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Pilotprojekt

Elektro-Steamcracker für BASF in Ludwigshafen

Die Versuchsanlange im BASF-Stammwerk soll große Mengen an Kohlendioxid zu reduzieren. Dem Bund ist das Projekt eine millionenschwere Förderung wert

Von 
Bettina Eschbacher
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Steamcracker im BASF-Werk Ludwigshafen. © BASF

Ludwigshafen. Am BASF-Standort Ludwigshafen beginnt an diesem Donnerstag der Bau der weltweit ersten großtechnischen Demonstrationsanlage für elektrisch beheizte Steamcracker-Öfen. BASF arbeitet dabei mit dem saudiarabischen Petrochemiekonzern SABIC und dem Gasehersteller Linde zusammen. Durch die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien hat diese neue Technologie laut BASF das Potenzial, die CO2-Emissionen mindestens um 90 Prozent zu reduzieren.

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Steamcracker gelten als das Herzstück in der chemischen Produktion, sie werden bislang mit fossilen Brennstoffen beheizt und benötigen große Mengen davon. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Versuchsanlage mit rund 14 Millionen Euro. Das Pionierprojekt soll nach der Testphase Ende 2024 der ganzen chemischen Industrie zur Verfügung gestellt werden und dann auch im großen Maßstab weltweit möglich sein. "Die Elektrifizierung der Steamcracker ist ein wichtiger technologischer Schritt, um die Klimaziele zu erreichen", erklärte BASF-Vorstandschef Martin Brudermüller.

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Redaktion Bettina Eschbacher ist die Koordinatorin Wirtschaft und Wirtschaftsredakteurin.

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