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In Göttingen gilt jetzt „Oben ohne“ für alle

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Bild: dpa
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Nacktbaden hat in Deutschland Tradition. Ob auf Sylt, in Rostock oder am Chiemsee – sobald das Wetter es zulässt, lassen Menschen an FKK-Stränden ihre Hüllen fallen. Was draußen am Wasser vielerorts erlaubt ist, ist in den meisten Schwimmbädern laut Hausordnung verboten. In Göttingen dagegen dürfen sich nun nach einer Entscheidung des Sportausschusses in den vier städtischen Schwimmbädern künftig alle Menschen obenrum frei machen – allerdings nur samstags und sonntags. Initiiert wurde die neue Regelung vom feministischen Göttinger Bündnis „Gleiche Brust für alle“. Warum ist ein nackter Männeroberkörper okay, nackte Brüste aber nicht? Diese Frage stellen sich nicht nur Aktivistinnen und Aktivisten in Göttingen. Auch wenn die Göttinger Entscheidung auf viel positive Resonanz stößt, gibt es in den Kommentarspalten der sozialen Medien auch kritische Stimmen. Eine Nutzerin spricht vom „Gendergaga Endstadium“. Ein Kommentator fragt zynisch, ob Männer jetzt unter der Woche Badeanzüge oder Bikinitops tragen müssten. Bild: dpa

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