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Fahrt in den Urlaub: Packkünste gefragt

Von 
Solveig Grewe
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mid Groß-Gerau - Der Adrenalinurlauber nimmt natürlich sein Sportgerät mit in den Urlaub. © Semperit

Je nach Mentalität unterscheiden sich die Anforderungen an das richtige Packen für die Urlaubsreise mit dem Auto. Der Reifenhersteller Semperit stellt vier klassische Urlaubstypen mit ihren Packvorlieben vor und gibt Tipps, wie alle sicher und entspannt los fahren können.

Die Adrenalin-Abenteurer
Je größer und sperriger das Equipment, desto durchdachter muss gepackt werden. Reicht der Platz im Kofferraum nicht mehr aus, ist beispielsweise ein klassischer Dachgepäckträger die richtige Wahl. Vorsicht bei E-Bikes: Die elektrischen Komponenten erhöhen deutlich das Gewicht. Es könnten Probleme mit der zulässigen Dachlast drohen. Allgemein taugt eher ein Heckträger. Dieser beeinflusst das Fahrverhalten weniger als auf dem Dach und erlaubt ein leichteres Handling und Aufstellen der Räder. Die Akkus gehören beim Transport übrigens ins Wageninnere. Wer schließlich das zulässige Gesamtgewicht und die gesetzlichen Vorgaben zu Hause sowie im Reiseland beachtet, kann entspannt in den Aktiv-Urlaub starten.

Die Camping-Crew
Campende Reisebegeisterte sollten in jeden Fall den Vorab-Check der Straßenregeln und Vorgaben für Wohnwagen und Wohnmobile im jeweiligen Urlaubsland machen. Beispiel Schweiz: Gespanne dürfen dort auf dreispurigen Autobahnen nicht den linken Fahrstreifen benutzen. Ebenso muss eine zusätzliche Sicherheitsverbindung zwischen Anhänger und dem Zugfahrzeug angebracht sein, die mit einer speziellen Öse oder einem Bügel befestigt ist. Geduldet wird aber auch die sogenannte "Hollandöse", die das Abreißseil am Wohnwagen sichert.

Die Stadt-Stöberer
Dunkle Ecken mit bekannt höheren Kriminalitätsraten sollten gemieden und keine Wertsachen oder Originaldokumente, Navi oder Smartphone im geparkten Auto liegen gelassen werden. Das Studium von Sonderverkehrsregelungen am Urlaubsziel empfiehlt sich, um nicht überraschend mit individuellen Mautgebühren und bestimmten Zufahrtsbeschränkungen konfrontiert zu werden. In Italien zum Beispiel sollte man sich mit der Zona Traffico Limitato (ZTL) auskennen. Solche besonderen Regelungen werden in einigen beliebten Urlaubsländern auch mal temporär und situationsbedingt eingerichtet. So sind bestimmte Umweltzonen bei erhöhter Luftverschmutzung im Sommer mit individuellen temporären Zufahrtsbeschränkungen und Tempolimits belegt.

Die Strand-Stars
Vorsicht bei luftgefülltem Wasserspielzeug. Während diese auf der Hinreise meist noch originalverpackt und gut verstaubar sind, gilt am Urlaubsort: Je heißer der Autostellplatz, desto höher auch die Gefahr, dass das gute Stück aufgeblasen und im aufgeheizten Autoinnenraum zu platzen droht. Wer für den puren Strandgenuss zudem mit kleiner Tasche reist und eher zu viel als zu wenig Platz im Kofferraum hat, kann dem Verrutschen des Gepäcks mit einer ausgelegten Gummimatte sehr gut vorbeugen.

Gute Vorbereitung ist der halbe Urlaub
Egal, ob Strand-Star, Adrenalin-Abenteurer, Camping-Crew oder Stadt-Stöberer: Geht es an das Beladen des Autos, lohnt sich auch vorab die Überlegung, was tatsächlich zwingend mit auf die Reise muss. Schon mal darüber nachgedacht, das angesagte neue Marken-SUP-Board sowie die Fahrräder für die ganze Familie vielleicht doch vor Ort auszuleihen? Oder auf dem Campingplatz bzw. im Hotel nachzufragen, ob es freie Schattenstellplätze bzw. Sonnenschirme gibt? Vom Blick in die Wetterprognose am Urlaubsort ganz zu schweigen, um vorab die passende Kleidung einzupacken.

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