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Handball

„Die Stärke des Teams ist das Team“

Die Mannschaften des TSV Amicitia stellen sich im Rahmen des traditionellen Festes vor

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su
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Im Fokus stehen die Herren 1 mit dem Trainern Mirco Ritter (l.) und Christian Müller (M.), im Gespräch mit Spielausschuss Wolfgang Koob (am Mikrofon). © Sandra Usler

Viernheim. Der Handball-Förderverein hat vor dem Beginn der neuen Saison seine Mitglieder zum traditionellen Fest eingeladen, bei dem die aktiven Mannschaften des TSV Amicitia für die kommenden Handballrunde präsentiert wurden. Am kommenden Wochenende startet die neue Spielzeit für die Viernheimer Teams.

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Fördervereinsvorsitzender Gerhard Venske begrüßte zahlreiche Fördervereinsmitglieder und Sponsoren auf dem Vereinsgelände des TSV Amicitia an der Lorscher Straße. Unter freiem Himmel wurden Mannschaften mit ihren Trainern vorgestellt und zu den Zielen für die anstehende Spielrunde befragt.

Unter den Gästen war auch Erster Stadtrat Jörg Scheidel. Mit der immer noch gesperrten Rudolf-Harbig-Halle im Rücken hofft er mit den Sportlern: „Zur nächsten Runde wird sie wieder spielbereit sein.“ Die Halle wird nicht nur als Trainings- und Spielstätte dringend gebraucht, sondern soll eigentlich auch bei Jubiläumsfeierlichkeiten im kommenden Jahr im Mittelpunkt stehen –2023 feiert die Abteilung ihr 100-jähriges Bestehen. Abteilungsleiter Jochen Hinz informierte die Handballfamilie, wie dieses Jubiläum gefeiert werden kann. „Es soll ein Fest für Kinder und Jugendliche geben und als sportlichen Höhepunkt ein Spiel gegen einen Handball-Bundesligisten“, lautet der Stand der Planungen, der aber von der Standortfrage abhängig ist.

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Im Blickpunkt standen vor allem die aktiven Mannschaften der Handballer. „Die Stärke des Teams ist das Team“, geht Trainer Christian Müller optimistisch in die neue Badenliga-Saison. Die Neuzugänge Marcel Deege, Domenic Sauer und Patrick Fath hätten sich gut eingefügt – auch wenn Fath nach einem Kreuzbandriss vermutlich die gesamte Saison ausfallen wird. In Testspielen und bei Turnieren wie dem eigenen Helmut-Osada-Cup hat das Trainerduo Christian Müller und Mirco Ritter gemerkt, an welchen Stellschrauben es noch drehen muss bis zum Saisonstart am kommenden Samstag.

Neues Jugendkonzept

Nur ein Damen-Team wird für den TSV Amicitia auf Punkt- und Torejagd gehen. Die Badenliga-Truppe musste der Verein schweren Herzens zurück ziehen, weil er keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnte. Jetzt richten es die Damen 2, die nach ihrem Aufstieg in der Bezirksliga 3 spielen. Ebenfalls in einer höheren Liga gehen die Herren 2 ins Rennen. „Wir würden schon gern jedes Spiel gewinnen“, gibt Trainer Ralf Schaal das Ziel vor, eine gute Rolle in der Bezirksliga 1 spielen zu wollen.

Besonders viele Jugendspieler mit ihren Eltern waren bei der Mannschaftspräsentation dabei – denn neben den einzelnen Mannschaften wurde auch ein neues Jugendkonzept vorgestellt. Jochen Hinz, Oliver Föhr, Daniel Wetzel und Jan Willner hatten den Leitfaden, der über den reinen Trainingsbetrieb hinausgeht, in den vergangenen Monaten aufgesetzt.

In der Jugend starten die Zwergen-Minis mit dem Handballspielen, wechseln über die mittleren Minis zu den Maxi Minis. Bei den Jungs stellt der TSV Amicitia in der E-, D-, C- und A-Jugend eigenständige Mannschaften, die männliche B-Jugend bildet mit dem SV Waldhof eine so genannte Altersspielklassengemeinschaft. Als einzige reine Mädchenmannschaft nimmt die weibliche C-Jugend am Spielbetrieb teil, die jüngeren Mädchen dürfen bei den Jungs mitspielen. Alle Teams des TSV Amicitia – ob Jugend oder Aktive – eint für dem Start in die neue Runde ein Wunsch: Sie hoffen auf eine normale Runde, ohne getrennte Ligen und Entscheidungsspiele und ohne Corona-Unterbrechungen. su

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