AdUnit Billboard
Blaulicht

Erneut Blindgänger auf Mannheimer Maulbeerinsel gefunden - Fliegerbombe entschärft

Auf der Maulbeerinsel ist erneut eine Fliegerbombe gefunden worden.  Am Abend hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Blindgänger unschädlich gemacht. Die Anwohner können wieder zurück in ihre Häuser.

Von 
Jörg Aberle
Lesedauer: 
Der Fundort der Fliegerbombe auf der Maulbeerinsel. © Priebe

Mannheim. Bei Bauarbeiten zwischen der Riedbahn-Brücke und der Carlo-Schmid-Brücke ist eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nach einer Überprüfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst fiel die Entscheidung, die Bombe noch heute zu entschärfen, teilt die Stadt Mannheim zunächst mit.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Anwohnerinnen und Anwohner in einem Umkreis von circa 500 Metern um die Fundstelle wurden gebeten, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. Knapp 100 Personen haben nach Angaben der Stadt den eigens eingerichteten Betreuungsraum in der Mensa der Hochschule aufgesucht.

Um 19 Uhr vermeldete die Stadt, dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung des 250 Kilogramm schweren Blindgängers begonnen hat.

Um 19.36 Uhr gab die Stadt Mannheim dann Entwarnung. Die Weltkriegsbombe auf der Maulbeerinsel zwischen der Riedbahn-Brücke und der Carlo-Schmid-Brücke wurde erfolgreich entschärft. Nach etwa einer halben Stunde hatten die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den 250 Kilogramm schweren Blindgänger unschädlich gemacht. Dieser wird nun abtransportiert.

Bürgerinnen und Bürger, die während der Entschärfung ihre Häuser und Wohnungen verlassen mussten, können nun wieder zurück.

Während der Evakuierungszeit wurden die Haltestellen Holbeinstraße von der Stadtbahnlinie 5 sowie die Lucas-Cranach-Straße und Schwindstraße von der Stadtbahnlinie 6 weiterhin nicht bedient.

Über das Infotelefon 0621 / 293-6370 erhalten Bürgerinnen und Bürgern allgemeine Auskünfte zur Evakuierung und Entschärfung.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Betroffen von der Evakuierung waren:

- Paul-Martin-Ufer ab Hausnummer 9a bis Dürerstraße

- Corneliusstraße ab Hausnummer 11 bis Holbeinstraße

- Holbeinplatz

- Holbeinstraße von Paul-Martin-Ufer bis Dürerstraße

- Lucas-Cranach-Straße

- Rethelstraße komplett

- Konrad-Witz-Straße komplett

- Schwindstraße komplett

- Ludwig-Richter-Straße komplett

- Dürerstraße ab Holbeinstraße bis Seckenheimer Landstraße

- Böcklinstraße von Holbeinstraße bis Konrad-Witz-Straße

- Böcklinplatz

- Seckenheimer Landstraße von Lucas-Cranach-Straße bis Dürerstraße

- Neckarplatt ab Hausnummer 26 in Richtung Süden

- In der Anlage ab DJK-Sportplatz in Richtung Süden

- Am Neckarkanal ab Tennisplatz Feudenheim in Richtung Süden

- Am Neckarkanal zwischen Riedbahn und Spessartstraße

- Radweg entlang des Neckars sowie die Maulbeerinsel zwischen Riedbahnbrücke und Carlo-Schmid-Brücke

Darüber hinaus musste die B 38a zwischen Feudenheimer Straße und Abzweigung Neuostheim gesperrt werden sowie die Banater Straße ab Neckarstraße in Richtung B38a.

Die Polizei bat die Menschen mit Lautsprecherdurchsagen darum, die betroffenen Bereiche zu verlassen.

Für die Dauer der Entschärfung ist in der Mensa der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Seckenheimer Landstraße 16, ein Betreuungsraum für Personen eingerichtet, die die Zeit der Evakuierung nicht bei Verwandten, Freunden oder andernorts verbringen können.

Von der Bombenentschärfung sind auch die Linien 5 und 6 der RNV betroffen.

Mehr zum Thema

Mannheim (mit Fotostrecke)

Bombe auf Feudenheimer Maulbeerinsel entschärft - Anwohner können in Häuser zurück

Veröffentlicht
Von
Mischa Krumpe
Mehr erfahren
Bomben-Entschärfung

Drei Evakuierungen in sechs Wochen - darum ist die Aufregung in Mannheim-Neuostheim groß

Veröffentlicht
Von
Thorsten Langscheid
Mehr erfahren

Redaktion

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1