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Leseraktion - Es stehen Besuche im Alten Kino, der Opal und im Schwetzinger Schlosstheater an, wo am Abend der Höhepunkt wartet

„MM“ bietet Tour zu Ersatzspielstätten des Nationaltheaters Mannheim an

Von 
Kai Plösser
Lesedauer: 
Das NTM feiert im Schwetzinger Schlosstheater die Premiere der Mozart-Oper „Così fan tutte“ – „MM“-Leserinnen und -Leser können dabei sein. © Dorothea Lenhardt

Mannheim. Wegen der Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim (NTM) muss der Betrieb ab der neuen Spielzeit zwangsläufig auf insgesamt sieben Ersatzspielstätten ausweichen. Dies ist voraussichtlich für die kommenden fünf Jahre der Fall. Damit sich die Besucherinnen und Besucher des NTM einen Eindruck von den neuen Locations verschaffen können, lädt der „Mannheimer Morgen“ seine Leserinnen und Leser am Donnerstag, 14. Juli, zu einer Besichtigung der Spielstätten im Alten Kino auf Franklin, der Oper am Luisenpark (Opal) sowie dem Schlosstheater Schwetzingen ein. Höhepunkt der Veranstaltung ist der Besuch der Mozart-Oper „Così fan tutte“ im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses, die dort ihre Premiere feiern wird.

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„Es geht darum, die Sanierungsmaßnahmen zu erklären. Wir wollen zeigen, wo künftig gespielt wird“, sagt „MM“-Kulturchef Stefan M. Dettlinger. Er befürchtet, dass die sonst durchschnittlich 320 000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr wegen der Generalsanierung des Hauses am Goetheplatz für das NTM künftig schwer zu halten sein werden, weil den Besucherinnen und Besuchern die Ersatzspielstätten nicht bekannt seien. Dem soll möglichst entgegengesteuert werden. „Es geht um die Vermittlung, dass man immer noch Theater und Oper erleben kann, und wir wollen Lust machen auf die Ausweichspielstätten. Mit der Inszenierung der Mozart-Oper wird es ein spannender Abend werden“, ist sich Dettlinger sicher.

Preise, Anmeldung und weitere Infos zur Tour

  • Preis pro Person: 119 Euro; mit Morgencard Premium 109 Euro.
  • In den Kosten sind die Busfahrt, der Besuch der Ersatzspielstätten sowie die Eintrittskarte für die Oper enthalten.
  • Anmeldung per E-Mail mit dem Stichwort „NTM“ an: meinmorgen@mamo.de.
  • Es handelt sich um ein exklusives Angebot in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim. Insgesamt sind nur 14 Plätze verfügbar.
  • Den genauen Programmablauf und weitere Infos zu der exklusiven „MeinMorgen Tour“ am 14. Juli finden Sie unter: meinmorgen.app/ntm.

Volles Programm

Los geht die Tour um 15.30 Uhr am Redaktionsgebäude des „MM“ in der Dudenstraße 12-26. Nachdem ein kleines Verpflegungspaket ausgegeben wurde, fährt der Bus zunächst zum Alten Kino. Damit die „MM“-Leserinnen und Leser einen möglichst großen Einblick in die Interimsspielstätte auf Franklin gewinnen können, steht ein Treffen mit NTM–Intendant Christian Holtzhauer auf dem Programm. Danach geht es zum Luisenpark, wo der Bus voraussichtlich gegen 16.45 Uhr eintrifft. Es folgt eine Begehung der Opal mit Intendant Albrecht Puhlmann.

Um 17.30 Uhr bricht der Tross nach Schwetzingen auf, wo der Bus gegen 18 Uhr am Schloss ankommen soll. „Der krönende Abschluss“, so Dettlinger, mit der Aufführung der Oper „Così fan tutte“ beginnt schließlich um 19 Uhr. Zuvor gibt es eine Kurzeinführung im Foyer des Schlosses. Zwischendurch wird gegen 20.30 Uhr eine Pause eingelegt, in der für Verpflegung gesorgt sein wird. Das Vorstellung endet gegen 22 Uhr. Danach wartet auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Glas Sekt ein Zusammenkommen mit Intendant Puhlmann und einer Sängerin oder einem Sänger der Oper. Die Rückfahrt erfolgt gegen 22.30 Uhr.

Das NTM hofft, einen „ersten Einblick in die Ersatzspielstätten geben“ zu können. Doreen Röder, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Oper und Tanz am NTM: „Wir freuen uns, die künftigen Spielorte vorstellen und dann gleich eine Premiere feiern zu dürfen.“

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In „Così fan tutte“ stellen zwei Männer die Treue ihrer Partnerinnen auf die Probe, indem sie in Verkleidung die Verlobte des jeweils anderen verführen, heißt es zu dem Stück auf der Homepage des NTM. Die „Schule der Liebenden“, so der Untertitel der Oper, werde zum poetischen Kammerspiel, für das das Schwetzinger Schlosstheater die ideale Bühne biete.

Regisseurin mit großem Namen

Regie führt Tatjana Gürbaca. „Das ist ein relativ großer Name“, weiß Dettlinger. Von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ wurde sie zur Regisseurin des Jahres 2013 gekürt. Der Durchbruch war Gürbaca 2001 mit Puccinis „Turandot“ in Graz gelungen. Von 2011 bis 2014 war sie Operndirektorin am Staatstheater Mainz. „Ich brenne für ein Stück oder für die Menschen, die das umsetzen. Dann macht es mir Spaß, und ich gebe alles“, sagte sie in einem „MM“-Interview von 2015. Einem spannenden Abend, wie ihn Dettlinger erwartet, steht damit wohl nichts im Wege.

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