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Neckar-Bergstraße

Jede Menge Ferienspaß

6 Woche keine Schule, sechs Wochen Spiel und Spaß. Die Sommerferien sind da. Was die Städte und Gemeinden ihren jüngsten Einwohnern in diesem Sommer zu bieten haben.

Von 
Hans-Jürgen Emmerich
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Mit dem Beginn der großen Ferien starten die Städte und Gemeinden traditionell Freizeitangebote für ihre Kinder und Jugendlichen. © Matthias Bein/dpa

Hurra – endlich Ferien. Viele Schülerinnen und Schüler haben auf diesen Tag gewartet. Aber sechseinhalb Wochen können ganz schön lang werden. Damit die Langeweile keine Chance hat, bieten die Städte und Gemeinden traditionell ein Ferienprogramm an, meist in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und Organisationen, teils aber auch mit externen Dienstleistern. Wir haben uns umgehört.

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Wie viele Angebote gibt es in diesem Jahr?

In der Gemeinde Ilvesheim werden 29 Programmpunkte von Vereinen, Parteien, Kirchen, Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS), Volkshochschule (VHS) und JUZ angeboten. Das JUZ beteiligt sich mit sechs Angeboten, darunter einem viertägigen Theaterprojekt. In Heddesheim stehen 37 Angebote zur Auswahl, die von 15 verschiedenen Vereinen und Organisationen geplant und durchgeführt werden. „Da ist ganz sicher für jeden Geschmack etwas dabei“, betont Sabine Köhler aus dem Rathaus. Edingen-Neckarhausen hat diesmal 22 Termine in seinem Ferienkalender stehen.

Ferienangebote

  • Viele der angebotenen Programmpunkte sind für die Teilnehmer kostenlos.
  • Für mehrtägige Freizeiten und für VHS-Kurse werden Beiträge erhoben.
  • Anmeldungen sind in den meisten Fällen online möglich, und zwar über die Seiten der jeweiligen Kommune.
  • Welche Angebote noch verfügbar sind, wird ebenfalls in der Regel online angezeigt.
  • Zur Finanzierung stellen manche Kommunen bis zu vierstellige Beträge bereit. hje

 

In der Weinstadt Schriesheim sind auf der Online-Plattform neun Angebote freigeschaltet. Die Stadt Ladenburg bietet wie im Vorjahr kein zentrales Ferienprogramm an, sondern verweist auf die Angebote der Volkshochschule (VHS) Ilvesheim-Ladenburg, die in den Sommerferien 18 Kurse für Kinder geplant hat, darunter die beliebte und schon lange ausgebuchte Zirkuswoche. Neben der VHS ist aus das Lobdengau-Museum Partner. In Hirschberg sind die Ferienspiele mit zwölf Terminen nur ein Teil des Angebots im Sommer.

Wie hat sich das Angebot gegenüber 2021 verändert?

In Ladenburg ähnelt das diesjährige Angebot dem des Vorjahres. Schriesheim verzeichnet einen deutlichen Rückgang, denn hier gab es 2021 noch 22 Angebote. In Hirschberg hat sich die Zahl von acht auf zwölf erhöht. Die Gemeinde Edingen-Neckarhausen meldet einen Rückgang um rund ein Viertel gegenüber der Zeit vor Corona und nennt die Pandemie zugleich als Ursache. In Ilvesheim ist das Angebot konstant. In den vergangenen Jahren sei die Anzahl der Programmpunkte durch die Beteiligung der VHS und ein größeres Engagement von HVS und JUZ erhöht worden.

Wie stark sind die Angebote bislang gebucht?

In Heddesheim ist die Nachfrage „unterschiedlich, jedoch größtenteils sehr hoch“, heißt es aus dem Rathaus. Für die ersten ausgebuchten Programmpunkte gab es bereits eine Woche vor Ferienbeginn eine Warteliste. In Ladenburg dagegen ist aktuell nur die Zirkuswoche ausgebucht. In Schriesheim werden die Angebote laut Stadt gut angenommen, mehrere sind bereits ausgebucht. Ähnlich sieht es in Edingen-Neckarhausen aus. Ilvesheim verzeichnete beim JUZ-Programm schon wenige Tage nach dessen Veröffentlichung einen kompletten Ausverkauf.

Sind jetzt noch Anmeldungen möglich?

In allen Städten und Gemeinden lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Stand. Vielfach können Eltern ihre Kinder noch bis kurz vor dem Kurs oder dem Angebot anmelden. „Allerdings rechnen wir damit, dass die Angebote mit Teilnehmerbegrenzung zeitnah ausgebucht sind“, heißt es aus Schriesheim. Bei den Kursen in Ladenburg zeigt online auf der Homepage der Volkshochschule ein grünes Quadrat an, wenn sie noch gebucht werden können.

In welcher Höhe sind Haushaltsmittel eingestellt?

Die Stadt Ladenburg sieht keine Förderung vor. Die Angebote der Volkshochschule sind daher kostenpflichtig. Ein eigenes Budget nur für die Ferienspiele gibt es auch in Schriesheim nicht. Für die Abschlussfahrt in den Freizeitpark Tripsdrill werden alle anfallenden Kosten von der Stadt übernommen. „Hierfür stehen ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung“, schreibt die Pressestelle.

Heddesheim hat Haushaltsmittel in Höhe von 800 Euro eingestellt, und zwar für die Fahrt ins Technoseum nach Mannheim. Die Teilnahme für die bis zu 30 Kinder ist kostenlos. Die Gemeinde Edingen-Neckarhausen plant jährlich rund 2000 Euro ein, in Ilvesheim sind es knapp 5600 Euro, in Hirschberg sogar 8000 Euro. Dort zählt traditionell das Ferienlager in der Saatschule zum Angebot, das lange Zeit im Voraus ausgebucht ist.

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Redaktion Aus Leidenschaft Lokalredakteur seit 1990, beim Mannheimer Morgen seit 2000.

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