Leserbriefe

Leser zum Zustand der Planken

Von 
Leserbrief-Schreiber: Karl Otto Bacher
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Das Pflaster der Mannheimer Planken ist rund drei Monate nach der feierlichen Eröffnung zum Umbau an vielen Stellen mit Schmutz, Zigarettenkippen, Kaugummi und großen Flecken versehen. Hier der Platz an der Haltestelle „Wasserturm“. © Schall

Zum Artikel „So darf es nicht weitergehen“ vom 12. Juli:

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Mannheimer Planken

Neues Pflaster total verdreckt

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Christian Schall
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Über einen langen Zeitraum und mit sehr viel Geld wurde die Fußgängerzone „Planken“ unter der Verantwortung von Baubürgermeister Lothar Quast umgebaut. Nun aber haben wir, nach drei Monaten, eine teuer umgebaute Fußgängerzone, die schmutziger als je zuvor ist.

Es sei gestattet, die Frage zu stellen, ob die beiden Dezernenten Felicitas Kubala, der man nun die Aufgabe der Reinigung übertragen hat, als auch der Baubürgermeister Lothar Quast, der letztendlich für den Umbau verantwortlich ist und im Vorfeld viel versprochen hat, die geeigneten Dezernenten für derartige Aufgaben sind. (Karl Otto Bacher, Mannheim)

Wer hat denn geglaubt, die Planken würden nach der Neugestaltung in einem besseren Zustand bleiben als vorher. Dazu hätte man einen Teil der Mannheimer Bevölkerung und Besucher austauschen müssen. Da dies nicht geschehen ist, hat sich an der Sauberkeit der Mannheimer „Flaniermeile“ eben nichts geändert. Nach wie vor ist es für einige Zeitgenossen normal, ihren Müll gerade da zu entsorgen, wo sie gehen oder stehen. Welche Kinderstube haben diese Menschen eigentlich genossen? Es ist eine Schande, dass sich die Stadtverwaltung um deren Hinterlassenschaften in der Öffentlichkeit kümmern muss. (Hanspeter Grether, Brühl)

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Mir fällt immer wieder auf, wie selbstverständlich die Menschen ihren Müll auf den Boden fallen lassen. Es hat total überhandgenommen, nur noch im Laufen zu essen und zu trinken. Im Urlaub in anderen Städten achte ich sehr auf das Erscheinungsbild und nirgends ist es so schmutzig wie in Mannheim. Die gute Erziehung lässt bei vielen Menschen doch sehr zu wünschen übrig. Da frage ich mich, wie es erst bei ihnen Zuhause aussieht? (Sabine Kalupski, Mannheim)

Wie so oft im Leben, gibt es nicht eine, sondern mehrere Ursachen für eine Misere. So auch beim neuen Planken-Pflaster. Als Mieter oder Besitzer einer Wohnung ist man es gewohnt, die Flächen vor der eigenen Haustür auf eigene Kosten sauber zu halten. Warum gilt das nicht für Gastronomieunternehmer oder für ein Verkehrsunternehmen wie die RNV?

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Die größten Verschmutzungen gibt es nicht nur vor den Schnellrestaurants, sondern auch bei den Haltestellen der RNV. Der Verkehrsverbund hat derzeit nichts Besseres zu tun, als intakte Haltestellen-Unterstände gegen solche eines anderen Werbeträgers zu ersetzen.

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Aber auch das Stadtbauamt hat seinen Anteil: Da wurden in den Planken stellenweise Pflasterflächen mit ungenügender Qualität der Verlegung (sprich zu große Fugenbreiten) abgenommen, so dass sich darin Unrat (meist Zigarettenkippen) dauerhaft ablagern konnte. Dieser kann bei einer Trockenreinigung weder abgesaugt noch weggefegt werden.

Wie man gut verlegen, dauerhaft verfugen und den Boden sauber halten kann, zeigt das Trottoir in der Fressgasse. Also müssen auf den Planken alle ihre Hausaufgaben machen. Und wer dann nicht richtig sauber macht, muss halt mehr bezahlen: entweder für Bußgeld oder für einen vollständigen Reinigungsauftrag. (Joachim Schubert, Mannheim)

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2GfFw24

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