboten, ein „Animotion“-Film- und -Serienfestival, einen Händlerraum, einen AnimagiC-Künstlermarkt, einen Games-Room, ein „Maid Café“ und selbstredend: „Cosplay, Cosplay, Cosplay“. Unter anderem werden als japanische Ehrengäste vor dem Hintergrund des Finales der „Violet Evergarden“-Saga Regisseur Taichi Ishidate, Musikproduzent Shigeru Saito, Kyoto-Animation-Produzent Shinichiro Hatta und Violet-Stimme Yui Ishikawa erwartet. Außerdem konzertiert die Sängerin Aira Yuuki. Shinichiro Hatta und Shigeru Saito präsentieren überdies die Deutschlandpremiere des Films „Free! the Final Stroke - the First Volume“.
Der Vorverkauf für die AnimagiC 2022 ist bereits beendet. Am Freitag, 5. August, wird ab 9 Uhr an der Tageskasse zunächst ein limitiertes „Con-Paket Deluxe“ für 130 Euro zum Verkaufsstart angeboten. Dafür soll vor dem Einlass am Rosengarten eine separate Warteschlange eingerichtet werden. Im Anschluss gibt es (jeweils bis zum Erreichen des Ticketlimits) den Drei-Tages-Pass für 110 Euro, das Freitag-plus-Samstag-Ticket für 89 Euro und das Freitag-Ticket für 42 Euro. Am Samstag gibt es das Samstag-plus-Sonntag-Ticket für 99 Euro und das Tagesticket für 62 Euro. Am Sonntag kostet das Tagesticket 48 Euro. Die Tageskasse öffnet am Freitag um 9 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils um 8 Uhr.
Das vollständige Programm mit allen Informationen gibt es auf der Homepage der Veranstaltung: animagic.de

Indie-Pop-Band Metronomy macht in Heidelberger Halle 02 Station

Heidelberg. Etwas über zehn Jahre ist es her, dass die britische Indie- und Elektro-Pop-Band Metronomy ihr bislang erfolgreichstes Album „The English Riviera“ veröffentlichte, auf dem sich so erinnerungswürdige Songs wie „The Look“, „The Bay“ und „Everything Goes My Way“ befanden. Nachdem die Musiker um Sänger Joseph Mount zum Jubiläum einen Re-Release des Langspielers mit teils unveröffentlichten Bonustracks veröffentlichten, legten sie obendrein diesen Februar das neue Studioalbum „Small World“ nach. Man darf sich also wohl auf Bekanntes wie Verändertes wie Neues gleichermaßen freuen, wenn Metronomy am Mittwoch, 10. August, in der Heidelberger Halle 02 zu Gast sind. Das Vorprogramm bestreitet die Band Sparkling, Konzertbeginn ist um 20 Uhr. Tickets kosten bei eventim.de 39,50 Euro („ticketdirect“ zu Selbstausdrucken).
Details zum Konzert von Metronomy gibt es auf der Halle-02-Homepage: halle02.de
Video Metronomy, „Things Will Be Fine“:

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Eurodance mit Masterboy und Captain Jack bei Beat-&-Eat im Weinheimer Schlossgarten

Weinheim. Mit einer flamboyanten Besetzung erinnert das diesjährige Beat-&-Eat-Festival im Weinheimer Schlossgarten am Freitag, 5. August, an die finale Dekade des vergangenen Jahrhunderts. Bei „Die 90er – Live On Stage“ präsentiert der Radiosender sunshine live einige der Protagonisten, die den Feten-Furor dieses Jahrzehnts maßgeblich mitgeprägt haben: die unter anderem aus Sinsheim stammende Eurodance-Formation Masterboy („Feel The Heat Of The Night“, „Is This The Love“, „Generation of Love“) mit Sängerin Trixi Delgado sowie Udo Niebergalls Hit-Projekt Captain Jack („Captain Jack“, „Drill Instructor“) . Ebenfalls mit dabei: sunshine-live-Mitarbeiter Chris Nitro.
Dass der für die musikalische Ausgestaltung des „Big Beat & Eat“-Abends am Samstag, 6. August, zuständige bigFM-DJ Olde den Beinamen „The Party Animal“ trägt, legt nah, dass es auch hier durchaus in Klangrichtung gesteigerte Tanzbarkeit zu Sache gehen wird. Die Veranstaltung setzt zugleich den Schlusspunkt der im Weinheimer Schlosspark ausgerichteten Festival-Ausgaben - weiter geht es dann ab 18. August auf der Ladenburger Festwiese.
Einlass ist an beiden Tagen ab 17.30 Uhr, die Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr. Tickets kosten jeweils ab 32,49 Euro (Stehplatz) und können auf der Beat-&-Eat-Homepage bestellt werden. Wer einen Liegestuhl-Platz bucht, kann auch Food-Packages vorbestellen.
Die für Donnerstag, 4. August, geplante Joe-Cocker-Hommage, die das Festival eigentlich eröffnet werden sollte, wurde abgesagt.
Weiterführende Informationen hält die Festival-Homepage bereit: beatandeat.net

Ditzner Lömsch Duo tritt bei Kulturhaus Mannheim-Käfertal auf

Mannheim. „Die Kunst des freien Zusammenspiels“ zelebrieren die beiden Ausnahmemusiker Erwin Ditzner und Lömsch Lehmann am Sonntag, 7. August, 18 Uhr, bei ihrem Freiluft-Auftritt beim Kulturhaus Mannheim-Käfertal. Wer den Ludwigshafener Schlagwerker Ditzner und den Speyerer Saxofonisten und Klarinettisten Lehmann, die hier als Ditzner Lömsch Duo firmieren, schon live einmal hat, weiß, dass hier viel Unerwartetes möglich, aber eines garantiert sein dürfte: Es wird gut! Die beiden lassen „ein traumwandlerisch geschlossenes Zusammenspiel entstehen, wie es die großen Jazz-Duos auszeichnet. Kreative, frei improvisierte Musik, die sich keinen musikalischen Moden unterwirft“, notiert die Programmankündigung. Das Konzert findet auf der neuen Open-Air-Bühne im Stempelpark (Gartenstraße 8) statt. Karten für die Käfertaler-Kultursommer-Veranstaltung (die bei Regen im Kulturhaus ausgerichtete wird) kosten im Webshop zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro.
Hier geht’s zum Kulturhaus und von dort auch weiter zur Ticket-Bestellung: kulturhauskaefertal.de
Video Ditzner Lömsch Duo, „Isor“:

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Vortrag über „Caterina Valente, Wolfgang Lauth – Jazz und Schlager im Film“ im Mannheimer Marchivum

Mannheim. Auf die Spuren von Caterina Valente und Wolfgang Lauth begibt sich der Musikwissenschaftler Jürgen Arndt am Mittwoch, 10. August, 18 Uhr, bei seinem Vortrag zum Thema „Jazz und Schlager im Film“ im Mannheimer Marchivum. Sowohl Valente als auch Lauth haben in den Kinowelten der 50er Jahre ihr (musikalischen) Spuren hinterlassen. Die in Paris als Kind italienischer Eltern geborene Sängerin und Tänzerin startete damals von Mannheim aus ihre internationale Karriere; der gebürtige Ludwigshafener Pianist und Komponist avancierte gleichzeitig zur Schlüsselfigur der bedeutenden Jazz-Szene in Mannheim und Heidelberg. „Mit Hilfe von Filmanalysen lässt sich das Wirken Valentes und Lauths besonders anschaulich nachvollziehen“, heißt es weiter in der Einladung zur Veranstaltung. Der Eintritt dazu ist frei. Zu der Veranstaltung im Marchivum-Kalender geht es an dieser Stelle: marchivum.de

Philharmonisches Orchester spielt Agentenfilmmusik bei Heidelberger Schlossfestspielen / Mannheimer Rock-Trio Das blühende Leben auf Sonnendeck

Heidelberg. Endspurt bei den Heidelberger Schlossfestspielen: Bevor sich das Theater und Orchester Heidelberg in die Sommerpause verabschiedet, gibt es am Donnerstag, 4. August, noch einmal Vorstellungen der Chor-Revue „Souvenirs Souvenirs!“ und des Singspiels „Im weißen Rössel“ sowie zum Abschluss am Sonntag, 7. August, „Melodien à la carte“ beim Konzert-Format „Wenn im Prater die Bäume blühen ...“. Dazwischen wird am Freitag, 5. August, 20.30 Uhr, im Schlosshof das dritte Schlosskonzert unter dem Titel „Mein Name ist ...“ aufgeführt. Man ahnt richtig: Es geht hier dabei um Agentenfilme und Musik. Vom alles überragenden Klassiker „James Bond“ bis zum modernen Spionagedrama „Red Sparrow“ finden sich Kompositionen der bekanntesten Filme aus der Agenten- und Spionagewelt im Programm, welches das Philharmonische Orchester Heidelberg unter der Leitung von Dietger Holm präsentiert. Moderiert wird der Abend von Schauspieler Fabian Oehl. Eine weitere Vorstellung findet am Samstag, 6. August, 20.30 Uhr, statt. Für beide Veranstaltungen waren zuletzt noch Stehplätze für 17 Euro, ermäßigt für zwölf Euro erhältlich.
Mit dem Konzert des Mannheim Rock-Trios Das blühende Leben gibt es am 7. August, 19 Uhr, auf dem Sonnendeck der Bäderterrasse ein letztes „Tête-à-Tête mit der freien Szene“. Jonathan Rietsche (Gesang), Tim Buskies (Gitarre/Bass) und Joshua Heitzer (Schlagzeug) machen „Musik für Menschen, die wütend aufs Leben sind, holen sie an Ort und Stelle ab und schicken sie mit einem wohligen Gefühl nach Hause“, informiert das Theater in seinem Spielplan. Karten kosten 19 Euro, ermäßigt 9,50 Euro. Die Theaterkasse ist unter der Rufnummer 06221/5820000 oder per E-Mail an tickets@theater.heidelberg.de zu erreichen.
Der Spielplan des Theaters mitsamt Link zum Webshop findet sich hier: theaterheidelberg.de

In Mannheim aufgewachsene Mezzosopranistin Deniz Uzun konzertiert beim Inselsommer in Ludwigshafen

Ludwigshafen. Mit der Klangcollage „Manifest – neue Welt“ der Künstlerin Karin Maria Zimmer geht es am Donnerstag, 4. August, ab 11 Uhr im Programm des Inselsommer-Festivals auf der Ludwigshafener Parkinsel weiter, um 19 Uhr folgt mit „con_tact“ ein „Quattrologe Projekt zum Glück und Scheitern von Beziehungen in vier Akten“. Am Freitag, 5. August, 18 Uhr, präsentiert Zymbal-Spielerin Valentina Batura mit Gitarrist Rainer Kröhn vom Windflüchter-Ensemble ihr „Polet Dushi – Seelenflug“-Konzertprogramm auf dem Festivalgelände am Rhein. Um 20 Uhr tritt hiernach das multikulturelles Berliner Jazz-Quartett Leléka auf die Bühne, deren Name, wie der Inselsommer-Beschreibung zu entnehmen ist, aus dem Ukrainischen übersetzt „Storch“ bedeutet. Das neue Album der Formation heißt „Sonce u Serci“, was in etwa meint: „Sonne im Herzen“. Und dessen wichtigste Botschaft Sei, „sogar in dunkeln Zeiten das innerliche Licht scheinen zu lassen und Freude zu finden, um allen anderen, die sie nicht haben, Wärme zu schenken.“ Um 22 Uhr folgt die literarisch-musikalische Inszenierung „Von einem der auszog das Fürchten zu lernen“ mit Monika-Margret Steger, Jörg Fischer und Oleg Korchagin. Das Samstagsprogramm beginnt am 6. August um 11 Uhr mit einer Aufführung des KiTZ-Kindertheaterstücks „Ein Schaf fürs Leben“, um 12 Uhr startet erneut die „Manifest – neue Welt“-Klangcollage. Um 18 Uhr lädt dann die in Mannheim aufgewachsene und an der dortigen Musikhochschule studierte Mezzosopranistin Deniz Uzun im „Honig und Blut“-Programm zusammen mit Onur Çalışkan (Klarinette) und Jon Wassermann (Laute und Gitarre) mit Lieder aus der Türkei, aus Griechenland, Syrien und dem Balkan zu einer Reise rund um den Bosporus ein. Ab 20 Uhr präsentiert die Band HISS um Sänger und Akkordeonist Stefan Hiss Live-Musik zwischen „Polka und Rock’n’Roll, Taiga-Twist und Texas-Tango“. Am Sonntag gibt es ab 10 Uhr, die „Manifest – neue Welt“-Collage, um 11 Uhr das KiTZ-Stück „Ludwig der Erste, König der Schafe“, ab 12 Uhr den „BetterWorldMarket“, ab 13 Uhr ein Konzert mit Die Caballeros (Jonas Leuther, Laurent Leroi, Mouloud Mammeri, Bernhard Vanecek) sowie zum Abschluss ab 15 Uhr einen Auftritt der der Mannheimer Ukulele-Gruppe Ukulayers. Der Eintritt zum Inselsommer erfolgt auf Spendenbasis.
Das vollständige Programm findet sich auf der Inselsommer-Homepage: inselsommer.eu

 Punkrock beim Freizeittreff ALTER in Mannheim

Mannheim. Am Sonntag, 7. August, gegen 19.30 Uhr, lässt die schweizerische Punkrock-/Powerpop-Band Nasty Rumours die Lautsprecher am ALTER beben. Die vier Herren aus Bern haben sich dem guten alten englischen Punkrock verschrieben und die Bühne bereits mit Kollegen wie den U.K. Subs oder den Stiff Little Fingers geteilt. Der Eintritt ist frei beziehungsweise auf Spendenbasis. Zur Übersicht über die ALTER-Veranstaltungen geht’s hier.

Punk- und Noise-Rock im Weinheim Café Central / Thundermother und DJ Bavaria ausverkauft

Weinheim. Gründer Mikael Danielsson und seine Punk-Band No Fun At All stellen das 1995 erschienene, zweite Album mit einem „Out of Bounds“-Set ins Zentrum ihres Auftritts im Weinheimer Café Central am Sonntag, 7. August. Wir vermuten aber mal, dass sich auch noch der eine oder andere Song aus dem halben Dutzend ihrer anderen Platten im Konzertprogramm der Schweden wiederfinden wird. Den Support bestreiten die US-amerikanischen Punkrocker Get Back. Los geht es um 20 Uhr, Karten kosten 27,50 Euro. Bereits ausverkauft – es gibt auch keine Abendkasse – ist das Konzert der gleichfalls in Schweden beheimateten Hard-Rock-Band Thundermother, die am Montag, 8. August, von DJ Bavaria (alias Ex-Fußballprofi Markus Babbel) begleitet werden. Noise-Rock und -Punk aus Japan kann das Publikum am Folgetag, 9. August, 20 Uhr, beim Auftritt der japanischen Band Melt-Banana im Café Central erleben, wohinter sich Sängerin Yako (Yasuko Onuki) und Gitarrist Agata (Ichirou Agata) verbergen, die die Formation 1992 zusammen mit Schlagzeuger Sudoh (Toshiaki Sudoh ) gegründet hatten.Tickets gibt es für 18,70 Euro.
Wer mehr wissen und weiter zu den Karten geleitet werden will, klickt hierhin: cafecentral.de

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mav
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