Rheindammsanierung als Thema

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Zum Thema Rheindammsanierung:

Als regelmäßige Nutzerin des Waldparks für Spaziergänge und Radtouren bin ich empört über die Pläne des Kahlschlags von unzähligen Bäumen in diesem Bereich. Dieses Vorhaben in Zeiten der Klimaerwärmung ist nicht nachzuvollziehen! Die Entscheider sollten mal einen Ausflug nach Bad Kreuznach machen. Dort gibt es die Spundwände seit vielen Jahren, die das Kurviertel schützen. Ich fordere das RP dringend auf, die Baumvernichtungspläne aufzugeben!
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Barbara Edel
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Mannheim
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Die jüngsten Artikel des „Mannheimer Morgen“ zur Dammsanierung erwecken den Eindruck, dass der Damm mit fast all seinen Bäumen durch das Gutachten zur Spundwand, welches kürzlich erstellt wurde, bereits gerettet sei. Dem ist keineswegs so! Das von der Stadt beauftragte Gutachten ist praktisch nur eine weitere Einwendung, mehr nicht, die dem bisher uneinsichtigen Regierungspräsidium Karlsruhe vorgelegt werden soll.

Deswegen bitte ich alle, die durch den machbaren, sicheren Alternativ-Hochwasserschutz mit der Spundwand unseren herrlichen Waldpark mit seinem Damm retten wollen: Erheben Sie bitte ihre persönliche Einwendung! Bis jetzt sind es nur knapp über 100, das wird den Damm nicht retten. Zum Erhalt des Stücks Natur mitten in der Stadt statt eines kahlen, gegrasten, leeren Dammes mit einer für Mehrtonner befahrbaren Straße darunter, sind viele Einwendungen dringend von Nöten! Das Gutachten verfehlt sonst seinen Sinn.

Bäume brauchen Sprachrohr

Die Stadt als Bauherrin und Eigentümerin des Dammes, die Genehmigungsbehörde (das heißt, die Untere Wasserbehörde in Mannheim), alle Politiker der Stadt und des Landes, alle Umweltschützer und alle Bürger sind mit ihren Einwendungen in der Verantwortung. Sie sollen die Bürger-Interessengemeinschaften und das von der Stadt beauftragte Gutachten des Herrn Haselsteiner unterstützen und das Landesregierungspräsidium Karlsruhe endlich zum Ändern seiner scheinbar schon lange fest vergebenen Pläne bewegen.

Mit der Hoffnung, dass trotz des ersten Eindrucks nicht die wirtschaftlichen, undurchdachten Interessen Einzelner siegen werden und wir unseren Enkeln noch ein schönes Stück Erde hier in Mannheim hinterlassen können, zähle ich für unseren Waldpark auf Sie. Jeder Baum und jedes Tier braucht uns als Sprachrohr!

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Ulla Schneckenberger-Orth
Ort
Mannheim
Datum

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