AdUnit Billboard
Handball-Bezirksoberliga

Wägerle hält den Sieg fest

Groß-Rohrheim hat 33:26-Erfolg in Erbach auch seinem überragenden Torhüter zu verdanken

Von 
me
Lesedauer: 

Groß-Rohrheim. Es war ein dominanter Auftritt, den die Handballer des TV Groß-Rohrheim in ihrem Bezirksoberliga-Auswärtsspiel beim starken SV Erbach hinlegten. Und vor allem: Es war eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der 24:25-Auftaktniederlage gegen Fürth/Krumbach. „Das war richtig gut“, fand auch TVG-Trainer Frank Herbert nach dem 33:26 (16:11)-Erfolg im Heppenheimer Stadtteil.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Lediglich in den ersten Minuten stotterte der TVG-Motor noch etwas, dann steigerte sich aber die Defensive mit dem erneut überragenden Alexander Wägerle als Rückhalt zwischen den Pfosten. „Er war wieder ein ganz wichtiger Faktor“, lobte Herbert seinen Keeper. „Unterm Strich war es aber die gute 6:0-Deckung und das schnelle Umschaltspiel, das den Grundstein zum Erfolg legte.“

Fünf-Tore-Führung zur Pause

Kaum zu überwinden: Groß-Rohrheims Torwart Alexander Wägerleließ die Erbacher Angreifer ein ums andere Mal verzweifeln. © Berno NIx

Mit einem 4:0-Lauf machten die Ried-Handballer aus dem 1:3 (5.) ein 5:3 (9.) und nach dem 7:5 traf Groß-Rohrheim sogar fünfmal in Folge zum 12:5 (20.). „Das war eine ganz starke Phase von uns“, fand Herbert, der dann aber noch ein paar eher schwache Minuten seiner Mannschaft kurz vor dem Seitenwechsel sah. „Da hatten manche Spieler auf einmal irgendwelche Ideen im Kopf und wir haben unsere taktische Grundordnung im Angriff etwas verloren. Das sollte uns nicht zu oft passieren“, so der Coach.

Mehr zum Thema

Handball-Bezirksoberliga

Einbruch am Ende

Veröffentlicht
Von
me
Mehr erfahren
Handball-Bezirksoberliga

Eine heiße Atmosphäre

Veröffentlicht
Von
me
Mehr erfahren

Dass es dennoch mit einer Fünf-Tore-Führung in die Pause ging, zeigt allerdings, dass die Gäste an diesem Abend immer Herr in fremder Halle waren. „Wir haben bis zur Pause nur elf Gegentreffer kassiert. Das ist gegen eine solch spielstarke Mannschaft wie Erbach ein hervorragender Wert“, lobte der TVG-Trainer, der insbesondere das konsequente Rückzugsverhalten hervorhob. „Damit haben wir Erbach um seine stärkste Waffe, die Gegenstöße über die erste und zweite Welle, gebracht.“

Auch in der zweiten Hälfte dominierte Groß-Rohrheim die Partie, führte immer mit mindestens fünf Treffern und hatte immer wieder die passende Antwort parat. Einzig der junge Rückraum-Shooter der Erbacher, Maximilian Bänsch, machte dem TVG das Leben schwer. „Er ist ein richtig Guter. Es ist schon beachtlich, welch starken Wurf er schon hat“, zollte Herbert dem neunfachen Torschützen der Gastgeber Respekt. In Gefahr geriet Groß-Rohrheim dennoch zu keiner Zeit mehr. Jens Becker, Coach des SVE, versuchte zwar alles, nahm zuerst Sebastian Haas in Manndeckung, dann versuchte er es mit einer noch offensiveren Variante als die gewohnt ballorientierte 3:2:1 – aber gegen die Gäste half nichts. „Wir haben immer eine passende Antwort gefunden“, so Herbert.

Starkes Debüt von Dominik Reis

Ein Sonderlob bekam noch der junge Dominik Reis: Der gebürtige Bibliser kam aus der Jugend des TV Trebur zurück nach Groß-Rohrheim, wo er in der B-Jugend bereits am Ball war. Und er legte ein starkes Debüt hin, traf von Rechtsaußen zweimal und war eine wichtige Entlastung für Alexander Heß, der nach seiner Fingerverletzung sein Comeback gab. Ebenfalls ein wichtiger Faktor war Jonas Sartorius. Der Keeper kam lediglich für Strafwürfe für den überragenden Alexander Wägerle, konnte aber zwei entschärfen.

TVG-Tore: Fröhlich (11), Till Haas (5), Niklas Fries (5/2), Heß (4), Reis, Erlemann, Anthes (je 2), Jan Fries, Sebastian Haas (je 1). me

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1