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Bildung - Notfallfonds richtet sich an vom Krieg betroffene ukrainische und russische Forschende

Universität Mannheim vergibt Stipendien an Forschende aus Russland und der Ukraine

Von 
Sebastian Koch
Lesedauer: 
Die Universität Mannheim. © Rinderspacher

Mannheim. Vielen Menschen in Osteuropa ist es wegen des Kriegs in der Ukraine nicht möglich, ihr Studium fortzusetzen. Die Universität und die Stiftung Universität haben deshalb einen Notfallfonds eingerichtet, aus dem Stipendien für geflüchtete und gefährdete junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Ukraine und aus Russland finanziert werden sollen. Mit diesen sollen sie ihre Arbeiten, etwa Promotionen, in Mannheim fortsetzen können.

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Spendenkonto

Stiftung Universität Mannheim

BNP Paribas

DE25 7603 0080 0300 0153 17

Zweck: „Ukraine Notfallfonds“

Nachdem Spenden eingegangen sind, können sich erste russische und ukrainische Forscher und Forscherinnen ab sofort für ein Stipendium bewerben, teilte die Universität mit. Demnach sind bislang mehr als 70 000 Euro gespendet worden.

„Angriff auf fundamentale Werte“

Aus dem Fonds sollten zwölf Stipendien für zwölf Monate finanziert werden, hatte die Universität Mitte März erklärt. Die Förderung umfasse neben einer einmaligen Reisekostenbeihilfe einen Mindestsatz an finanzieller Hilfe für Miete und Lebenshaltungskosten sowie eine etwaige Zulage für eigene Kinder. Insgesamt würden 300 000 Euro benötigt. „Nach wie vor freuen wir uns über Spenden, weil Stipendien recht teuer sind“, erklärt die Universität.

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Der Krieg sei „ein Angriff auf fundamentale Werte wie Demokratie, Rechtsstaat und Grundrechte, die auch die Grundlage für eine freie Wissenschaft darstellen“. Forscherinnen und Forscher befänden sich teilweise noch in den Krisengebieten, seien auf der Flucht oder „bestenfalls bereits in Deutschland oder anderen Staaten provisorisch untergekommen“. Aber auch in Russland, erklärt die Universität, gebe es Menschen, „die ungeachtet aller Repressionen den Mut haben, gegen diesen Krieg aufzustehen, und infolgedessen um ihre Freiheit und ihre Existenzgrundlage kämpfen müssen“.

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Gespendet werden kann online oder per Überweisung. „Sofern die Spenderinnen und Spender nicht widersprechen, werden ihre Namen zum Dank auf der Webseite der Stiftung veröffentlicht.“

Info: www.uni-mannheim.de/ukraine-notfallfonds

Redaktion Reporter in der Lokalredaktion Mannheim & Moderator des Stotterer-Ppppodcasts

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