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Handball

Schnell Selbstvertrauen tanken

Bezirksoberliga-Aufsteiger FSG Lola steht vor der neuen Saison vor einer echten Herausforderung

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Lampertheim. Wo steht die FSG Lola vor der neuen Saison in der Frauen-Bezirksoberliga? Klar ist: Auf die Handballerinnen der Spielgemeinschaft aus Tvgg Lorsch und TV Lampertheim wartet nach der souveränen Meisterschaft in der Bezirksliga A und dem damit verbundenen Aufstieg eine echte Herausforderung. „Bei allem Vertrauen in die Stärke meiner Mannschaft: Wir werden auch wieder verlieren lernen müssen“, meint Trainer Dieter Petermann.

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Für Nadine Gärtner (Mitte) und die FSG Lola geht es in der Bezirksoberliga zunächst darum, gut aus den Startlöchern zu kommen. © Jürgen Strieder

Dass die Qualität der FSG auch für die Bezirksoberliga reicht, davon ist der erfahrene Coach überzeugt: „Unser Ziel ist ein Platz zwischen vier und sechs im vorderen Mittelfeld. Dazu sollten wir mit unserem Kader in der Lage sein“, so der Übungsleiter. Dass inzwischen weniger Spielerinnen zur Verfügung stehen, ist für Petermann indes kein Problem: „Ich habe jede Position mindestens doppelt besetzt und das mit einer sehr guten Qualität. Das ist wirklich in Ordnung. Da mache ich mir kein Kopfzerbrechen.“

Zugänge: Marie Hafner (fängt wieder an), Theresa Rhein (HC VfL ...

Zugänge: Marie Hafner (fängt wieder an), Theresa Rhein (HC VfL Heppenheim), Selina Bornschein, Ronja Schmitt, Jasmin Horner (alle TSV Gadernheim).

Abgänge: Sally McCool, Lea Gabler, Ann-Cathrin Bast, Zoe Jakob, Eva Wirth (pausieren/treten kürzer), Serena Clement (Walldorf), Maren Reinhardt, Sonja Dambier, Nina Kornmann, Carola Pam-Richter, Franziska Martin, Verena Alter (alle eigene 2. Mannschaft).

Kader Tor: Nicole Richter, Theresa Rhein; Feld: Katrin Grieser, Nadine Gärtner, Vanessa Ehret, Marie Hafner, Lena Biedermann, Yvonne Höbel, Selina Bornschein, Ronja Schmidt, Janna Brötzmann, Lea Gabler, Nadine Koob, Jasmin Borger, Vanessa Moßgraber, Petra Fassoth.

Trainer: Dieter Petermann (seit 2020).

Saisonziel: Platz vier bis sechs. Favoriten: HSG Bieberau-Modau.

Ausfälle und abgesagte Testspiele

Die Reduktion des Kaders ist dabei in erster Linie „hausgemacht“: Durch die Meldung einer zweiten Mannschaft, die zukünftig in der B-Liga am Ball sein wird, wechselten einige Spielerinnen innerhalb der FSG. „Dennoch ist die Zweite nicht allzu üppig besetzt, so dass sie außer Konkurrenz antritt, um immer wieder Aushilfen aus der Ersten zu erhalten“, erläutert Petermann, der hofft, dass der neue FSG-II-Trainer Dimitri Wildt perspektivisch eine schlagkräftige Mannschaft formen wird.

Die Vorbereitung des Bezirksoberliga-Teams war nicht so recht nach dem Geschmack Petermanns. „Aber das ist wohl diesmal allen Mannschaften so gegangen“, meint er mit Blick auf viele Ausfälle und kurzfristig abgesagte Testspiele. „In dieser Häufigkeit ist mir das noch nie passiert. Wir selbst haben noch kein einziges Vorbereitungsspiel mit dem kompletten Kader absolviert.“ Ein ernsthaftes Problem sieht er darin aber auch nicht, schließlich sei seine Mannschaft eingespielt, die Zugänge sind schon in der vergangenen Runde dazugekommen oder haben – wie Marie Hafner – nur pausiert. „Jede Feldspielerin kennt die Abläufe und weiß, was wir spielen“, betont Petermann.

„Dennoch: Einfach wir die Runde nicht, zumal wir einen schweren Start haben“, blickt er auf die Partie zum Rundenbeginn am Sonntag beim TV Siedelsbrunn. Danach kommt die HSG Weiterstadt, ehe es nach Egelsbach und zu Hause gegen Fürth/Krumbach geht. „Das sind alles ganz dicke Brocken. Ich hoffe, wir kommen gut aus den Startlöchern und können als Aufsteiger Selbstvertrauen tanken“, will der FSG-Coach gleich Punkte sammeln. Am besten schon gegen Siedelsbrunn: „Wenn wir das spielen, was wir können, haben wir diesen Gegner drauf“, ist Petermann überzeugt. me

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