Hockey

MHC-Damen vergeben Matchball

Viertelfinaleinzug vorerst verpasst

Von 
Andreas Martin
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Mannheim. Im Kampf um den Viertelfinaleinzug ist es am Sonntag in der Hallenhockey-Bundesliga Süd der Damen für den Mannheimer HC und den TSV Mannheim Hockey nicht nach Wunsch gelaufen. Dabei hatte sich der Spitzenreiter MHC am Samstag durch die Tore von Charlotte Gerstenhöfer (4), Stine Kurz (2), Lisa Mayerhöfer (2), Aina Kresken (2), Fiona Felber, Verena Neumann und Nadine Kanler mit einem deutlichen 13:1 (8:0)-Heimsieg über das Schlusslicht Nürnberger HTC in Position gebracht, um mit einem Sieg beim Rüsselsheimer RK bereits den Einzug ins DM-Viertelfinale zu sichern. Doch die Begegnung in der Opelstadt endete 3:3 (2:1).

„Ich hoffe, dass wir am Mittwoch gegen den TSV wieder zur Normalform zurückkommen“, sagte MHC-Coach Nicklas Benecke. Aina Kresken brachte den MHC in Rüsselsheim mit 1:0 (9.) in Führung. Der RRK glich durch Viktoria Zimmermann zum 1:1 (13.) aus. Charlotte Gerstenhöfer stellte mit dem 2:1 (18./Strafecke) die MHC-Führung wieder her. Im dritten Viertel drehte Pauline Heinz aber mit dem 2:2 (36./SE) und 3:2 (44.) das Spiel. In der Schlussphase nahm der MHC Torhüterin Lisa Schneider aus dem Kasten und kam mit einer Schlussecke von Charlotte Gerstenhöfer noch zum späten 3:3 (60./SE).

Den zweiten Matchball haben die MHC-Damen nun am Mittwochabend (19 Uhr) im Derby gegen die TSVMH-Damen.

TSVHM rutscht auf Platz vier

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Der TSVMH musste am Sonntag im Kampf ums Viertelfinale beim Konkurrenten Münchner SC eine 1:4 (0:1)-Niederlage hinnehmen, womit die „Turnerinnen“ in der Tabelle zwar auf Rang vier zurückfielen, aber noch immer Chancen auf das Viertelfinale haben.

„Am Samstag hatten wir einen harten Fight in Rüsselsheim, da haben wir uns trotz Rückschlägen als Team gut durchgesetzt. Am Sonntag ist es uns nicht gelungen, genug Chancen zu kreieren“, sagte TSVMH-Trainer Sven Lindemann, der sich noch über einen 6:4 (3:2)-Sieg beim Rüsselsheimer RK gefreut hatte. Den Erfolg stellten Innes Wanner (3 Tore), Lydia Bechthold-Haase (2) und Sarah Kardorf sicher. In München traf nur Greta Meissner zum zwischenzeitlichen 1:3 (50.).

Gejubelt wurde am Sonntag am Neckarplatt beim Feudenheimer HC, der am Samstag in München noch mit 0:3 (0:3) verloren hatte. Mit einem 9:6 (5:4) über den Nürnberger HTC schaffte der FHC vorzeitig das Saisonziel Klassenerhalt und bleibt als Dritter im Viertelfinalrennen.

„Wir freuen uns, dass wir den Klassenerhalt sicher haben“, freute sich Coach Christian Wittler über die Treffer von Antonia Hendrix, Leah Lörsch, Sophie Tiefenbacher (je zwei Tore), Emma Förter, Anna Uhlmann und Nele Hoffmann. and

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