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Pandemie

Steigende Corona-Kennwerte in Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis

Von 
sh / dpa
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Symbolbild © dpa

Rhein-Neckar. Mit 158 neuen auf das Coronavirus positiv getesteten Personen ist die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim am Samstag (Stand: 16 Uhr) auf 345,8 gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts (LGA) hervor. Am Freitag lag der Wert bei 313,8. Im Wochenvergleich erhöhte sich die Inzidenz deutlich. Am Samstag vor sieben Tagen wurde der Wert mit 233,8 angegeben. Mittlerweile wurden insgesamt 32.050 Menschen in Mannheim positiv getestet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich nach LGA-Zahlen nicht weiter erhöht und bleibt somit bei insgesamt 412 Todesfällen.

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Im Rhein-Neckar-Kreis ist der Inzidenzwert am Samstag nach den Zahlen des LGA auf 268,7 gestiegen. Am Vortag lag der Wert bei 263,4. Vom Gesundheitsamt wurden 130 Neuinfizierte vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 43.668 Fälle im Kreis gibt. Insgesamt 542 Personen verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

In Heidelberg sind am Samstag laut LGA 33 weitere Corona-Fälle (insgesamt 10.205 Fälle) festgestellt worden. Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Freitag bei 362,9 lag, wurde sie am Samstag mit einem Wert von 357,2 angegeben. Nach LGA-Angaben ist die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion unverändert geblieben. Damit sind weiterhin 81 Todesfälle in Heidelberg bekannt.

Corona-Zahlen bleiben unter den Schwellenwerten für die Alarmstufe II

In Baden-Württemberg ist die Inzidenz zwar deutlich gestiegen. Die beiden für die schärferen Corona-Einschränkungen relevanten Zahlen blieben aber auch am zweiten Tag in Folge unter den Schwellenwerten, die für die derzeit geltende Alarmstufe II mit verschärften Schutzmaßnahmen ausschlaggebend ist.

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Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) lag die Zahl der Covid 19-Patienten auf den Intensivstationen bei 442. Das ist ein Fall mehr als am Vortag, aber der Wert lag noch unter der wichtigen Marke von 450. Die Hospitalisierungsinzidenz verharrte mit 2,7 deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.

Sollten beide Zahlen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Grenzwerten bleiben, wären Lockerungen der Maßnahmen möglich. Zum Beispiel dürften dann Diskotheken und Clubs wieder öffnen, in mehreren Einrichtungen würde die 2G-plus-Regel fallen. Allerdings hat das Staatsministerium bereits am Freitagabend mitgeteilt, die in der Alarmstufe II geltenden Regeln würden am Dienstag wegen der hoch ansteckenden Omikron-Variante "bis auf Weiteres" verlängert.

Die Inzidenz - also die Zahl der registrierten Infektionen binnen sieben Tagen und auf 100 000 Einwohner - legte zu von 269,4 am Freitag auf 299,6. Bislang wurden laut Bericht 11 147 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der Verdachtsfälle macht die Behörde aber keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus im Südwesten geworden ist: Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.

Seit Beginn der Pandemie wurden dem Amt in Baden-Württemberg 1 058 160 Corona-Fälle gemeldet, 5031 mehr als am Freitag. 13 210 Erkrankte starben an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 7 mehr als am Vortag.

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