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Infektionsgeschehen in der Region

Inzidenz in Mannheim weiter über 520 - 21 weitere Patienten auf Intensivstationen

Von 
Kai Plösser
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Ein Corona-Schnelltest wird durchgeführt. © dpa

Rhein-Neckar. Die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim ist am Dienstag (Stand 16 Uhr) mit 229 neuen positiv auf das Coronavirus Getesteten innerhalb eines Tages leicht auf 521,1 gesunken. Am Montag lag der Wert nach Zahlen des Landesgesundheitsamts (LGA) bei 524,3. Binnen sieben Tagen erhöhte sich der Wert deutlich. Am Dienstag vor einer Woche belief sich die Zahl auf 403,6. Insgesamt wurden vom LGA seit Ausbruch der Pandemie nun 24.720 Corona-Fälle vermeldet.

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Im Rhein-Neckar-Kreis ist der Inzidenzwert nach den Zahlen des LGA auf 351,1 gestiegen (Vortag 350,4). Vom Gesundheitsamt wurden am Dienstag 327 Neuinfizierte vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 32.911 Fälle im Kreis gibt.

In Heidelberg war laut LGA ein abnehmendes Infektionsgeschehen mit 47 weiteren vermeldeten Fällen feststellbar (insgesamt 7.316 Fälle). Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Montag bei 255,1 lag, wurde sie am Dienstag mit einem Wert von 245,1 angegeben.

Zahlen der Stadt Mannheim

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Nach den täglich veröffentlichten Werten der Stadt Mannheim hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen am Dienstag mit 224 neuen Fällen auf insgesamt 24.646 erhöht. Die 7-Tage-Inzidenz sank nach den Zahlen der Stadt auf 513,7. Am Montag hatte der Wert bei 517,9 gelegen. Im Wochenvergleich erhöhte sich die Inzidenz. Am Dienstag vor sieben Tagen belief sich die Zahl auf 399,2.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich um einen erhöht. Somit sind nun 349 Verstorbene bekannt. Als genesen von der Krankheit gelten 20.506 Personen. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell bekannten aktiven Fälle auf 3.791. Am Vortag lag die Zahl bei 3.625.

Infektionsgeschehen im Südwesten

Die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg hat am Dienstag im Vergleich zum Vortag um 21 Fälle auf 510 zugenommen. Damit tritt im Südwesten am Mittwoch die Alarmstufe II in Kraft. Diese greift, wenn landesweit an zwei Tagen hintereinander der Grenzwert 450 auf den Intensivstationen gerissen wird. Ein Zurück in die Alarmstufe I gibt es erst, wenn der Schwellenwert an fünf Tagen hintereinander unterschritten wird. 

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Der zweite Corona-Kennwert, die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, ist am Dienstag nach Zahlen des LGA mit einem Wert von 6,3 ebenfalls gestiegen und hat damit einen Grenzwert überschritten. Am Vortag lag der Wert bei 5,8. Die Hospitalisierungsrate gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage mit einer Corona-Infektion in eine Klinik kamen. Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist allerdings in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg wollte am Dienstag die neue Corona-Verordnung mit schärferen Maßnahmen beschließen. Mit der Alarmstufe II soll 2G plus bei Veranstaltungen mit Gesang oder Blasmusik, auf Weihnachtsmärkten, in Bars und Clubs sowie bei körpernahen Dienstleistungen gelten. Das heißt, dass nur Geimpfte und Genesene jeweils mit aktuellem negativen Test zugelassen werden.

In inzwischen 24 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen bei über 500 (Stand: 16.00 Uhr). Sie gelten nach den neuen Regeln als Hotspots, in denen nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte greifen. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 470,0 (Vortag: 459,4). Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden.

Im gesamten Südwesten ist die Zahl der Corona-Fälle um 10.164 binnen 24 Stunden auf nun insgesamt 774.661 infizierte Personen gestiegen. Derzeit sind im Südwesten insgesamt 11.535 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Das sind 31 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag am Dienstag bei 643.832. (mit dpa)

Info: Wegen verspätet erfasster und eingerechneter Neuinfizierter kann es bei den Werten des LGA immer wieder zu Abweichungen von den kommunalen Zahlen kommen. 

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