Pop/Fernsehen - Mannheimer Popsänger wird 2019 Jurymitglied bei der RTL-Castingshow / Auch Ex-Gewinner Pietro Lombardi ist mit dabei Naidoo sucht mit Bohlen den „Superstar“

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Jpk/dpa
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Prominenter Neuzugang beim RTL-Show-Dauerbrenner „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS): Der Mannheimer Sänger Xavier Naidoo (47) wird neben Dieter Bohlen (64) und „DSDS 2011“-Gewinner Pietro Lombardi (26) in der 16. Staffel zu Beginn des nächsten Jahres in der Jury sitzen, teilte der Kölner Privatsender gestern mit. Einen weiteren Juror will RTL „zeitnah“ bekanntgeben.

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Damit wird abgesehen von „Gründungsmitglied“ Bohlen die komplette Jury der Show ausgetauscht. Beim letzten Durchgang wirkten noch die Musiker Ella Endlich, Carolin Niemczyk und Mousse T. mit. Die Jury trifft in der Sendung die Vorauswahl, das Publikum bestimmt, wer als „Superstar 2019“ einen Plattenvertrag und eine hohe Gewinnsumme bekommt. Im Mai erhielt Gewinnerin Marie Wegener zusätzlich 500 000 Euro Preisgeld.

Xavier Naidoo saß bereits als Juror in der ProSieben/Sat.1-Show „The Voice of Germany“, hat bei Vox die Musiksendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ etabliert und sich zuletzt bei Sky an einem in der Mannheimer Manufaktur live produzierten „Wunschkonzert“ mit prominenten Gästen versucht.

Erstaunlich ist sein Engagement bei DSDS, weil das für „richtige“ Musiker seinerzeit durchaus noch erklärungsbedürftige Mitwirken an einer Castingshow wie „The Voice“ von Naidoos Kompagnon und Co-Coach Michael Herberger seinerzeit noch in starker Abgrenzung zu Bohlen und Co. begründet wurde: „Das Konzept, bei dem es nur um Stimme und Musik geht, hat überzeugt – zumal da anders als bei ,DSDS’ oder ,Popstars’ sehr respektvoll mit den Kandidaten umgegangen wird“, sagte der Bandleader der Söhne Mannheims im September 2011 im Gespräch mit dieser Zeitung vor dem Start der ersten „The Voice“-Staffel.

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RTL zitiert Xavier Naidoo gestern mit anderen Schwerpunkten: „Nach einer kleinen familiären Auszeit bin ich gestärkt für neue musikalische Herausforderungen.“, heißt es in der Pressemitteilung. „Die Entdeckung und Förderung musikalischer Talente ist für mich eine Herzensangelegenheit – bitte bringt mich zum Staunen und Schwärmen.“

Er freue sich besonders auf die Zusammenarbeit mit „Pop-Titan“ Bohlen. „Wir wollen schon seit Jahren etwas gemeinsam machen, leider hat es zeitlich bisher nicht geklappt.“ Momentan arbeitet er an seinem achten Solo-Album. In sozialen Netzwerken wie Twitter überwiegt bisher eher spöttische Kritik an der RTL-Entscheidung, den politisch umstrittenen Sänger zu engagieren. Es gab aber keinen „Shitstorm“ in dem Ausmaß von 2015, als der Norddeutsche Rundfunk (NDR) die Nominierung Naidoos für den Eurovision Song Contest nach öffentlichen Protesten zurückzog. dpa/jpk

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Kommentar Eher ein Karrieremakel

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Jörg-Peter Klotz
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