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Pandemie

150 Corona-Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall in Mannheim

Von 
sh /dpa
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Corona-Test (Symbolbild) © Soeren Stache/dpa

Rhein-Neckar. Mit 150 neuen auf das Coronavirus positiv getesteten Personen ist die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim am Freitag (Stand: 16 Uhr) auf 313,8 gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts (LGA) hervor. Am Donnerstag lag der Wert bei 311,9. Im Wochenvergleich erhöhte sich die Inzidenz deutlich. Am Freitag vor sieben Tagen wurde der Wert mit 235,1 angegeben.

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Mittlerweile wurden insgesamt 31.892 Menschen in Mannheim positiv getestet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich nach LGA-Zahlen um eins auf insgesamt 412 Fälle erhöht.

Im Rhein-Neckar-Kreis ist der Inzidenzwert am Freitag nach den Zahlen des LGA auf 263,4 gestiegen. Am Vortag lag der Wert bei 223,3. Vom Gesundheitsamt wurden 373 Neuinfizierte vermeldet, sodass es jetzt insgesamt 43.538 Fälle im Kreis gibt. Die Zahl der Verstorbenen im Kreis stieg um einen Fall auf insgesamt 542 Todesfälle an.

In Heidelberg sind am Freitag laut LGA 146 weitere Corona-Fälle (insgesamt 10.172 Fälle) festgestellt worden. Nachdem die Inzidenz in der Stadt am Donnerstag bei 317,5 lag, wurde sie am Freitag mit einem Wert von 362,9 angegeben. Nach LGA-Angaben ist die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion unverändert geblieben. Damit sind weiterhin 81 Todesfälle in Heidelberg bekannt.

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Zahlen der Stadt Mannheim

Nach den täglich veröffentlichten Werten der Stadt Mannheim hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen am Freitag mit 149 neuen Fällen auf insgesamt 31.722 erhöht. Ein weiterer Todesfall wurde im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Eine über 80 Jahre alter Mann verstarb in einem Mannheimer Krankenhaus. Damit sind nach Zahlen der Stadt Mannheim seit Beginn der Pandemie nun 410 Todesfälle bekannt. Als genesen von der Krankheit gelten 28.942 Personen. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell bekannten aktiven Fälle auf 2.370.

Zahl der Intensivpatienten sinkt unter Grenzwert für Alarmstufe II

In Baden-Württemberg ist die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten unter die Marke von 450 gesunken. Am Freitag (Stand 16.00 Uhr) habe die Zahl der belegten Betten bei 441 gelegen, teilte das Landesgesundheitsamt (LGA) in Stuttgart mit. Damit lag sie erstmals seit Langem wieder unter dem Grenzwert, der für die derzeit geltende Alarmstufe II mit verschärften Schutzmaßnahmen ausschlaggebend ist.

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Auch die Hospitalisierungsinzidenz lag demnach am Freitag mit 2,7 deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Sollten beide Zahlen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Grenzwerten bleiben, wären Lockerungen der Maßnahmen möglich. Zum Beispiel dürften dann Diskotheken und Clubs wieder öffnen, in mehreren Einrichtungen würde die 2G-plus-Regel fallen.

Ob dies wirklich so kommt, war am Freitag aber offen. "Auch wir beobachten diesen Trend", sagte ein Sprecher des Sozialministeriums. Die Landesregierung berate derzeit über das weitere Vorgehen und eventuelle Anpassungen. "Generell müssen wir weiter sehr vorsichtig bleiben, da noch nicht vollumfänglich klar ist, wie die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen in Deutschland und Baden-Württemberg verschärfen wird", sagte der Ministeriumssprecher.

Bislang wurden 9799 (plus 1950) Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus im Südwesten geworden ist: Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz stieg demnach am Freitag im Südwesten auf 269,4 - ein Plus von 13,1 im Vergleich zum Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden dem Amt 1 053 129 Corona-Fälle gemeldet, 5675 mehr als am Mittwoch. 13 203 Erkrankte starben an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 21 mehr als am Vortag.

Info: Wegen verspätet erfasster und eingerechneter Neuinfizierter kann es bei den Werten des LGA immer wieder zu Abweichungen von den kommunalen Zahlen kommen.

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