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Zu Projekten gegen die Hitze

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Zum Artikel „Das tut Mannheim gegen die Hitze“ vom 2. August:

Egal was geplant ist: ob Pflanzenkübel oder Flächenentsiegelung, Fassadenbegrünung und Fördergelder für Gebäudebegrünung: Ja, ja, ja – aber bitte schnell und zackig. Hier muss was wachsen und das kann dauern, wie jeder Grünzeugliebhaber weiß. Leider sind ungezähmte, wilde Wiesen noch immer unbeliebt, da unordentlich. Und warum wird das über lange Jahre begrünte Parkhaus geopfert?

In diesem Sommer ist es auch mal nötig, den Baum vorm Haus zu adoptieren und zu wässern, damit er durchhält. Der Gedanke dahinter ist durchaus egoistisch, weil nicht nur der Baum geschützt wird, sondern auch der Mensch. Wer Zweifel hat, hier der Selbsttest: An einem heißen Tag in der Sonne eine Straße entlanggehen, die von einer Seite von Gärten und Bäumen bewachsen ist: Das sind einige Grade Temperaturunterschied rechts und links.

Klima und Umwelt werden sich verändern, anpassen und neu erfinden. Das lebenswerte Überleben der Menschen ist in Gefahr. Und dabei werden keine Masken helfen – und wenn, nur Sauerstoffmasken. Das Zauberwort heißt also „Menschenschutz“. Vielleicht würde dann auch die Aufmerksamkeit größer werden. Und noch was zum Thema „Stadt will 1000 Bäume pflanzen“. Sehr gute Idee. Aber wo steckt die Logik von Aufforstung und gleichzeitig zu planen, am Waldparkdamm 2000 gesunde Bäume abzuholzen, obwohl die Spundwandlösung parat liegt, die schonender und billiger ist und eine kürzere Bauzeit hat?

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Iris Welling
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Mannheim
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Das ist eine sehr gute Nachricht, die Stadtverwaltung will mit großen Schritten der unglaublichen Hitze in der Stadt entgegen treten. Ja, da gibt es viel zu tun! Ja, und auch viel zu verhindern: Bebauung Friedrichspark, neues Stadion und sonstige Großprojekte wie neue Baumärkte, Möbelhäuser... Ein Aspekt ist bei der Aufzählung der geplanten Maßnahmen vergessen worden.

Es wurden in der jüngsten Vergangenheit mehrere Gebäude neu erstellt, zum Beispiel neues Technische Rathaus mit seiner überwiegend schwarzen Fassade. In Planung das O-Hochhaus in Franklin soll „dunkelblau“ werden. Dunkle Fassaden heizen sich tagsüber extrem auf und strahlen nachts die Wärme ab. Die Gebäude werden im Sommer zu Backöfen. Helle Farben würden helfen, den Anstieg der Temperaturen in der Stadt im Sommer zu reduzieren. Übrigens gleich neben dem „schwarzen“ Rathaus, der riesige versiegelte Vorplatz am Bahnhof auf Lindenhofseite könnte gleich mal in die Entsiegelungsplanung Eingang finden.

Nach der Baumfällung eines alten Kastanienbaumes in Feudenheim ist die Diskussion aufgekommen, das Baurecht zu ändern und den Umweltaspekten deutlichen Vorrang zu geben. Der Neckarauer Bezirksbeirat hat sich starkgemacht dafür, dass der Naturschutz im Baurecht zukünftig im Stadtteil berücksichtigt wird. Bravo! So sollte es im ganzen Stadtgebiet gemacht werden.

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Gisela Korn-Pernikas
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Mannheim
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Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3OS7xgJ 

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