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Freizeit - Veranstaltungsreihe mit Konzerten und Theater vom 1. August bis 5. September / Herzstück Sommerbühne im Stadtpark / Vogelpark und MGV 1840 machen mit

Kultursommer mit viel Musik und Kino

Von 
Alexandra Hoffmann
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Lampertheim. Mit dem 1. Lampertheimer Kultursommer meldet sich sich die hiesige Kultur- und Freizeitszene eindrucksvoll zurück. Das umfangreiche Programm vom 1. August bis 5. September – bestehend aus Musik von Pop bis Klassik, Theater und Open-Air-Kino, ergänzt von kulinarischen Angeboten – wurde nun unter Regie des Ersten Stadtrats Marius Schmidt vorgestellt. Erstmals seit der langen Corona-Pause finden damit größere öffentliche Veranstaltungen in Lampertheim statt, unter anderem im Stadtpark, im Vogelpark und in den Biedensandbädern.

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Als „Herzstück“ des Kultursommers bezeichnete Schmidt die „Sommerbühne“ im Stadtpark. Sie feiert in diesem Jahr Premiere, stehe aber für Nachhaltigkeit und soll sich in den kommenden Jahren etablieren. Vom 5. bis 8. August können sich Musikfans hier auf Konzerte freuen – von Funk und Soul bis hin zu Schlager und Loungemusik. Der Eintritt kostet jeweils acht Euro. Für kulinarische Ergänzung sorgen die Mitveranstalter Herrmann Gastrogruppe und Boxheimer Getränke- und Veranstaltungsservice. Platz gibt es für bis zu 400 Gäste. Das Gelände wird bestuhlt.

Begrenzte Anzahl Tickets

Im schmucken Stadtpark feiert die Sommerbühne im August ihre Premiere. Unser Ar-chivbild zeigt das Lichterfest an gleicher Stelle vor zwei Jahren. © B. Nix/A. Hoffmann

Außerdem präsentiert der Lampertheimer Vogelpark an acht Terminen ein breit gefächertes Musikprogramm mit Irish Folk, Rock’n Roll, Rock und Pop sowie zwei Theaternachmittagen. Der Vogelpark sei „ein starker Partner“ des Kultursommers, bescheinigte Schmidt dem Team um den Ersten Vorsitzenden Stephan Germann, der höchstpersönlich viele Bands angeschrieben hatte, um sie für einen Auftritt zu gewinnen. Karten für die Konzerte kosten ebenfalls acht Euro und sind direkt im Vogelpark erhältlich. Die Anzahl der Tickets ist auf 100 pro Veranstaltung begrenzt, der Vorverkauf läuft bereits. Der Erlös kommt hier dem Verein zu Gute.

Vom 3. bis 5. September ist „als krönender Abschluss“ (Schmidt) das vom Land Hessen geförderte „Sommerwanderkino“ zu Gast. Auf der großen Wiese in den Biedensandbädern werden dann die Freddy-Mercury-Story „Bohemian Rapsody“ (3.9.), die bayrische Komödie „Eberhofer: Kaiserschmarrndrama“ (4.9.) und „Courage“ (5.9.), eine eindringliche Dokumentation über die politische Situatin in Belarus, gezeigt.

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Schmidt betonte, dass beim Kultursommer „ein Unterstützungsgedanke im Vordergrund“ stehe. So fließt die Hälfte der Eintrittsgelder der Sommerbühne, also vier Euro pro Ticket, in einen Kulturfonds, der Vereine, Institutionen und Einzelpersonen in und nach der Pandemie unterstützt. Ebenfalls im Rahmen des Kultursommers, am Samstag, 21. August, findet das „Innehouf-Feschd iwwa die Gass“ beim MGV 1840 statt. Erster Vorsitzender Holger Schneibel bedauerte, dass auch in diesem Jahr nicht in gewohnter Manier gefeiert werden dürfe. Gleichzeitig freue er sich, dass man das Fest nicht erneut ganz ausfallen lassen muss und zumindest „die kulinarischen Genüsse“ im Innenhof der Lukas-Gemeinde anbieten kann – „to-go – wie man so schön sagt“, meinte Schneibel.

Höchster Respekt für Unterstützer

Eingebunden in den Kultursommer ist auch der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Lampertheimer Orgelsommer, der, wie bereits berichtet, in diesem Jahr den Titel „Universum Orgel“ trägt. In diesem Zusammenhang hob Kulturamtsleiter Rolf Hecher nicht nur das Engagement von Kantorin Heike Ittmann hervor, sondern von allen, die sich in ihrer Freizeit oder ehrenamtlich für das kulturelle Leben in Lampertheim einsetzen. So bekundete Hecher seinen „höchsten Respekt“ für die „tolle Leistung“ von Stephan Germann vom Vogelpark, Holger Schneibel sowie von Alexander Boxheimer und Matthias Herrmann, ohne die ein Kultursommer in dieser Form undenkbar gewesen wäre – „das ist ein Geschenk“, so der Kulturamtsleiter, was man nicht oft genug betonen könne.

„Die Pandemie hat uns eine Vollkatastrophe beschert“, sagte Hecher weiter, „aber letztendlich haben wir nicht alles abgesagt, sondern uns etwas Neues überlegt.“ Den Ursprungsgedanken einer „für alle offenen Sommerbühne“ habe man wegen der immer noch geltenden Hygiene- und Abstandsregeln aufgeben müssen, „aber nun haben wir das, was wir verantworten können“, ergänzte Marius Schmidt. Jetzt fehlten nur noch die Gäste.

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