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Journalisten-Auszeichnung

Theodor-Wolff-Preis geht an "MAZ"-Volontärin Judith von Plato

Von 
Dirk Jansch und Katharina Koser
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Berlin. Den Theodor-Wolff-Preis, der am Mittwochabend vergeben wurde, hat in der Kategorie „Bestes lokales Stück“ die Volontärin der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) Judith von Plato mit ihrem Stück „Gustavs letzter Gang“ gewonnen. Darin beschreibt sie den Weg eines Ochsen zum Schlachter – „vorbildlich, präzise, in einer eigenen Sprache mit lauter kurzen Sätzen“ und ohne jede Wehleidigkeit oder Idealisierung, wie die Jury ihre Entscheidung begründet.

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"MM"-Redakteurin Angela Boll unter den Nominierten

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Zu den drei Nominierten in dieser Kategorie hatte auch „MM“-Redakteurin Angela Boll gehört. In ihrem Beitrag „Abschiednehmen in der Pandemie“ schildert sie das Sterben eines 88-Jährigen, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Dabei beleuchtete sie seinen Abschied aus der Perspektive der Tochter, einer Altenpflegerin, der Heimleiterin und des Pfarrers, der dem Schwerkranken die Krankensalbung spendete.

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„MM“-Redakteurin nominiert: Theodor-Wolff-Preis wird in Berlin verliehen

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Von
Kai Plösser
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Der Theodor-Wolff-Preis wird vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) getragen und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. An der Ausschreibung hatten sich mehr als 400 Journalistinnen und Journalisten beteiligt. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Preises stellt der BDZV für den „Sonderpreis Pressefreiheit“ zusätzlich 6000 Euro zur Verfügung.

Der Theodor-Wolff-Preis erinnert an den langjährigen Chefredakteur des Berliner Tageblatts, Theodor Wolff (1868 – 1943), der 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen musste, dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert wurde. Er starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

Die weiteren Preisträger sind: Ingo Meyer in der Kategorie „Meinung“ mit „Das Märchen vom Gendersterntaler“ (Berliner Zeitung) zum Thema Genderfrage; Johannes Böhme in der Kategorie „Reportage“ mit „Die andere Seite der Medaille“ (Süddeutsche Zeitung Magazin, München) über fünf für persönliche Tapferkeit im Afghanistan-Krieg geehrte Soldaten; Christine Badke, Veit Ellerbrock und Team in der Kategorie „Bestes lokales Digitalprojekt“ mit „Flutprotokolle“ (Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau) über die Überschwemmungen im Ahrtal im Juli 2021; beim Thema des Jahres „Deutschland hat die Wahl – Wie Sieger zu Verlierern werden und umgekehrt“ Caterina Lobenstein und Stephan Lebert mit „Der Letzte seiner Art“ (Die Zeit, Hamburg) einem Porträt des CDU-Sozialpolitikers Karl-Josef Laumann.

Redaktion Dirk Jansch arbeitet als Editor im Produktionsteam.

Volontariat

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