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Zur Modellstadt Mannheim

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Zum Artikel „Mannheim Modellstadt bei Klimaschutz“ vom 29. April:

Ist das ein verspäteter Aprilscherz oder habe ich da etwas falsch verstanden? Die Verwaltung betoniert einen Radweg durch ein Landschaftsschutzgebiet zusätzlich zu einem bereits Vorhandenen, ein freiwerdender Park wird wieder zugebaut und ein begrüntes Innenstadthaus wird abgerissen und durch einen Betonbunker ersetzt. Was versteht man unter Green Deal, wenn nicht das genaue Gegenteil dieser Projekte?! Aber auch als Bürger stirbt die Hoffnung (auf städtische Einsicht) bekanntlich zuletzt.

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Alexandra Götz
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Mannheim
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Hurra! Jetzt werden wir ganz vorn sein beim Klimaschutz. Fragt sich nur, wie man eine Industriestadt nur mit Sonne und Wind versorgt. Da habe ich mal Vorschläge: Große Industriebetriebe, da fallen mir Benz und BASF (Friesenheimer Insel) ein, verlegen wir nach China, die dafür zusätzliche Kohlekraftwerke bauen. Das Großkraftwerk wird auch sofort abgestellt, den Strom und die Wärme holen wir aus Flusskraftwerken, die noch konstruiert und gebaut werden müssen. Die Beschäftigten in den Betrieben gehen in den vorzeitigen Ruhestand. Ihre Pensionen und die Entschädigungen für die Industrie und Stilllegung des Großkraftwerks, das natürlich wie Philippsburg sofort gesprengt wird, bezahlt alles der Staat, nämlich der Steuerzahler.

Das alles, weil das IPPC berechnet hat, dass unser CO2 eine Klimakrise erzeugt, mit Computersimulationen, die bis heute nicht in der Lage sind, das zurückliegende Klima zu erklären und deshalb wertlos sind. Die grüne Energiepolitik der Regierungen hat uns jetzt an den Rand einer Katastrophe gebracht, die eintritt, wenn Putin den Gashahn zudreht. Vielleicht verdanken wir es Gerhard Schröder, dass es noch nicht geschehen ist.

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Gerhard Bleckmann
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Lampertheim
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Mannheim Modellstadt bei Klimaschutz? Mannheim will bis 2030 klimaneutral werden. Das soll mal einer verstehen, wenn gleichzeitig tausende Bäume für die Rheindammsanierung gefällt werden. Zumal es eine sicherere, preiswertere und baumerhaltende Alternative gibt: die Errichtung einer Spundwand. Hoffentlich erfährt die EU-Kommission, die Mannheim hierfür ausgewählt hat, nicht davon und streicht die Unterstützung beziehungsweise Förderung.

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Wolfgang Schmidt
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Mannheim
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Vor einigen Jahren haben die Stadtverwaltung und der Gemeinderat den Abriss von Wohnblocks auf dem Spinelli-Gelände in Feudenheim, in der Columbusstraße auf Franklin und am Adolph-Damaschke-Ring Feudenheim beschlossen. Wenn sie jetzt aus Klimaschutzgründen diese dadurch entstandenen Verträge auflösen und neue Konzepte erarbeiten, stellt dies ein wichtiges Modell für Klimaschutz dar.

Viele architektonische Fachgremien stellen fest, dass die Sanierung von Gebäuden klimaschützender ist als der Abriss mit folgenden Neubauten. Auf dem Spinelli-Gelände Süd hat die GBG schon drei Kasernengebäude gut saniert. Sie will aber die zwei bisher noch unbearbeiteten Gebäude nach der Bundesgartenschau abreißen und durch Neubauten ersetzen. Der Gemeinderat könnte jetzt entscheiden, dass die Gebäude als Modell saniert werden und damit nicht nur klimapolitisch, sondern auch sozialpolitisch als bezahlbarer Wohnraum für die Modellstadt positiv wären.

Würde in der Columbusstraße auf Franklin die Modellstadt Mannheim erreichen, dass in diesem Gebiet durch einen neuen Vertrag mit einer Firma, deren geplanter Gebäudekomplex um 100 Meter nach Osten verlagert wird, könnten dort für rund 400 Studenten-Wohnblocks erhalten werden. Klimapolitisch wären dadurch Neubauten nicht notwendig. Der Gemeinderat hat aber beschlossen, dass am Adolf-Damaschke-Ring mehrere Gebäude des Komplexes abgerissen werden sollen. Bis auf ein Gebäude ist dies schon geschehen. Durch kurzfristige Planungsänderung könnte man dieses Gebäude erhalten. Ob die Stadtverwaltung und der Gemeinderat demonstrieren, dass Mannheim eine Modellstadt für Klimaschutz ist, wird sich auch auf dem Sektor Gebäude-Sanierung zeigen.

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Von
Ulrich Schaefer
Ort
Mannheim
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3vX1QH4

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