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Kunst

„Kontrolle aufgeben, Pläne verwerfen“

Marion Rang stellt ihre Werke in der Kulturscheune aus und freut sich bei der Eröffnung über zahlreiche Besucher

Von 
Othmar Pietsch
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Die Malerin Marion Rang und Ausstellungsleiter Rúnar Emilsson betrachten die farbenfrohen und technisch anspruchsvoll hergestellten Werke. © Othmar Pietsch

Viernheim. Wenn die Malerin Marion Rang mit ihrer künstlerischen Arbeit beginnt, dann weiß sie meist noch nicht, wie das Werk am Ende aussieht. „Ich mache mir im Vorfeld eigentlich nur Gedanken, welche Farben ich verwende und wie ich sie miteinander kombiniere, alles andere passiert mehr oder weniger von alleine“, verriet die Künstlerin aus Alsbach-Hähnlein grob ihre Vorgehensweise. Dabei entstehen meist großflächige, abstrakte Bilder, die zum Nachdenken anregen sollen. Unter dem Motto „Mara’s world of pouring colors“ stellt sie ihre Werke derzeit in der Viernheimer Kulturscheune aus.

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Großes Interesse

Rúnar Emilsson, Abteilungsleiter für Musik, Kunst und Kultur der Stadt, zeigte sich erfreut über das große Interesse an der Ausstellungseröffnung. „Ich freue mich, dass wir wieder einmal Werke einer Künstlerin der Region präsentieren können. Die Bilder sind geprägt von einer außergewöhnlichen Vorgehensweise mit bemerkenswerten Resultaten. Kontrolle aufgeben, Pläne verwerfen, Überraschungen Raum geben und Ergebnisse anerkennen. Über Schönheit und Ästhetik kann jeder Betrachter selbst entscheiden.“

Marion Rang begann ihre künstlerische Laufbahn schon sehr früh. Bereits im Kindergarten malte sie Comic-Helden nach. Ihre Leidenschaft, sich auf eine kreative Art auszudrücken, entwickelte sich über die Jahre immer mehr zur abstrakten Kunst. „In der Malerei kann ich mich frei entfalten und meiner Kreativität freien Lauf lassen“, so die Künstlerin.

In den ausgestellten Werken kommen keine Pinsel und Paletten zum Einsatz. Die Farben werden auf unterschiedliche Weise aufbereitet, ihre Eigenschaften verändert und dann mit verschiedenen Techniken auf die flach liegende Leinwand aufgebracht: gegossen, gespritzt, geträufelt, in einem Guss oder in vielen Schichten übereinander. Erfahrung und Achtsamkeit der Malerin sind in diesem spannenden Prozess gefordert, wenn es darum geht, durch minimale, fast absichtslos wirkende Manipulation das Bild zu vollenden.

Musikalisch wurde die Vernissage von Sophia Kramer und Anh Nguyen Han von der Städtischen Musikschule begleitet. Die Ausstellung in der Kulturscheune unter dem Titel „Mara’s world of pouring colors“ ist noch bis zum 3. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten sind dienstags 10 bis 17 Uhr, mittwochs 14 bis 17 Uhr, donnerstags 10 bis 13 und 15 bis 19 Uhr, freitags 14 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr.

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