Sport

Wie Bayern Münchens Jamal Musiala Rot-Weiß Rheinau einen unvergesslichen Tag bescherte

Im Training der D-Junioren von Rot-Weiß Rheinau herrscht wieder Alltag. Vor ein paar Wochen war die Mannschaft noch beim Finalturnier auf dem Jugendtrainings-Campus des FC Bayern München

Von 
Sebastian Koch
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Da sitzen, wo sich ansonsten die Bayern-Spieler umziehen: die D-Jugend von Rot-Weiß Rheinau. © Rot-Weiß Rheinau

Mannheim. Im Training der D-Junioren von Rot-Weiß Rheinau herrscht wieder Alltag. Auf dem abgesteckten Spielfeld jagen die Jungs dem Ball hinterher, kombinieren sich vor das Tor, schießen, jubeln - oder ärgern sich als Stürmer nach einer Glanzparade des Torwarts. Am Spielfeldrand beobachtet Präsident Erwin Prudlik zusammen mit den Trainern Daniel Müller und Romy Gajdera die Kids.

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Vor ein paar Wochen war die D-Jugend im wahrsten Sinne des Wortes im Munde zweier Bundesligastars. Nachdem die Mannschaft ein Turnier der Versicherungsagentur Stephan Herrmann in Hockenheim gewonnen hatte, nahm sie als eine von bundesweit 1400 Mannschaften an der Verlosung zum Finalturnier auf dem Jugendtrainings-Campus des FC Bayern teil. „Das Gefühl, als Jamal Musiala die Kugel mit unserem Logo geöffnet und Kingsley Coman ,Rot-Weiß Rheinau’ gesagt hat, war unbeschreiblich“, erinnert sich Prudlik an den Moment, als die Nationalspieler Rot-Weiß dazu verhalfen, als eine von acht Mannschaften zum Finalturnier zu reisen.

"Belohnung für den Verein"

In München erleben Spieler, Trainer (neben Müller und Gajdera komplettiert Damian Schwitalla das Trio) und Eltern einen „eindrucksvollen Samstag“, sagt Prudlik - obwohl der ganz große Coup ausbleibt: In drei Spielen gibt es drei Niederlagen. „Die Jungs waren übernervös und hatten auch kein Glück“, sagt Müller.

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Nach einem Schuss kommt Marcel an den Spielfeldrand. „Wir hätten gewinnen müssen“, meint er und erzählt dann von der Vorführung Janniks, der auf Social Media als jannikfreestyle bekannt ist. Die Videos, in denen er Kunststücke mit Fußbällen zeigt, erfreuen sich großer Beliebtheit. Nevio schwärmt von der Führung durch die Arena und der Möglichkeit, die Kabine der Bayern zu besuchen. In der Lounge schauen die Jungs am Abend das Topspiel Bayern gegen Borussia Dortmund an. Da wundert es also nicht, dass Dennis zusammenfasst: „Es hat alles Spaß gemacht.“ Prudlik lobt die Organisation. „Mir hat die Ernsthaftigkeit imponiert, mit der der FC Bayern das Turnier unterstützt und kleinen Vereinen das ermöglicht hat.“

Was bleibt vom Ausflug? Viel hätte der Verein zuletzt in die Jugendarbeit investiert. „Es war für uns eine Belohnung, das miterleben zu dürfen“, sagt Müller. Gajdera ergänzt: „Eine Belohnung für den Verein.“ Neben den Jungs haben auch die ehrenamtlichen Trainer aus dem Wochenende Energie gezogen. Eine Nachricht, die wahrscheinlich wichtiger ist als jedes sportliche Ergebnis.

Redaktion Reporter in der Lokalredaktion Mannheim & Moderator des Stotterer-Ppppodcasts

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