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Mannheim

Erlebniswelt mit Riesenrad

120 Betriebe kommen zur am Samstag beginnenden Oktobermess

Von 
Peter W. Ragge
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Das Riesenrad „Europa-Rad“ bietet 42 geschlossene Kabinen und einen schönen Panoramablick. © Christoph Blüthner

Mannheim. Es stand schon in Lyon, Rimini, Florenz und Köln: das „Europa-Rad“, mit seiner Gesamthöhe von 55 Metern eines der weltweit größten, transportablen Riesenräder der Welt. Nun ist es in Mannheim aufgebaut worden und bietet während der Oktobermess, die am Samstag, 24. September, eröffnet wird und 16 Tage dauert, einen besonderen Panoramablick über die Region. Die anderen Riesenräder, die zuletzt auf der Mannheimer Mess standen, waren meist zwischen 30 und 40 Meter hoch.

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„Insgesamt machen rund 120 Imbiss- und Fahrgeschäfte den Neuen Meßplatz in der Neckarstadt zu einer tollen Erlebniswelt“, verspricht Geschäftsführerin Christine Igel, Chefin der städtischen Tochtergesellschaft Event & Promotion Mannheim (EPM), die für Messen, Märkte und Außenwerbung zuständig ist. Die 120 Betriebe seien „20 mehr als auf der Maimess, aber noch nicht ganz das Niveau, das wir vor Corona hatten“, erklärt Igel, als die Zahl bei etwa 150 lag. Vier Schausteller sind nicht angereist – wegen Personalproblemen. Was es zum Beispiel auch wieder, wie schon im Frühjahr, nicht gibt, ist ein Festzelt. „Die Angebote sind jenseits von Gut und Böse und nicht zu stemmen“, verweist Marco Schüßler von der Kübler & Schüßler Gastro GmbH auf die enormen Kostensteigerungen. Stattdessen betreibt er einen großen Biergarten, wo Bürgermeister Grötsch die Mess am Samstag zur Musik vom Polizeimusikkorps Mannheim unter der Leitung von Wolfgang Rothenheber eröffnen wird. Ein ganz neues Fahrgeschäft, das wegen technischer Probleme schon beim Bad Dürkheimer Wurstmarkt nicht betrieben werden durfte und auch in Mannheim angemeldet war, ist an den Hersteller zurückgegeben worden, erklärt Stephan Schuster, Präsident des Schaustellerverbandes.

Auch unter den hohen Energiekosten leiden die Schausteller nach den Worten von Schuster. Sie hätten aber schon stets versucht, so gut es gehe Kosten einzusparen und früh komplett auf LEG-Leuchten gesetzt. Abschalten müssen die Betriebe auf der Mess ihre Leuchtreklamen – im Gegensatz zum Einzelhandel – nicht. Nach der Energiesparverordnung sind „kurzzeitige Beleuchtungen zu Kulturveranstaltungen und Volksfesten“ von den Verboten ausgenommen.

Redaktion Chefreporter

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