Fußball-A-Liga

Zwei restlos bediente Trainer

Frust bei VfR und SG NoWa

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rago
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Ried. Einen schwarzen Nachmittag erlebten die beiden Fußballmannschaften aus dem Ried in der Kreisliga A. Nach einer 3:5-Niederlage gegen den SC Rodau bleibt die SG Nordheim/Wattenheim Tabellenletzter, der VfR Bürstadt kassierte bei der TG Jahn Trösel ein 0:8.

SG NoWa – SC Rodau 3:5

„Diese Niederlage ist sehr bitter für uns. Der Abstand zum Mittelfeld beträgt nun fünf bis acht Punkte, in den restlichen Spielen geht es für uns wohl nur noch darum, uns auf den Relegationsplatz zu retten. Allerdings regt mich die Art und Weise dieser Niederlage tierisch auf. Für ein Abstiegsduell kam von uns viel zu wenig, unsere Mannschaft hat es an Leidenschaft vermissen lassen. Dazu haben wir den Gegner zu drei, vier Toren eingeladen und zu viele leichte Fehler gemacht“, beklagte SG-Trainer Jens Stark.

Kurz nach dem Anstoß brachte Maik Müller die Rodauer mit einem Heber in Führung (3.). Den Ausgleich erzielte Jan Maksymczyk nach einer Flanke von Justin Keller (10.). Bedingt durch einen Torwartfehler von Patrick Metz kam der SCR zum 2:1 (23.), doch kurz darauf verwertete Colin Mitsch einen Eckball von Niklas Fleischhacker zum 2:2 (27.). In der 37. Minute ging Rodau erneut in Führung, kurz vor der Halbzeitpause zirkelte Niklas Fleischhacker einen Freistoß aus 20 Metern direkt zum 3:3 in den Winkel (44.).

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In der zweiten Halbzeit kam dann zu wenig von der SG NoWa. Stattdessen erzielte Daniel Steinke das 4:3 für die Gäste (70.), wenig später ließ SGN-Keeper Metz das Spielgerät nach einem Eckball durch die Finger rutschen, was den 5:3-Auswärtssieg des SC Rodau besiegelte (80.).

Jahn Trösel – VfR Bürst. 8:0

„Schon am letzten Spieltag war ich von unserer Leistung enttäuscht. Eigentlich habe ich von meiner Mannschaft deshalb eine Reaktion erwartet, stattdessen lief es noch schlimmer. Trösel war uns in allen Belangen überlegen. Unsere Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten waren schlecht, dazu hat es uns an Engagement und Aggressivität gefehlt. Es lag nicht an irgendwelchen taktischen Feinheiten, wir haben in diesem Spiel das kleine Fußball-Einmaleins vergessen. Man muss sogar sagen, dass wir mit dem Ergebnis noch gut bedient waren“, kommentierte VfR-Coach David Vorreiter die bislang höchste Saisonniederlage.

Während die Bürstädter überhaupt nicht in die Partie fanden, hatte Trösel leichtes Spiel. Stefan Zink (8., 55., 73., 84., 87.), Sascha Gerhardt (10.), Maurice Engert (31.) und Carlos Manuel Maul Merino (45.) sorgten mit ihren Treffern für die Revanche der TG Jahn und verdrängten die Bürstädter damit vom zehnten Tabellenplatz.

Beim VfR war Vorreiter nach dem Abpfiff angefressen: „So etwas geht einfach nicht, durch so ein Auftreten bringen wir uns um die Früchte unserer Arbeit. Nach dem Spiel habe ich die Mannschaft deshalb in die Pflicht genommen. In der nächsten Woche erwarte ich von jedem Einzelnen noch einmal volle Konzentration und eine deutliche Steigerung im letzten Spiel vor der Winterpause.“ rago