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Dach oder Haken: Rad-Transportsysteme im Vergleich

Von 
Rudolf Huber
Lesedauer: 
mid Groß-Gerau - Die komfortabelste Lösung sind Radträger, die auf die Anhängerkupplung gesetzt werden. © Citroen / Stellantis

Das Rad muss natürlich mit - so lautet bei vielen Autonutzern die Devise für die Fahrt in die Sommerferien. Doch der Transport der Drahtesel wirft gerade im Zeitalter von relativ schweren E-Bikes Fragen auf. Autofahrer müssen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Trägersysteme abwägen. Die Zeitschrift Auto Straßenverkehr stellt in ihrer aktuellen Ausgabe die einzelnen Systeme vor.

Dachträger: Die günstigsten Transportsysteme für Fahrräder sind Dachträger. Ist der Grundträger vorhanden, brauchen nur noch Schienen gekauft werden zu Preisen zwischen 20 und 100 Euro. Doch die Dachträger haben den großen Nachteil, dass die schweren Räder hoch aufs Dach gehoben werden müssen. Bei bis zu 30 Kilo Gewicht keine einfache Sache.

Beschädigungen am Auto sind nicht selten, oft wird eine helfende Hand benötigt. Zudem muss die zulässige Dachlast beachtet werden. "Die kann durch zwei E-Bikes schon überschritten werden", so die Experten. Dachträger sind deshalb vor allem für leichte Räder wie Rennräder eine gute Lösung. Beachten sollte man, dass sich das Fahrverhalten des Autos in Kurven und bei Seitenwind verändert. Mit Fahrrädern auf dem Dach gilt zudem ein Tempolimit von 120 km/h. Und: Der Spritverbrauch kann sich um bis zu einem Drittel erhöhen.

Heckträger: Deutlich bequemer zu beladen sind Trägersysteme zur Befestigung an der Heckklappe oder auf dem Kofferraumdeckel. Die günstigsten Angebote beginnen bei unter 50 Euro, für 250 Euro sind gute Markenprodukte erhältlich. Beim Kauf sollte man ein Trägersystem auswählen, das an das Fahrzeugmodell angepasst ist, um Kratzer auf dem Kofferraumdeckel zu vermeiden. Die Heckträger haben den Vorteil, dass die Räder nicht im Wind stehen wie beim Dachträger, leicht eingehängt und gesichert werden können. Nachteil: Mitunter lässt sich die Gepäckraumklappe nur schwer oder gar nicht öffnen.

Träger für die Anhängerkupplung: Komfortabelste Lösung sind Transportplattformen, die auf die Anhängerkupplung gesetzt werden. Muss man die Anhängerkupplung nachrüsten, steigen die Kosten aber um einem hohen dreistelligen Betrag. Bei den Fahrradträgern selbst beginnen die Preise für Markenprodukte bei unter 150 Euro, für knapp 400 Euro lassen sich bereits drei Velos oder zwei E-Bikes transportieren. Die Träger werden auf dem Kopf der Kupplung aufgesetzt und mit einem Spannhebel arretiert. Vor allem für schwere E-Bikes sind diese Trägersysteme ideal, weil die Räder nur kurz angehoben werden müssen. Auffahrrampen machen das Beladen noch einfacher.

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