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Aktion - SG spendet nach „Hüttenfeld bewegt sich“ an Kita und Schulen

Mit 14 500 Kilometern gegen die Lockdown-Müdigkeit

Von 
Miriam Günther
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14 500 gemeinsam erlaufene und erradelte Kilometer: Schirmherr Gottfried Störmer mit den Veranstaltern, Spendenempfängern und erfolgreichen Teilnehmern der Aktion. © Miriam Günther

Hüttenfeld. 7500 Kilometer – dieses Ziel setzte der Vorstand der SG Hüttenfeld im Frühjahr für die Aktion „Hüttenfeld bewegt sich“, deren offizieller Abschluss mit Spendenübergabe und Prämierung jetzt vor der Hüttenfelder Bürgerhaus stattfand.

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Wie Bernd Ehret, Erster Vorsitzender der SGH, bei der Abschlussveranstaltung berichtete, hatte sich das Vorstandsteam im Frühjahr zusammen überlegt, wie man die Bevölkerung nach der langen Zeit des Lockdowns zum Sport motivieren könnte. Dabei entwickelte man eine Aktion, bei der Bürgerinnen und Bürger aus Hüttenfeld, aber auch von außerhalb, durch Laufen oder Rad fahren Kilometer sammeln sollten. Pro zurückgelegten Kilometer plante die SGH, zehn Cent an die Hüttenfelder Schulen und den Kindergarten zu spenden. Angelehnt an das 75. Vereinsjubiläum setzte man 7500 Kilometer als Ziel an.

„Haben Hüttenfeld unterschätzt“

„Diese Zahl kam uns bei der Planung schon sehr ambitioniert vor,“ erzählte der stellvertretende Vorsitzende Moritz Schneider und fügte hinzu: „Aber wir haben die Hüttenfelder unterschätzt.“ Bereits vier Tage nach dem Start der Aktion waren auf der Website über 100 Anmeldungen eingegangen, knapp 1000 Kilometer waren erreicht. Das große Ziel von 7500 Kilometern war wenige Wochen später auch geknackt. Daraufhin erhöhte die SGH mit Unterstützung der Volksbank Darmstadt-Südhessen den Spendenbetrag auf 1000 Euro. Abgeschlossen wurde die Aktion schließlich mit über 14 500 Kilometern.

Bürgermeister Gottfried Störmer, der die Aktion als Schirmherr begleitet hatte, sprach am Bürgerhaus sowohl den motivierten Teilnehmern als auch den Verantwortlichen ein großes Lob aus. Durch die Aktion habe sich der Sportverein die Bewegung der Bevölkerung eingefordert und so gemeinsam mit den Teilnehmern erfolgreich bewiesen, dass man sich von Lockdown und Schließungen nicht unterkriegen lässt. Als Schirmherr übernahm Störmer auch die Spendenübergabe. Der Rektorin des Litauischen Gymnasiums, Rasa Weis, überreichte er einen Scheck über 272 Euro. Rektorin Karin Böttger nahm für die Seehofschule 273 Euro entgegen und Kita-Leiterin Christine Greiner durfte sich sogar über 455 Euro für den Hüttenfelder Kindergarten freuen.

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Aber auch die fleißigsten Teilnehmer wurden für ihre Leistung belohnt. In fünf Altersklassen prämierten Ehret und Schneider jeweils Platz eins und zwei, in der Teamwertung die Plätze eins bis drei. Neben Urkunden gab es für jeden Teilnehmer einen Wertgutschein für Sportbedarf und jedes Team wurde mit einem Gutschein für eine Hüttenfelder Pizzeria belohnt.

Von insgesamt 194 Teilnehmern stachen zwei besonders hervor: David Lang dominierte mit 815,75 Kilometern die Altersklasse 15 bis 30. Sein Vater Christian Lang erreichte unglaubliche 1016,75 Kilometer. Damit führt er nicht nur die Altersklasse 51 bis 70 an, sondern ist auch der Teilnehmer mit der größten zurückgelegten Strecke. Als zweiköpfiges Team setzten sich Vater und Sohn durch ihre bemerkenswerte Leistung letztlich auch noch in der Teamwertung gegen deutlich teilnehmerstärkere Teams durch. Mit 1832,5 Kilometern legten sie gemeinsam eine Strecke zurück, die größer ist als die Entfernung von Hüttenfeld bis Athen.

Für die SGH steht schon jetzt fest: An dieser Art von Aktion will man auch nach Corona festhalten. Bis zum nächsten Jahr will man „Hüttenfeld bewegt sich“ noch attraktiver machen. Kassenwart Gwen Steier appellierte an die Anwesenden: „Wir freuen uns über jeden, der auf uns zukommt, um neue Ideen einzubringen.“

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