Kulturrätsel (Teil 18) - Zum Quiz-Abschluss wird der Titel eines Buches gesucht, das die Quadratestadt aus ungewohntem Blickwinkel zeigt Liebeserklärung an Mannheim

Von 
Georg Spindler
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Es hat nicht viel gefehlt, und der Künstler, um den sich unsere letzte Rätselfolge dreht, wäre Profifußballer geworden. 1978 kickte er beim FV 09 Weinheim in der Oberliga Baden-Württemberg. Das war seinerzeit die dritthöchste Spielklasse in der Bundesrepublik. Aber dann kam alles ganz anders: Aus dem Sportler wurde ein Fotograf. Und zwar einer von Weltruf. Die ehrwürdige „New York Times“ rühmte ihn als „Genie der Komposition“. Und das Museum of the City of New York ehrte ihn als ersten deutschen Fotografen mit einer Einzelausstellung.

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Mit seinen Fotobüchern über New York kam der Mannheimer Mitte der 1990er Jahre im wahrsten Sinn des Wortes ganz groß raus. Seine spektakulären Aufnahmen zeigten die US-Metropole aus höchst attraktiver, ungewohnter Perspektive. „New York wurde zu meiner Leidenschaft“, sagt der Bildkünstler, der von 1989 bis 2009 dort lebte.

Für diese Zeitung fotografierte er 2004 im gleichen Stil „Mannheims starke Seiten“ – so der Titel der Artikelserie, die derart großen Anklang fand, dass die Bilder mit Motiven der Quadratestadt damals in einem Kalender erschienen. 2007 veröffentlichte der Fotograf dann ein Buch mit weiteren Aufnahmen von seiner Geburtsstadt – wie alle seine Publikationen kam es in einem ortsansässigen Verlag heraus.

Denn auch wenn der Künstler, der inzwischen wieder in Deutschland lebt, ein Weltbürger geworden ist, pflegt er eine enge Beziehung zu seiner Heimat. Der Mannheim-Fotoband war für ihn eine persönliche Hommage an die Quadratestadt zu deren 400. Geburtstag. „Hier stamme ich her, habe in der Stadt noch immer viele Freunde“, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung.

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Diese Verbundenheit hat er auch im Sommer 2019 bewiesen. Da veröffentlichte er den Bildband „Der Waldhof“, in dem er dem Fußballverein SV Waldhof ein fotografisches Denkmal setzte. Es knüpft an weitere Sport-Dokumentationen an wie das Buch „Die Weltmeister“, in dem er 2006 alle noch lebenden Fußballweltmeister von 1954, 1974 und 1990 – und das siegreiche Frauen-WM-Team von 2003 – ablichtete.

Wir fragen aber in der Abschlussfolge des Kulturrätsels nach dem Titel jenes Bildbandes, in dem der Meisterfotograf 2007 seine Geburtsstadt auf ungewöhnliche Art in Bildern von Format porträtierte. 

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