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Podcast "Mensch Mannheim" - Aktuelle Themen zum Hören und Diskutieren - Folge 43

Wie Virginie Jouhaud-Neutard die deutsch-französische Freundschaft zum Erlebnis macht

Von 
Karsten Kammholz
Lesedauer: 
Zu Gast bei "Mensch Mannheim": Virginie Jouhaud-Neutard. © privat

Mannheim. Virginie Jouhaud-Neutard ist Mannheims wohl bekannteste Französin. Die Geschäftsführerin des Institut Francais Mannheim will mit ihrer Arbeit die deutsch-französische Freundschaft stärken - und für den offiziellen „Deutsch-Französischen Tag“ an diesem 22. Januar wird sie sogar mit einer Mannheimer Delegation um Honorarkonsul Folker R. Zöller nach Verdun reisen. Was an diesem geschichtsträchtigen Ort geplant ist, aber auch was die Französin über Mannheim denkt und welchen Traum sie sich noch erfüllen will, das erzählt sie im Podcast „Mensch Mannheim“.

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Jouhaud-Neutard kam in den 90er-Jahren über ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften erstmals nach Mannheim und war anfangs verblüfft. Es war gerade Sperrmüll - und Jouhaud-Neutard dachte, es sei wohl Alltag in Deutschland, den alten Krempel einfach vor die Tür zu stellen. Aber schnell fühlte sie sich wohl. Selten habe sie eine derart frankophile Region wie diese erlebt, sagt sie in dem Gespräch.



Es folgten spannende Jahre als Aktienanalystin, doch in diesem Job sei sie „nicht so ganz glücklich“ gewesen. Anders die Aufgabe im Institut Francais Mannheim, das Jouhaud-Neutard seit 2017 führt.

In der Selbstbeschreibung des Instituts, das sich auch als Deutsch-Französisches Kulturzentrum der Metropolregion bezeichnet, heißt es: „Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie des interkulturellen Verständnisses zwischen Deutschland und Frankreich.“ Sie selbst sagt, dass ihr dabei die deutsch-französische Freundschaft besonders am Herzen liegt.

Daher auch die Reise nach Verdun: „Die Schlacht in Verdun 1916 war eine der längsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkriegs“, erzählt Jouhaud-Neutard. Heute aber sei der Ort ein Symbol des Friedens und der Versöhnung. Im dortigen Weltfriedenszentrum wird es an diesem Samstagabend ein besonderes deutsch-französisches Konzert geben, das „die Freundschaft spürbar machen“ soll.

Als Französin hat die Institutsleiterin viele Freunde in Mannheim und der Region gewonnen. Doch sie sagt auch: „Ich träume immer noch davon, ein Haus am Meer in Frankreich zu haben.“ Sie vermisse die besondere Atmosphäre an der Küste.

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