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Tierschutz

Großeinsatz für Tierrettung in Germersheim - mehr als 200 Reptilien und Spinnen gerettet

Von 
Mischa Krumpe
Lesedauer: 
Die Tiere wurden in Plastikboxen und kleinen Kisten gehalten. © Berufstierrettung Rhein-Neckar

Germersheim. Mehr als 200 exotische Reptilien und Spinnen hat die Berufstierrettung Rhein-Neckar am Dienstag bei einer gemeinsamen Aktion mit der Polizei in Germersheim gerettet. Wie die Retter auf ihrer Facebook-Seite schreiben, befanden sich die Tiere in einem „katastrophalen Zustand“. Viele seien bereits verstorben oder kurz vor dem Tod durch Verhungern oder Dehydration gewesen. Wie Michael Sehr von der Berufstierrettung mitteilte, seien die Retter von der Polizei hinzugezogen worden.

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Dutzende kleine und größere Reptilien seien im Keller des Anwesens eines 37-jährigen Mannes im Dunkeln in kleinen Plastikboxen und in zu kleinen Kisten gehalten worden. Zudem habe der Mann die Tiere unzureichend mit Wasser und Nahrung versorgt.

Überwiegend handele es sich bei den Tieren um diversen Arten von Geckos, Bartagamen, mehrere große und kleine Schlangen, eine Spornschildkröte, diverse Vogelspinnen, ein Leguan sowie zwei hochgiftige Echsen. In einer Gefriertruhe hätten sich unzählige tote Tiere befunden.

Der gesamte Bestand, ob lebend oder tot, wurde beschlagnahmt und abtransportiert. Die lebenden Tiere wurden nach Angaben der Berufstierrettung auf drei Auffangstationen verteilt. Neben der Berufstierrettung waren an dem rund zehnstündigen Einsatz auch Polizei, das Veterinäramt und die Artenschutzbehörde der Kreisverwaltung Germersheim beteiligt. Für das Ermittlungsverfahren wurden relevante Unterlagen und elektronische Medien sichergestellt sowie die Haltungsbedingungen und der Zustand der Tiere dokumentiert.

Redaktion Mitarbeiter in der Onlineredaktion, Produktionsleitung "MM"-Podcasts

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