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Kommunalpolitik

Bullinger bei OB-Wahl in Schwäbisch Hall klar vor Michler

Von 
Hans-Jürgen Emmerich
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Edingen-Neckarhausen. Bei der Oberbürgermeisterwahl in Schwäbisch Hall hat am Sonntag keiner der sieben Bewerber die notwendige absolute Mehrheit erhalten. Daniel Bullinger (FDP) landete mit 42,5 Prozent aber ganz klar vor Edingen-Neckarhausens Bürgermeister Simon Michler (CDU), der auf 22,3 Prozent kam und damit auf Platz zwei. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,6 Prozent.

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Kathinka Kaden (Grüne) erhielt 14,3 Prozent der Stimmen,  Sarah Holczer (SPD) erzielte 14,5 Prozent. Die übrigen Bewerber blieben jeweils deutlich unter fünf Prozent. Nach dem Ausgang der Wahl vom Sonntag müssen die Bürger von Schwäbisch Hall in 14 Tagen erneut an die Urnen. Dann können alle Bewerber ein weiteres Mal antreten. Der Verein Mehr Demokratie hatte mit einer Prognose überraschend genau den Ausgang der ersten Runde vorausgesagt.

Für die zweite Runde in zwei Wochen sieht der Verein auf der Grundlage seiner repräsentativen Befragung Daniel Bullinger als klaren Favoriten. "Die von uns erfassten Zweit- und weiteren Präferenzen bei den Wähler:innen (...) deuten sehr klar darauf hin, dass Daniel Bullinger am 18. Juli obsiegen und der neue Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall werden wird", heißt es in einer Pressemitteilung von Mehr Demokratie. Edingen-Neckarhausens Bürgermeister Simon Michler hätte danach keine Chance. Der Verein setzt sich für eine Änderung des Wahlrechts ein und plädiert für eine integrierte Stichwahl. Dabei könnten die Wähler bereits im ersten Wahlgang einen zweiten Favoriten ankreuzen.

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Redaktion Aus Leidenschaft Lokalredakteur seit 1990, beim Mannheimer Morgen seit 2000.

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