AdUnit Billboard

Die Kraft der Gedanken

Lesedauer: 
© Faby Green

Unser Alltag ist der Zeit geprägt von Horror Nachrichten: die dritte Welle steht an, eine weitere Mutante des Coronavirus hält die Welt in Atem, das Impfen läuft immer noch nicht so schnell, wie wir es uns wünschen. Vieles, vorwiegend Negative, beherrscht derzeit die Nachrichten und somit auch unseren Alltag. Wie gehen Sie damit um? Besonders in einer Pflegesituation ist die derzeitige Pandemie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch eine große Herausforderung.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Die Erkenntnisse einer pflegenden Angehörigen - Frau G. erläutert ihre Sicht der Dinge

Kennen Sie noch das alte Kinderlied? Das Lied beginnt folgendermaßen: ‚Die Gedanken sind frei wer kann sie erraten?‘ Sie selbst sind der Hüter bzw. die Hüterin Ihrer Gedanken. Sie entscheiden, mit welcher emotionaler Färbung Sie Ihren Tag beginnen, leben und beenden möchten. Sie selbst können entscheiden, ob sie morgens aufstehen und den Tag freudig begrüßen oder sich mit einem mulmigen Gefühl und einem griesgrämigen Gesicht an den Kaffeetisch setzen. Gerade Menschen, die krank sind die gepflegt werden müssen, sind sehr sensibel und reagieren besonders auf ihr gegenüber. Sie nehmen diese Emotionen fast ungefiltert auf und daher kann der Tag entweder positiv oder negativ verlaufen.

Es ist nur ein Gedanke...

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Es geht nicht darum, den ganzen Tag nur positive Gedanken zu denken. Das ist schier unmöglich und das ist auch nicht die Absicht. Doch wie gehe ich mit der Vielzahl meiner Gedanken um? Gerade in einer schwierigen Lebenssituation sollte man sich immer wieder Zeit nehmen, sich seiner Gedanken besonders bewusst zu werden. Denke ich vorwiegend in Schwarz und Grau? Oder gibt es viele Farbschattierungen in meinen Gedankengängen? Es sind nur Gedanken und Gedanken können wir ändern. Wir haben die Hoheit über unsere Gedanken und niemand anderes kann uns befehlen, welche Gedanken wir einladen und welchen wir empfehlen weiterzuziehen. Dunkle Gedanken gibt es gerade in einer Pflegesituation viele und meistens sind diese Gedanken die dominierenden. Sie sollten sich bewusst werden, dass Sie mit Ihren Gedanken das eigene und indirekt ebenfalls das emotionale Wohlbefinden der anderen steuern. 

Wie beginnen Sie Ihren Tag?

Normalerweise habe ich früher meinen Tag mit einem Kaffee begonnen und mich morgens bereits vor den Fernseher gesetzt. Für mich waren die neuesten Ereignisse, Nachrichtensendungen sehr wichtig. Danach schwang ich mich aufs Fahrrad und bin ins Büro gefahren. Seit einigen Monaten, nicht nur durch die Pandemie bedingt, fällt es mir sehr schwer den Morgen mit Nachrichten und somit mit düsteren Gedanken zu beginnen. Ich möchte es einfach nicht mehr. Ich beginne den Tag sehr früh morgens mit einer kleinen Yogasession, mache mir meistens noch den ersten Kaffee oder Tee, setze mich gemütlich an den Küchentisch und lausche angenehmer Musik. Danach geht es wie gewohnt aufs Fahrrad, und ich fahre ins Büro. Ich habe gemerkt, wie sehr diese kleine Verhaltensäderung meinen Tag zunehmend positiv beeinflusst.

Sie müssen natürlich nicht unbedingt die Yogasession vorab zu machen aber auch eine kleine Meditation, Feldenkrais Gymnastik oder andere körperliche oder geistige Übungen helfen, sich gut auf den Tag einzustimmen. Vor allem in Zeiten des Home-Office als auch bei in der Pflegesituation sollte man sich bemühen, seinen Körper und Geist in der Balance zu halten.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Welche Möglichkeiten es noch gibt, um seine Gedanken zu verändern und somit auch sein Leben positiv zu beeinflussen selbst in einer scheinbar aussichtslosen Situation, lesen Sie nächste Woche.

Bis dahin bleiben Sie bitte frohen Mutes und seien Sie möglichst positiv oder lassen sich wenigstens nicht allzu sehr herunterziehen.

Ihre Waltraud Gehrig

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1