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Infektionsgeschehen in der Region

Inzidenz in Mannheim bei mehr als 350 - Lockerungen in Baden-Württemberg vom Tisch

Von 
Kai Plösser und Steffen Mack
Lesedauer: 
Proben für einen PCR-Test werden von einem Mitarbeiter in einem Corona-Testzentrum verpackt. © Sina Schuldt

Rhein-Neckar. Mit 94 neuen auf das Coronavirus positiv getesteten Personen ist die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim am Sonntag (Stand 16 Uhr) binnen 24 Stunden auf 351,6 gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts(LGA) hervor. Am Samstag lag der Wert bei 345,8. Im Wochenvergleich erhöhte sich die Inzidenz deutlich. Am Sonntag vor sieben Tagen wurde der Wert mit 235,1 angegeben.

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Mittlerweile wurden insgesamt 32.144 Menschen in Mannheim positiv getestet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich nach LGA-Zahlen um einen erhöht. Damit sind nun 413 Verstorbene in Mannheim bekannt.

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Im Rhein-Neckar-Kreis ist der Inzidenzwert am Sonntag nach den Zahlen des LGA auf 286,9 gestiegen. Am Vortag wurde ein Wert von 268,7 vermeldet. Vor sieben Tagen betrug die Inzidenz noch 168,7. Vom Gesundheitsamt wurden 183 Neuinfizierte vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 43.851 Fälle im Kreis gibt. Die Zahl der Verstorbenen im Kreis verblieb sind laut LGA bei 542.

In Heidelberg ist am Sonntag laut LGA ein zunehmendes Infektionsgeschehen mit 82 weiteren vermeldeten Fällen (insgesamt 10.287 Fälle) feststellbar gewesen. Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Samstag bei 357,2 lag, wurde sie am Sonntag mit einem Wert von 394,4 angegeben. Vor einer Woche belief sich die Inzidenz bei 223,0. Nach LGA-Angaben ist die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion unverändert geblieben. Damit sind weiterhin 81 Todesfälle in Heidelberg bekannt.

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Infektionsgeschehen im Südwesten

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg weiter zurückgegangen. Sie ist am Sonntag um elf gesunken und liegt mit nun 431 inzwischen den dritten Tag in Folge unter dem für die Alarmstufe II maßgeblichen Grenzwert. Bleibt das bis Dienstag so, müssten nach der geltenden Landesverordnung Lockerungen in Kraft treten, etwa ein Wegfall der 22.30-Uhr-Sperrstunde oder der 500-Menschen-Obergrenze für Kultur- und Sportveranstaltungen. Doch daraus wird nichts, teilte das Stuttgarter Staatsministerium mit.

Wegen der „absehbar zunehmenden Gefährdungslage“ würden die in Alarmstufe II gültigen Regeln bis auf Weiteres kommende Woche im Kabinett verlängert, wird Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in der Mitteilung zitiert. Dabei handele es sich um alle bestehenden Vorschriften, so auf Nachfrage seine Sprecherin Caroline Blarr. Dies geschehe unabhängig vom Über- oder Unterschreiten des bisherigen Intensivpatienten-Grenzwerts. Die neue Corona-Verordnung, die am Dienstag beschlossen werden und am Mittwoch in Kraft treten soll, werde für vier Wochen gültig sein.

Der zweite Corona-Kennwert, die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, ist nach Zahlen des LGA auf 2,6 gesunken. Am Vortag wurde der Wert mit 2,9 angegeben. In der Vorwoche belief sich der Wert auf 2,8. Die Hospitalisierungsrate gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage mit einer Corona-Infektion in eine Klinik kamen.

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Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist binnen eines Tages gestiegen. Sie lag am Sonntag bei 320,6. Am Samstag wies die Inzidenz einen Wert von 299,6 auf. Vor einer Woche lag sie bei 238,4. Die Zahl der Corona-Fälle im Südwesten erhöhte sich um 3.872 binnen 24 Stunden auf nun insgesamt 1.062.032 infizierte Personen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöhte sich um 13 auf nun 13.223 Verstorbene.

Info: Wegen verspätet erfasster und eingerechneter Neuinfizierter kann es bei den Werten des LGA immer wieder zu Abweichungen von den kommunalen Zahlen kommen.

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