AdUnit Billboard

Technologie aus Mannheim

Von 
jung
Lesedauer: 

„Für uns ist das ein überaus wichtiger Meilenstein, denn der erste Serien-eActros rollt mit Batteriepaketen aus Mannheim über die Straßen“, sagt Andreas Moch, Leiter des dortigen Lkw-Motorenwerks mit 4800 Beschäftigten.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Im Kompetenzcenter für Emissionsfreie Mobilität (KEM) in Mannheim werden nach Angaben von Daimler einzelne Batteriemodule zu kompletten Paketen montiert und einer Funktionsprüfung unterzogen. Ein Batteriepaket für den eActros besteht aus sechs einzelnen Batteriemodulen. Das fertig montierte Paket hat eine Länge von knapp 2,20 Metern, ist 75 Zentimeter breit und 55 Zentimeter hoch. Zum Gewicht schweigt der Konzern.

Bevor aus den Modulen ein einsatzbereites Paket entsteht, werden die einzelnen Module in einem ersten Schritt in ein Metallgehäuse gesetzt, dann mit weiteren Komponenten wie Stromschienen, Steuergeräten und Kabeln verbunden. Im Anschluss erfolgt die Verkabelung der Hochvolt-Leitungssätze und das Anbringen von Isolationsschichten. Abschließend wird die sogenannte Elektrik/Elektronik-Box (E/E-Box) auf das vormontierte Metallgehäuse angebracht, welche später die Schnittstelle zwischen Batterie und Fahrzeug bildet. Nach einer finalen Prüfung des gesamten Batteriepakets erfolgt der Versand von Mannheim per Lastwagen nach Wörth.

Das größte Lkw-Montagewerk von Daimler in Wörth am Rhein wurde 1963 gegründet. Mit rund 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es nach dem Ludwigshafener Chemiekonzern BASF der zweitgrößte Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz. jung

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1