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Mannheim - Mal unterhaltsam und mal nachdenklich

Jüdische Kulturtage beginnen am Sonntag

Von 
Peter W. Ragge
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Mannheim. „Das lebendige Judentum zeigen“ – das sollen nach den Worten von Rita Althausen, der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, die am Sonntag beginnenden Jüdischen Kulturtage Mannheim. „Es wird mal besinnlich und mal heiter, mal unterhaltsam und mal nachdenklich – so abwechslungsreich wie unsere Kultur“, kündigt sie an und freut sich, dass sie nach über eineinhalb Jahren Corona-Pause wieder die Menschen in das Jüdische Gemeindezentrum in F 3 einladen kann. Kommen darf, wer getestet, geimpft oder genesen ist und das auch nachweist. Anlass ist das Jubiläumsjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Mannheim“.

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Zum Auftakt am Sonntag, 10. Oktober um 11 Uhr gibt es neben Grußworten zur Eröffnung der Kulturtage ein ganz besonderes Konzert. Es erklingt die Synagogalmusik von Samuel Adler, seinem Vater und Freunden des Komponisten. Zugleich wird der 93. Geburtstag vpn Samuel Adler gefeiert. Die Familie des Sohns des ehemaligen Oberkantors der Jüdischen Gemeinde Mannheim hatte 1939 in die USA flüchten können, wo Adler zu einem berühmten Komponisten, Dirigenten und Musiklehrer wurde.

Swing, Comics und Stadtführung

Am Montag, 11. Oktober spricht um 19 Uhr Volker Keller, einer der besten Kenner jüdischen Lebens in Mannheim, über die Entstehung und Frühphase der jüdischen Gemeinde in der Quadratestadt. Am Dienstag, 12. Oktober geben um 19 Uhr Simone Hofmann und das Gesher Ensemble ein Konzert mit jüdischem Swing und Pop. „Superhelden, Mäuse und Wunderrabbiner – Der Comic als Mittel jüdischer Erinnerung“ lautet der Titel eines Vortrags von Manja Altenburg am Mittwoch, 13. Oktober um 19 Uhr.

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Am Donnerstag, 14. Oktober folgt um 19 Uhr ein Konzert von „Folkadu“ mit traditionellen Klängen und modernen Songs. Am Freitag 15. Oktober startet Heidi Feickert um 15 Uhr zu einer Stadtführung zu Orten, die für das jüdische Leben wichtig waren und noch sind. Musik der 1920er Jahre, aber auch Geschichten von Flucht, Vertreibung und Identitätssuche bietet das Konzert „Die Damen und Herren Daffke“ am Samstag, 16. Oktober um 19 Uhr. Mit einem Literarischen Frühstück am Sonntag, 17. Oktober um 11 Uhr zum Briefwechsel von Franz Kafka und Milena Jesenska, gelesen von Maria Munkert und Matthias Breitenbach vom Nationaltheater, endet die Veranstaltungsreihe. Anmeldung und Kartenverkauf unter Telefon 0621/15 39 74. 

Redaktion Chefreporter

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