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Heimspiele gegen Kiel und Göppingen

Modellprojekt in Ludwigshafen: Eulen spielen vor knapp 550 Zuschauern

Von 
Kai Plösser
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Ludwigshafen. Die Handballer der Friesenheimer Eulen dürfen sich bei den nächsten Heimspielen gegen den THW Kiel und Frisch Auf Göppingen auf bis zu 540 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Ludwigshafener Eberthalle freuen. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit, die sich von dem Modellprojekt aufschlussreiche Ergebnisse für Veranstaltungen auch über den Sport hinaus erhofft. "Dieses Modellprojekt kann wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, die auch für viele unterschiedliche Veranstaltungsarten sowie andere Bereiche des öffentlichen Lebens aufschlussreich und wertvoll sind“, sagte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. Ludwigshafen habe nun die Möglichkeit „auf dem Weg zurück zu mehr Normalität und mehr Freiheit, eine Vorreiterrolle einzunehmen."

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Ziel des Modellprojekts, bei der die Eberthalle mit bis zu 25 Prozent ausgelastet sein wird, sei es die bisher erprobten und genehmigten Hygienekonzepte um die Testung von Besucherinnen und Besucher zu erweitern. Auch soll die Akzeptanz von Schnelltests im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen untersucht werden.

Beigeordneter und Kämmerer Andreas Schwarz freute sich nicht nur über das erfreuliche Signal für die Stadt, sondern auch für die Fans und Mannschaft der Eulen: „Diese zusätzliche emotionale Unterstützung von den Rängen ist bestimmt auch eine willkommene und starke Hilfe für die Eulen im Kampf um den Klassenerhalt", betonte Schwarz.

Ablauf des Modellprojekts

Das Projekt beginnt mit dem Heimspiel gegen Kiel am kommenden Sonntag und endet vorerst mit dem übernächsten Heimspiel der Eulen am 27. Juni 2021 gegen Göppingen. Ist der Zuschauer oder die Zuschauerin weder genesen noch geimpft, müssen sie einen negativen Corona-Test vorweisen. In einem festgelegten Zeitfenster haben sie dazu an der Friedrich-Ebert-Halle die Möglichkeit. Während des Aufenthalts auf dem Veranstaltungsgelände ist eine medizinische Schutzmaske zu tragen. Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter.

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Vorgesehen ist, dass es ein eingeschränktes Essens- und Getränkeangebot geben wird. Der Konsum von Speisen und Getränken in den Zuschauerräumen ist dabei untersagt.

Nach Ende des Spiels werden die Zuschauerinnen und Zuschauer nacheinander und blockweise durch Hallendurchsagen zum Verlassen des Veranstaltungsgeländes aufgefordert, um so Menschenansammlungen zu vermeiden und den Gästen zu ermöglichen, die Friedrich-Ebert-Halle unter Einhaltung der Abstandsregeln zu verlassen.

Es sind ausschließlich Dauer- und VIP-Karteninhaberinnen und -inhaber zugelassen. Inwieweit im Zeitraum des Modellprojekts vielleicht noch geimpfte oder von Corona-Infektionen genesene Personen das Publikum aufstocken könnten, hänge von der jeweils dann gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes ab.

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