Schneechaos

Rhein-Neckar-Kreis für Wintereinbruch gerüstet

Regen, Schnee, Glatteis: Jedes Jahr ist der Winter eine Herausforderung für Autofahrer. Der Rhein-Neckar-Kreis ist zwar auf den ersten Schneefall vorbereitet - doch die Räumfahrzeuge werden regelmäßig behindert

Von 
Jessica Scholich
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In einigen Ortsdurchfahrten im Rhein-Neckar-Kreis wie hier in Altenbach gibt es oft schwierige Engstellen. Wenn dann noch weitere parkende Autos hinzukommen, entsteht ein regelrechter Hindernisparcours für den Winterdienst und es gibt unter Umständen kein Durchkommen mehr. © Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Rhein-Neckar. Der Winterdienst des Rhein-Neckar-Kreises ist bestens auf die Schneesaison vorbereitet. Das teilt das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises in einer Pressemeldung mit. Im gesamten Landkreis gibt es acht Winterdienst-Stützpunkte, deren Salzlagerhallen in den letzten Wochen aufgefüllt wurden. Damit möchte der Kreis die Befahrbarkeit der Straßen zwischen 6 und 22 Uhr an Werktagen sowie zwischen 7 und 22 Uhr an Sonn- und Feiertagen gewährleisten. Laut Mitteilung besteht hierauf allerdings kein Rechtsanspruch. Bei kalter Witterung werde bereits ab 3 Uhr morgens geprüft, ob ein Räum- und Streueinsatz notwendig ist.

Ein jährlich wiederkehrendes Hindernis für Räumfahrzeuge stellen jedoch am Straßenrand parkende Autos dar. Die daraus entstehende Verzögerung gefährde auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. „Wir bitten daher alle Autofahrerinnen und -fahrer in ihrem eigenen Interesse beim Parken darauf zu achten, dass auch Räumfahrzeuge vorbeikommen können, da die angebauten Schneepflüge eine Breite von drei Meter und mehr aufweisen“, so Daniel Nyman, zuständiger Referatsleiter im Amt für Straßen- und Radwegebau im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, laut Mitteilung.

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