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Popakdemie

Die zehn wichtigsten Musiker

Nachdem in den ersten zehn Jahren hauptsächlich Produzenten und Topinstrumentalisten aus Udo Dahmens Talentschmiede strömten, stellte sich zuletzt auch im Mainstream-Pop extremer Erfolg für Popakademiker ein. Dabei gewichtet die -als Momentaufnahme gestaltete Top-10-Liste dieser Zeitung nachhaltige, durch Live-Nachfrage unterfütterte Karrieren höher als etwa einen bislang einmaligen Welterfolg wie Alice Mertons „No Roots“.

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1. Platz Joris (28): Als der Echo noch etwas Wert war, gewann der Ostwestfale 2016 gleich drei davon mit seinem in Mannheim entstandenen Gold-Album „Hoffnungslos hoffnungsvoll“ (2015) und dem Radio-Hit „Herz über Kopf“. Auf diesem Bild spielt Joris am 26. September 2015 in Hamburg beim 10. Reeperbahn Festival Bild: dpa

© Henrik Josef Boerger

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2. Platz Konstantin Gropper (35): Mit „The Horror“, das er auf diesem Bild im April 2018 in Berlin vorab präsentiert hat, hat der Kopf hinter der auch international gefragten Indie-Erfolgsband Get Well Soon zuletzt seine fünfte Platte veröffentlicht - vier davon schafften es in die Top20 der Albumcharts. Der Wahl-Mannheimer produzierte für Rapper Casper das Nummer-eins-Werk „Hinterland“ gemeinsam mit Markus Ganter. Bild: dpa

© Britta Pedersen

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3. Alice Merton (24): Dank dem 2016 vePlatz röffentlichten Dauerbrenner „No Roots“ schaffte es die Deutsch-Irin auf Platz eins der US-Alternativecharts. Obwohl sie noch kein Album herausgebracht hat, gewann sie am 12. April 2018 in Berlin den Echo als „Künstlerin national“. Bild: dpa

© Jens Kalaene
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4. Platz Markus Ganter (31, links): Als Produzent steht er hinter den Erfolgen von Sizarr und Drangsal aus Landau. Auch Casper und Tocotronic setzen auf Ganters charakteristische Klangregie. Auf diesem Bild spricht der Schöpfer des "Sounds of Landau" im Mannheimer Café Prag zusammen mit Konstantin Gropper über das gemeinsam produzierte Casper-Album "Hinterland", das es 2013 auf Platz eins der Albumcharts schaffte. Bild: Tröster

© Troester

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5. Platz Mine (32, rechts): Die studierte Jazzsängerin und Produzentin Jasmin Stocker gilt nach drei Studioalben als eine der besten Songschreiberinnen ihrer Generation. Hier wird die Sängerin als Lieblingssolokünstlerin bei der ersten Verleihung des Preises für Popkultur des "Vereins zur Förderung der Popkultur" am 0. September 2016 im Tempodrom in Berlin ausgezeichnet. Bild: dpa

© Britta Pedersen

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6. Platz Crada (35): Christian Kalla schrieb und produzierte u.a. für Rap-Superstar Drake und Alicia Keys den Hit „Fireworks“ auf dem Grammy-nominierten US-Nummer-eins -Album „Thank Me Later“. In Deutschland arbeitet er viel mit Tim Bendzko. Bild: FameFabrik

© FameFabrik

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7. Platz Jonas Mengler (31): Der Produzent ist vor allem in Korea sowie Japan ein Hitgarant in Sachen K- und J-Pop. In Deutschland arbeitet er mit Die Lochis oder Schlagerstar Vanessa Mai.

© Mengler

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8. Platz Jewelz & Sparks (35/27): Julius Voigtländer und Gregor Brechmann bilden eines der erfolgreichsten DJ- und Produzentenduos im Bereich EDM (elektronische Dance-Musik).

© J&S

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9. Platz David Maier (35): Der Mini-Moustache-Frontmann hat als Sänger das ausgezeichnete Live-Multimedia-Projekt Das Vereinsheim in der Alten Feuerwache etabliert. Der Kulturmanager Maier leitet u.a. in Worms das Festival Jazz & Joy.

© Schnepf

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© Cronauer/Facebook
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