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Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der externen Autorin Tanja Ackermann.

Digitale Dienstplanung: Ein erster Schritt zum New Work Megatrend

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© StartupStockPhotos

Die Welt befindet sich in einem ständigen Wandel. Trends und Modernisierungen beeinflussen die Gesellschaft und wirken sich vor allem auch auf die Arbeitswelt aus. Eine neue Entwicklung, die den Arbeitsmarkt in Bewegung bringt, ist New Work. Der Megatrend steht für die Abschaffung von alten Strukturen und die Hinwendung zu neuen Arbeitsweisen und -methoden. Anhänger feiern die Technik mit steigender Begeisterung und sagen ihr eine große Zukunft voraus. Tatsächlich versteckt sich hinter dem Konzept jedoch viel mehr, als sich auf den ersten Blick erkennen lässt. Im folgenden Artikel begeben wir uns auf die Spuren von New Work und nehmen den Megatrend unter die Lupe.

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Was man unter dem Megatrend New Work versteht geht auf den Sozialphilosoph Frithjof Bergmann zurück, der einen Gegenentwurf zum klassischen Kapitalismus entwerfen wollte. Er wandte sich neuen Arbeitsformen zu und konzentrierte sich auf Werte wie Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Mitbestimmung. Was der Sozialphilosoph bereits vor mehreren Jahren voraussagte, erweist sich nun als treffende Prognose.

Tatsächlich wird New Work heutzutage allerdings eher als Synonym für Innovationen und moderne Ansätze verstanden. Es verkörpert sämtliche Veränderungen in der Arbeitswelt und konzentriert sich vor allem auf die Revolutionierung der Arbeitsplätze und der Denkweise. Es ist das Smart Home der Arbeitswelt!

Warum benötigen wir New Work?

Die Digitalisierung im nahezu jeden Bereich des gesellschaftlichen Lebens trägt einen großen Teil zur Verwirklichung von New Work bei. Denn mit der tatkräftigen Unterstützung des World Wide Webs fand seit der Jahrtausendwende eine komplette Neustrukturierung des Arbeitsmarktes statt.

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  • Dezentrales Arbeiten:
    Räumliche Nähe spielt für New Work eine Nebenrolle. Denn mit den unzähligen Tools, die Arbeitnehmern und -gebern heutzutage zur Verfügung stehen, können die täglichen Aufgaben der Arbeitswelt mit Leichtigkeit von überall bewältigt werden. Man organisiert sich über Kommunikationstools und nutzt Managementprogramme zur Zuteilung von Projekten. Seit dem Beginn der Coronakrise rückt auch das Homeoffice verstärkt in den Fokus und wird durch das dezentrale Arbeiten zu einer möglichen Option.
  • Neugestaltung der Arbeitsplätze:
    Studien fanden heraus, dass das Arbeitsumfeld und die Atmosphäre sich maßgeblich auf die Produktivität und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter auswirken. Großraumbüros verschwinden demnach verstärkt von der Bildoberfläche und werden durch neue New Workspaces ersetzt.
  • Selbstständiges Arbeiten:
    Standen in früheren Zeiten Kontrollen und klare Hierarchien an der Tagesordnung, scheinen die Grenzen heutzutage immer mehr zu verschwimmen. Es wird Eigeninitiative gefordert und logisches Mitdenken und Einsatzbereitschaft werden belohnt. New Work setzt sich demnach für mehr Verantwortung der Angestellten ein und rückt ab von dem klassischen Kastenmodell vergangener Tage.
  • Work-Life-Balance:
    Die Digitalisierung hat leider auch eine Kehrseite. Selten wird der Feierabend eingehalten und Mitarbeiter sehen sich selbst in der Freizeit mit Arbeit konfrontiert. New Work strebt danach, die Bereiche klar voneinander abzutrennen.

Wie digitale Dienstplanung New Work ermöglicht

Die Theorie von New Work ist klar definiert. Es kommt allerdings immer wieder dazu, dass sich die Überlegungen nur schwer in die Praxis umsetzen lassen. Ein digitaler Dienstplan ist eine tolle Möglichkeit, um New Work zur Realität werden zu lassen.

Mit dem EuGH-Urteil von Mai 2019 etabliert sich die Arbeitszeiterfassung zur immer größeren Priorität von Unternehmen. Ein digitales Tool zur Dokumentation des Start- und Endzeitpunkt der Arbeit sorgt für Klarheit und sorgt dafür, dass die verrichtete Arbeitszeit klar nachvollziehbar ist. Das ist vor allem in Zeiten von Homeoffice und ortsunabhängigen Arbeiten sehr wichtig. Durch das Programm von Papershift können Arbeitgeber zudem individuelle Einstellungen vornehmen, um das Einstempeln und Ausstempeln festzulegen. Auch die Pausenzeiten können durch einen digitalen Dienstplan nicht länger übergangen werden.

Dank der umfangreichen und detaillierten Aufzeichnung können Auswertungen veranlasst werden, die zur Analyse des Personaleinsatzes beitragen. Infolgedessen ist es möglich, Budgetplanungen vorzunehmen und die zur Verfügung stehenden Ressourcen effizienter einzusetzen. Darüber hinaus lassen sich Engpässe und Überbelegung vermeiden und Aufgaben können mittels Software direkt verteilt werden.

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