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Kriminalität - Anfangsverdachts der Volksverhetzung

Bürgermeister fremdenfeindlich beschimpft - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kneipenbesitzerin

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afs/pol
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Am Sonntagvormittag wurde bekannt, dass die beschuldigte Gastwirtin in einem sozialen Netzwerk im Internet den Bürgermeister der Gemeinde Sandhausen verleumdet, fremdenfeindlich beschimpft und bedroht sowie darüber hinaus den an dem vorangegangenen Einsatz beteiligten Polizeibeamtinnen und-beamten des Polizeireviers Wiesloch mit tätlichen Übergriffen gedroht haben soll. © iStock

Sandhausen. Wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung, der Bedrohung, der Verleumdung und der Beleidigung haben die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg die Ermittlungen gegen eine Inhaberin einer Gaststätte in Sandhausen aufgenommen.

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Die Beschuldigte soll am Sonntag in einem sozialen Netzwerk den Bürgermeister der Gemeinde Sandhausen verleumdet, fremdenfeindlich beschimpft und bedroht haben. Darüber hinaus soll sie Polizeibeamtinnen und -beamten mit tätlichen Übergriffen gedroht haben. Das teilten die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Polizeipräsidium Mannheim in einer gemeinsamen Pressemeldung mit. 

Zuvor kam es am frühen Sonntagmorgen zu einem Einsatz der Polizei mit mehreren Streifenwagen in der Gaststätte der Beschuldigten. Die Kneipe hatte verbotenerweise nach 22.30 Uhr noch geöffnet. Da trotz Bewirtung im Inneren die Türen verriegelt waren, mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr diese öffnen. Ob und wie mit dem Gaststätten-Betrieb gegen Corona-Regeln verstoßen wurde, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Als bekannt wurde, dass die Beschuldigte im Internet Hass unter anderem gegen den Bürgermeister von Sandhausen verbreitet haben soll, ordnete eine Ermittlungsrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Durchsuchung der Gaststätte und der Privatwohnung der Beschuldigten zur Sicherung von Beweismitteln an. Dabei wurden Kommunikationsgeräte sichergestellt, die derzeit ausgewertet werden.

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Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Dezernats Staatsschutz der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

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