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Der Anspruch sind die ersten Fünf

Im Titelkampf wird die FSG Riedrode anderen Teams den Vortritt lassen müssen, doch im Verfolgerfeld sollte das Ried-Team eine gute Rolle spielen

Von 
Claudio Palmieri
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Riedrode. Platz vier in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt – und das punktgleich mit dem Dritten VfR Groß-Gerau: Was die FSG Riedrode in der vergangenen Spielzeit abrief, war schon ganz nah am Optimum. Wird die Nummer eins im Ried in der neuen Runde daran anknüpfen können? Vor dem Saisonstart gegen Aufsteiger Rot-Weiß Walldorf II am Sonntag (15.30 Uhr, Waldsportplatz) gibt es hier die wichtigsten Fragen – und die Antworten darauf.

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Alles im Blick: Riedrodes Trainer Duro Bozanovic kann entspannt auf die kommende Saison blicken. Der Kader sollte stark genug für einen Spitzenplatz sein. © Julian Loesch

Spielt die FSG Riedrode um den Aufstieg mit

Zugänge: Luca Dieken, Tim Riediger (beide A-Jugend JFV ...

Zugänge: Luca Dieken, Tim Riediger (beide A-Jugend JFV Bürstadt), Jan Hofmann, Nico Jäger (beide TSV Auerbach), Rico Ochsenschläger, Timo Klauder (beide A-Jugend Rot-Weiß Darmstadt), Slaven Kvasnovski (SpVg Odenkirchen), Aramis Asutay (FC 07 Bensheim), Vincenzo Lucchese (Azzurri Lampertheim).

Abgänge: Jan-Marvin Dell (VfR Grünstadt), Evan Keinz (SVG Pönitz), André Moos (TSV Günterfürst), Damian Pritchett (Assistenztrainer Azzurri Lampertheim), Maximilian von Dungen (Spielertrainer FV Hofheim).

Der Kader: Tor: Chris Keilmann, Rico Ochsenschläger, Christian Knecht. – Abwehr: Klaudi Buraku, Ilias Hamzi, Sören Heiderich, Jan Hoffmann, Tim Riedinger, Vincenzo Lucchese. – Mittelfeld: Mario Basyouni, Amer Gara Hassan, David Jafari, Nico Jäger, Timo Klauder, Slaven Kvasnovski, Oliver Schrah, Nils Schwaier, Timo Seyfried, Tomislav Tadijan, Aramis Asutay. – Sturm: Luca Dieken, Patrick Landwehr, Gianluca Lucchese, Sinisa Pitlovic, René Salzmann. Trainer: Duro Bozanovic. cpa

„Ein Wörtchen um die Top fünf oder sechs mitreden“ – so benennen die Riedroder ihr Saisonziel. „Das ist unser Anspruch“, sagt Riedrodes Spielausschussvorsitzender Thorsten Göck. Und es ist auch die deutlich realistischere Vorgabe. Denn der Griff nach den Verbandsliga-Sternen wird wohl den finanziell besser bestückten Teams SG Langstadt/Babenhausen, 1. FCA Darmstadt oder Groß-Gerau vorbehalten sein. Dennoch: Die FSG wähnt sich bestens vorbereitet. „Wir wollten den Kader breiter aufstellen und mit attraktiven Spielern verjüngen. Das haben wir getan“, meint Göck. Dann holt er aus: „Wir haben keinen Druck. Letztes Jahr haben wir eine super Runde gespielt - und natürlich willst du immer besser werden. Alles andere wird die Runde zeigen.“

Wie lief bislang die Vorbereitung für die Spielgemeinschaft

Äußerst zufriedenstellend. Gegen Türkspor Mannheim (2:1), die SG Arheilgen (2:2), den TSV Günterfürst (3:0) und Verbandsliga-Aufsteiger VfR Fehlheim (2:1) stimmten bei der Elf von Trainer Duro Bozanovic nicht nur die Resultate. „Gegen Fehlheim hat es einfach nur Spaß gemacht, zuzugucken“, berichtet Göck: „Da hat schon ein Rädchen ins nächste gegriffen. Jeder ist für den anderen gelaufen, Fehler wurden verziehen. Das ist, was wir sehen wollen. Wir können das erste Spiel kaum abwarten.“

Werden die Neuen sofort einschlagen

Davon ist fest auszugehen. Beim 2:1 gegen Fehlheim standen mit den Verteidigern Jan Hofmann und Vincenzo Lucchese sowie den beiden Offensiven Nico Jäger und Aramis Asutay vier Neue in der Startelf. Vor allem Asutay ist derzeit in aller Munde. „Die Zugänge haben die Erwartungen erfüllt bis übertroffen“, findet Göck.

Was sind die Stärken der FSG in der neuen Spielzeit

Neben der gestiegenen Qualität in der Breite ist die mannschaftliche Geschlossenheit hervorzuheben. „Die Jungs unterstützen sich gegenseitig. Sogar Ballgewinne werden bejubelt. Auch das Trainingslager in Erbach stieß auf großen Zuspruch. Da ist jetzt schon ein eingeschworener Haufen zusammengewachsen“, glaubt Göck.

Gibt es auch Negatives aus Riedrode zu berichten

So schwer wie zurzeit war es wohl noch nie, einen Makel bei der FSG auszumachen. Das Umfeld wirkt bestens organisiert – und das Team bietet kaum Angriffsflächen. Sportchef Göck begründet das mit der Transferstrategie: „Wir haben in den vergangenen Jahren Mannschaftsspieler geholt und keine Primadonnen.“ Fällt einmal doch etwas vor, geht das Trainerteam konsequent dazwischen. Die Ansage, die Coach Bozanovic vor einem Jahr an David Jafari nach dessen Roter Karte wegen Nachtretens gegen Eintracht Bürstadt richtete, hallt gefühlt bis heute nach. So gibt es allenfalls Wermutstropfen und Fragezeichen. Der Abgang von Mittelfeldtalent Evan Keinz, den es nach einem Jahr wieder in die norddeutsche Heimat zog, „schmerzt sportlich wie menschlich“, so Göck. Dass Bozanovic als alleiniger Cheftrainer ohne seinen langjährigen kongenialen Partner Andreas Keinz weitermachen muss, wird eine Umstellung. Mit dem bisherigen Torwarttrainer Uwe Seibel als neuen „Co“ und mit Stammkeeper Chris Keilmann, der als spielender Torwarttrainer auf Seibel folgt, hat die FSG die Aufgaben aber schon im Frühling neu verteilt.

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Freier Autor Geboren in Viernheim. Freier Mitarbeiter seit 2009 (Sport, Online, Lokales)

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