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KulTour

Sommer-Kultur auf vielen Bühnen der Region

Von 
Martin Vögele
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Der Mannheimer Bülent Ceylan darf wieder raus auf Tournee. Am Wochenende gibt es zwei Heimspiele in der SAP Arena mit dem aktuellen Programm "Luschtobjekt". © Andreas Bradt/D4Mance

Metropolregion. Unser Kultour-Überblick schaut auf Freiluft-Formate bei Mannheimer Sommer, den Heidelberger Schlossfestspielen oder am Karlstorbahnhof. Aber auch in der SAP Arena ist viel los mit Doppelpacks von Bülent Ceylan oder Teddy.

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Bülent Ceylan wird in Mannheimer SAP Arena zweimal zum „Luschtobjekt“

Mannheim. Wer das Mannheimer „Luschtobjekt“ par excellence - Bülent Ceylan – in voller Pracht und Herrlichkeit auf der Bühne erleben will, hat am Wochenende dazu gleich zweimal Gelegenheit: Am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Juni, ist der Comedy-Star jeweils um 19 Uhr mit seinem aktuellen „Luschtobjekt“-Programm in der Mannheimer SAP Arena zu Gast. Und dabei bedient Ceylan „als 'Luschtobjekt' alle nur denkbaren Geschlechter und Vorlieben: osmanophile Kurpfalz-Lover, Langhaar-Fetischisten oder Liebhaber großer Nasen und kleiner Bärte... Bei Bülent packt jeden die 'Wolluscht'! Und wer Intelligenz sexy findet, wird natürlich auch befriedigt nach Hause gehen“, verspricht die Show-Ankündigung humoristische Ekstase pur. Tickets kosten online zwischen 39,40 und 49,75 Euro (plus Versandgebühr). Die SAP-Arena-Tickethotline ist unter 0621/18190333 zu erreichen. Weitere Infos zu den Ceylan-Shows in der SAP Arena: saparena.de

Bülent Ceylan, „Luschtobjekt“-Tourtrailer:

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Luk Percevals „Entführung aus dem Serail“ feiert Live-Premiere am Nationaltheater

Mannheim. Nach der coronabedingten Digitalisierung beim Mannheimer Sommer 2020 kann das Publikum Luk Percevals Inszenierung von Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ nun leibhaftig auf der Bühne des Opernhauses am Nationaltheater erleben. Am Samstag, 18. Juni, 19 Uhr, feiert das Stück dort im Rahmen des diesjährigen „Sommer“-Musikfestivals seine Premiere. In ihrer neuen Textfassung verleihen Regie-Legende Perceval und Autorin Asli Erdoğan dem Singspiel eine philosophische Dimension jenseits von orientalischen Klischees und ohne humoristische Spielszenen: „Perceval und Erdoğan überführen die Geschichte des Edelmanns Belmonte, der auf der Suche nach seiner Frau Konstanze ist, in eine Welt, in der die Gegensätze von Orient und Okzident längst aufgelöst sind. In dieser schnelllebigen, globalisierten Welt sind die Hauptfiguren allesamt allein inmitten einer geschäftigen Menge, die ein absurdes Leben führt“, erläutert die Programmankündigung. Der Opernchor, die Statisterie und das Nationaltheater-Orchester begleiten die Solistinnen und Solisten, die musikalische Leitung liegt bei Jānis Liepiņš. Um 18.30 Uhr gibt es vorab eine Kurzeinführung im Unteren Foyer. Karten kosten zwischen 19 und 61 Euro, ermäßigt zwischen 14,50 und 46 Euro. Das Kartentelefon hat die Rufnummer 0621/1680150.
Mehr Infos zur „Entführung aus dem Serail“ am NTM: nationaltheater-mannheim.de

Mannheimer Sommer startet mit theatraler Stern-Parade zum Nationaltheater

Mannheim. (Klima-)Krise und Aufbruch versucht der Mannheimer Sommer 2022 zusammen zu denken, der von 16. bis zum 26. Juni vom Mannheimer Nationaltheater (NTM) ausgerichtet wird. Das „Internationale Festival für Musik und Theater von Mozart bis heute“ startet am Donnerstag, 16. Juni, um 18 Uhr mit einem „Roll Out“, bei dem sich drei vom Theaterkollektiv Kommando Himmelfahrt inszenierte Demonstrationszüge von ebenso vielen verschiedenen Orten aus (Marktplatz, Atrium der Kunsthalle am Friedrichsplatz, Collini-Center) unter Tiraden, Parolen und Gesängen dem Nationaltheater nähern - und dabei „den Countdown“ starten. Den Countdown wofür, das erfährt, wer sich ihnen anschließt. Um 18.30 Uhr wird dann das Festivalzentrum auf dem Goetheplatz eröffnet, der sich während des „Sommer“-Zeitraums in ein futuristisches Startgelände verwandelt. Und weil dies der Ort ist, an dem „die Flucht ins 23. Jahrhundert beginnt“, muss das Nationaltheater zu jenem Raumschiff werden, das zum Beginn von den feierlichen Paraden aufs Rollfeld gebracht wird.

Im Opernhaus hält der indische Autor Amitav Ghosh um 19 Uhr die Festivalrede, wobei er Fragen zum Verhältnis von Kultur und Natur beantwortet und Impulse für den Start in den Mannheimer Sommer gibt. Anschließend wird um 20 Uhr im Schauspielhaus die Mannheim-Premiere der Opern-Uraufführung „The Damned and the Saved“ gezeigt, die von Malin Bång komponiert und vom NTM-Hausautor Pat To Yan mit einem Libretto versehen wurde. Um 22 Uhr folgt im Rahmen der NTM-Musiksalon-Reihe eine „Voyage dans la lune“, ein Late-Night-Konzert mit dem Ensemble Musiksalon unter Leitung von Christian Dellacher im Opernhaus.
Anschließend geht es mit hoher Veranstaltungsdichte weiter: Am Freitag, 17. Juni, steht die Eröffnung von Alexander R. Schweiß' performativer Klang-Installation „Bunker // 34“ auf dem Programm (17 Uhr, im Bunker), ebenso um 20 Uhr die Aufführung von Mozarts „Die Zauberflöte“ als White-Wall-Oper mit deutschen und türkischen Übertiteln im Opernhaus (musikalische Leitung: Jānis Liepiņš/Elias Corrinth, Regie: Jan Dvořák) - und das zum letzten Mal in dieser Spielzeit. Bei der „Ground Control“ im (täglich ab 21 Uhr geöffneten) „Salon des Lumières“ im Theatercafé musizieren um 21.30 Uhr Sängerin Liun und ihre The Science Fiction Band.

Am Samstag, 18. Juni, ist ab 13 Uhr an verschiedenen Spielorten Familientag. Außerdem wird im Festivalzentrum um 13 Uhr die Premiere von Mozarts Singspiel „Bastien und Bastienne“ aufgeführt – eine weitere Vorstellung der Opernstudio-Produktion mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester (musikalische Leitung: Naomi Schmidt, Regie: Claudia Plaßwich) gibt es um 17 Uhr. Im Studio Werkhaus wird um 16 Uhr erstmals Sputnics Live-Animation-Cinema-Anthologie zum Klimawandel „Post Paradise“ vorgeführt (die für den Vortag geplante Auftakt-Vorstellung entfällt), und in der Kunsthalle präsentiert Moran Sanderovich die erste Aufführung seiner Performance „Anastatica“ (17 Uhr). Um 19 Uhr feiert anschließend Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ in der neuen Textfassung von Luk Perceval und Aslı Erdoğan im Opernhaus Premiere. Die musikalische Leitung hat Jānis Liepiņš, Perceval führt auch Regie.

Eine weitere Premiere findet um 20 Uhr im Schauspielhaus statt, wenn dort das Tanzstück „Black Marrow“ von Erna Ómarsdóttir und Damien Jalet in Zusammenarbeit mit der Iceland Dance Company gezeigt wird. Um 22 Uhr spielen Josefine, Mike und Joss Turnbull - alias Turnbulls - ein Konzert im Theatercafé. Und um 23 Uhr beginnt ebenda die „Raumschiff-Erde-Party“.
Am Sonntag, 19. Juni, gibt es im Schlossgarten Schwetzingen ab 14.30 Uhr „Landschaftsmusik“ bei einem von Anna-Elisabeth Frick konzipierten Spaziergang zu hören; in Mannheim ist unter anderem im Festivalzentrum um 20 Uhr die erste Open-Air-Kinovorstellung des Festivalprogramms mit der Dokumentation „Spaceship Earth“ zu sehen. Zur selben Stunde laden Tanja Tetzlaff, Bernhard Forck und das Orchester des Wandels beim „Klimakonzert“ im Opernhaus zu einem Benefizkonzert mit Lesung. Im Schlossgarten Schwetzingen feiert um 21.30 Uhr die Konzertperformance Plant Session 3 mit Annemarie Brüntjen und Matthias Breitenbach Premiere.
Am Dienstag, 21. Juni, 20 Uhr hat „Cosmic Drama“ (Beititel: A Postapocalyptic Space Opera) von Vivarium Studio und Philippe Quesne im Opernhaus Premiere. Im Theatercafé treten um 22 Uhr Tellavision und Derya Yildirim auf.

Im Open-Air-Kino wird am Mittwoch, 22. Juni, 20 Uhr, der Film „Everything will change“ gezeigt, und im Studio Werkhaus führt Felix Kubin um 21 Uhr seine „Type 76 – Maschinenmonologe“ auf. In der Ground-Control-Reihe im Theatercafé ist um 22 Uhr die Percussion-Band Hob-Beats zu sehen und zu hören. Das vollständige Programm sowie Infos zu Eintrittpreisen und Ticketerwerb gibt es an dieser Stelle:
nationaltheater-mannheim.de

Sophie Hunger tritt in Alter Feuerwache Mannheim auf

Mannheim. Die schweizerische Sängerin, Songschreiberin, preisgekrönte Filmmusik-Komponistin und überhaupt großartige Künstlerin Sophie Hunger macht am Donnerstag, 16. Juni, um 20 Uhr in der Alten Feuerwache Mannheim Station. Das sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Kleine Information fürs kundige Fan-Fachsimpeln vor Ort: Sieben ihrer acht Studioalben landeten auf Platz eins oder zwei der Schweizer Charts. Im Vorprogramm – und auch das dürfte wieder eine sehr hörenswerte Sache werden - tritt der Mannheimer Singer-Songwriter Paul Gerlinger auf. An der Abendkasse kostet der Eintritt 35 Euro. Im Online-Verkauf gibt es Tickets für 34 Euro (plus Gebühr). Mehr Infos? Dann bitte hier klicken: altefeuerwache.com

Video Sophie Hunger, „1983“:

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Schlossfestspiele beginnen in Heidelberg / Erstes Schlosskonzert mit Etta Scollo

Heidelberg. Schlosshof, Dicker Turm und Englischer Bau: Im Sommer bilden diese Spielstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg die malerische Kulisse für Produktionen aller Sparten und festliche Konzerte, die im Rahmen der Schlossfestspiele von 19. Juni bis 7. Juli aufgeführt werden. Allerdings entfällt der wegen großer Nachfrage zusätzlich für den Samstag, 18. Juni, angesetzte „Sizilianische Abend“ mit Sängerin Etta Scollo im Schlosshof. Für Etta Scollos reguläres Schlosskonzert am Sonntag, 19. Juni, 20.30 Uhr, waren zuletzt noch wenige Restkarten in der Kategorie für 46 Euro, ermäßigt 41 Euro erhältlich. Begleitet wird die Sängerin dabei vom Philharmonischen Orchester Heidelberg unter Leitung von Dietger Holm.
Das Junge Theater Heidelberg zeigt zuvor am selben Sonntag, 17 Uhr, im Englischen Bau „Die verzauberten Brüder“ von Jewgeni Schwarz, der das Märchenstück, das von Mut, Ausdauer und der Macht der Liebe erzählt, 1953 schrieb. Die Regie führt Marco Süß. Karten dafür kosten 16 Euro, ermäßigt 9,50 Euro. Die Vorstellungen am 21. und 22. Juni sind bereits ausverkauft.
Ebenfalls unter dem Dach der Festspiele findet bereits am Freitag, 17. Juni, 19 Uhr, auf dem Sonnendeck der Bäderterrasse der Performance- und Liederabend „Little world war“ statt, den ukrainische Künstlerinnen und Künstler erarbeitet haben, nachdem sie Ende Februar nach Berlin geflohen waren. Unterstützt wurden sie durch ihre Kollegen vom Puschkin Theater, die der Performance ihr eigenes Material hinzufügten. Der Eintritt für das Gastspiel (in englischer Sprache mit Live-Übersetzung) kostet 19 Euro. Ausführliche Informationen zu den Schlossfestspielen gibt es beim Theater und Orchester Heidelberg unter theaterheidelberg.de

Comedian „Teddy“ Teclebrhan spielt Show-Doppel in Mannheimer SAP Arena / Restkarten für Mittwoch an der Abendkasse

Mannheim. Comedian Tedros „Teddy“ Teclebrhan ist mit seinem Programm „Die Teddy Show“ wieder auf Tour, die ihn nun auch in die Mannheimer SAP Arena führt. Aufgrund der großen Nachfrage ist der beliebte Comedian dort auch gleich zweimal in Folge zu sehen, am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. Juni, jeweils um 20 Uhr. Wegen besagter großer Nachfrage ist die Donnerstagsvorstellung allerdings auch bereits ausverkauft. Für den Mittwoch soll es an der Abendkasse ein paar Restkarten geben, die Preisspanne der Tickets soll dabei zwischen 40 und 55 Euro liegen. Online-Karten zum selber Drucken für Mittwoch kosten zwischen 37,95 und 46,95 Euro. Weitere Infos beim Veranstalter: s-promotion.de

Zeltfestival Rhein-Neckar mit Kennedy, Beartooth und Rebillet

Mannheim. Im Mai hat Singer-Songwriter Dermot Kennedy seine aktuelle Single „Something to Someone“ veröffentlicht - mal sehen, ob er noch weitere mögliche Sendboten eines neuen Albums mitbringt, wenn der irische Senkrechtstarter am Mittwoch, 16. Juni, beim Zeltfestival Rhein-Neckar auf dem Mannheimer Maimarktgelände zu Gast ist. Im Vorprogramm tritt die Schweizer Indie-Folkband Black Sea Dahu ab 19 Uhr auf. An der Abendkasse kostet der Eintritt 52 Euro, im Webshop gibt es Tickets für 48,03 Euro (plus Gebühr). Zur Veranstaltung und zum Ticketshop geht es hier: zeltfestivalrheinneckar.de

Dermot Kennedy, „Power Over Me“:

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Auch danach ist beileibe keine Musik-Müdigkeit auf dem Mannheimer Maimarktgelände auszumachen: „1 Tag - 2 Bühnen - 12 Bands“ heißt es am Samstag, 18. Juni, ab 14.30 Uhr beim ersten Delta Bash Festival, das – buchstäblich – unter dem (Zelt-)Dach des 6. Zeltfestivals Rhein-Neckar stattfindet. Man darf diesem Tag erwartungsvoll entgegenblicken, denn: „Es wird laut. Es wird hart. Es wird gut“, wie die Festival-Macher verkünden. Dafür sorgen neben den US-amerikanischen Hardcore-Headlinern Beartooth die Band Bury Tomorrow, Silverstein, Crossfaith, Loathe, Vein, Higher Power, Drain, One Step Closer und Portrayal Of Guilt. Zwei weitere „Special Guests“ sollen folgen. An der Abendkasse kostet der Eintritt 55 Euro. Im Webshop gibt es Tickets für 49,90 Euro (plus Gebühr).
Video Beartooth, „The Past Is Dead“:

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Auf YouTube hat der US-amerikanische Elektro-Improvisationskünstler Marc Rebillet Millionen Follower, die er mit improvisierten Sessions beglückt, welche im Badezimmer, der Küche oder auch mal im Hotel aufgenommen werden. Wie es ist, ihn auf einer großen Bühne live zu erleben, davon kann sich das Zeltfestival-Publikum am Mittwoch, 22. Juni, ein akustisches Bild machen. Im Vorprogramm soll es „Special Guests“ geben. Das Konzert beginnt um 18 Uhr. An der Abendkasse werden 45 Euro für den Einlass berechnet, online gibt es Karten für 42,28 Euro (plus Gebühr). Infos zu den Zeltfestival-Konzerten: zeltfestivalrheinneckar.de

Video Marc Rebillet, „I Want To Die“:

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Minguet Quartett gastiert bei Mannheimer Kammermusikverein

Mannheim. Das 1988 gegründete und international renommierte Minguet Quartett gastiert am Mittwoch, 22. Juni, 20 Uhr, im Rahmen der Kammermusik-Reihe in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Auf dem Konzertprogramm im Anna-Reiß-Saal des Museums Weltkulturen stehen Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett C-Dur KV 465 („Dissonanzen“), Sofia Gubaidulinas Streichquartett Nr. 1 und Johannes Brahms' Klarinettenquintett h-Moll op. 115. Der Eintritt kostet 30 Euro, ermäßigt 25 Euro. Anmeldungen für die Veranstaltung des Mannheimer Kammermusikvereins erfolgen per E-Mail an kammermusik-ma@mail.de.
Ausführliche Informationen zum Quartett gibt es an dieser Stelle: minguet.de

Ensemble Recherche und Neue Vocalsolisten konzertieren im Mannheimer Zeitraumexit

Mannheim. Zum zweiten mal konzertieren die Formationen Ensemble Recherche und Neue Vocalsolisten am Freitag, 17. Juni, 20 Uhr, in Mannheim, präziser gesagt im Kunsthaus Zeitraumexit. Der Hauptanlass für dieses Konzert ist die Uraufführung eines Auftragswerks von Sebastian Claren („Schlachten 2: Motette:“) für drei Frauenstimmen und fünf Instrumente, das die Gesellschaft für Neue Musik - mit der besagte zwei Ensembles, seit vielen Jahren eng verbunden sind - zu ihrem 50-jährigen Bestehen im Jahr 2013 bei dem Mannheimer Komponisten bestellt hat. Werke von Georg Friedrich Haas, Miroslav Srnka und Lisa Streich vervollständigen das Programm. Der Einlass kostet an der Abendkasse 25 Euro, ermäßigt fünf Euro. Online gibt es Karten für 24 Euro, ermäßigt 4,50 Euro Reservierungen sind per E-Mail an ticket@zeitraumexit.de oder über das Kartentelefon unter der Rufnummer 0621/33939755 möglich.
Weitere Information finden sich auf der Zeitraumexit-Homepage: zeitraumexit.de

Karlstorbahnhof-Sommerbühne startet mit Singer-Songwriter Paul Gerlinger ins Wochenend-Programm

Heidelberg. Seinen melancholisch-rauen, bluesig-intensiven Songwriter-Folk präsentiert der Mannheimer Musiker Paul Gerlinger (ehemals eine Hälfte des feinen Duos Flourishless) am Freitag, 17. Juni, 19.30 Uhr, auf der Sommerbühne des Heidelberger Karlstorbahnhofs (KTB). 14 Euro kostet der Eintritt an der Abendkasse, im Online-Vorverkauf gibt es Tickets für zwölf Euro (plus Gebühr).
Unter dem Dach des „Bandpool“-Spitzenförderprogramms der Mannheimer Popakademie treten am Samstag, 18. Juni, 19 Uhr, Musiker Lophelia, das deutsch-türkische Indie-Pop-Duo SINU und Solokünstlerin Franka beim „Live & Laut! Newcomer geben alles“-Abend auf der Sommerbühne auf. Der Eintritt hierzu ist frei.
„Radikal Witzig“ hat Amjad sein aktuelles Bühnenprogramm genannt, das der Stand-up-Comedian im Rahmen des „Carambolage“-Festivals am Sonntag, 19. Juni, 19.30 Uhr, auf der Sommerbühne vorstellt. Dessen „Vergnügungssets rund um das Thema Kulturen erstrecken sich von den Vorteilen, wenn es bald auch als Fastfood Falafel mit Sauerkraut gibt, bis hin zu skurrilen Hochzeiten, bei denen ein ISIS Anhänger eine orthodoxe Christin heiratet“, stellt das KTB-Programm in Aussicht. Karten für den Auftritt des SWR3-Förderpreis-Gewinners kosten an der Abendkasse 20 Euro, im Online-Shop 18,60 Euro (plus Gebühr).
Grunge und Soul, Blues und Hip-Hop, Hardrock und Urban Street Music verbindet der US-amerikanische Sänger und Gitarrist Ayron Jones, der am Dienstag, 21. Juni, ab 19.30 Uhr die Freiluft-Bühne am Karlstorbahnhof rockt. 22 Euro kostet der Einlass hierzu an der Abendkasse, online sind Karten vorab für 20,55 Euro (plus Gebühr) erhältlich. Alle Infos zu Programm, Künstlern und Tickets: karlstorbahnhof.de

Video Paul Gerlinger, „Keine Kompromisse“:

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„Memoiren einer Spottdrossel“ in Mannheimer Klapsmühl' am Rathaus

Mannheim. „Memoiren einer Spottdrossel“ präsentiert Kabarettist Wolfgang Marschall am Samstag, 18. Juni, um 20 Uhr in der Mannheimer Klapsmühl' am Rathaus. Marschall, langjähriger Texter des Kabarett Dusche sowie Kopf des Kaiserslauterer Kabaretts Die Untiere, hat hierfür „aus dem bewährten Schatzkästlein seiner privaten Anekdotensammlung einen frech-fröhlichen Abend gestrickt, einen Abend zwischen prickelnden Pleiten, pointiertem Pech und pikanten Peinlichkeiten“, verrät der Programmtext. Der Eintritt kostet 22 Euro, Kartenreservierung sind telefonisch im Theater unter der Nummer 0621/22488 oder per E-Mail an info@klapsmuehl.eu möglich. Online gibt es Tickets für 27,80 Euro (plus Gebühr). Weiteres dazu findet sich auf der Klapsmühl'-Internetseite:
klapsmuehl.eu

Demis Volpis Ballettstück „Geschlossene Spiele“ gastiert im Theater im Pfalzbau

Ludwigshafen. Ein Richter, ein amerikanische Touristin, Kellner, die wie aus dem Nichts in Ohnmacht fallen, ein Kunde, der seit Stunden vergeblich versucht, seine Koffer aufzugeben: In einem argentinischen Lokal treffen Menschen aufeinander, die auf den ersten Blick wenig zu verbinden scheint. Aber dann verweben sich in dem Tanzstück „Geschlossene Spiele“, mit dem das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg am Freitag, und Samstag, 17. und 18. Juni, jeweils 19.30 Uhr, im Ludwigshafener Theater im Pfalzbau gastiert, diese absurd-surreale Begegnungen zu einem Diskurs über Gerechtigkeit, Recht und Unrecht, und die Idee des Menschen, in fairer Art und Weise über das Schicksal anderer bestimmen zu können. Choreograf und Opernregisseur Demis Volpi inszeniert das Ballett nach einem Schauspiel von Julio Cortázar. Um 19.10 Uhr gibt es eine Stückeinführung im Gläsernen Foyer. Der Eintritt kostet zwischen 31 und 55 Euro, ermäßigt zwischen 16,50 und 28,50 Euro. Kartenbestellungen sind unter pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de oder telefonisch unter der Nummer 0621/5042558 möglich. Mehr zu dem Ballett-Gastspiel gibt es hier:theater-im-pfalzbau.de

Trailer „Geschlossene Spiele“, Ballett von Demis Volpi:

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Capitol zeigt „Blume Peter“-Musical und „Sascha im Quadrat“-Konzert

Mannheim. Bereits ausverkauft ist der Live-Podcast-Termin von „Mord auf Ex“, den Leonie Bartsch und Linn Schütz am Samstag, 18. Juni, im Mannheimer Capitol präsentieren. Karten gibt es dagegen noch für die Musical-Eigenproduktion „Blume Peter“, für die sich im Capitol am Sonntag, 19. Juni, 20 Uhr der Vorhang hebt. Karten für das Stück, das die Geschichte von Peter Schäfer - alias „Blumepeter“ - erzählt, kosten zwischen 38 und 46 Euro, ermäßigt zwischen 33 und 41 Euro. Die Capitol-Tickethotline ist unter 0621/3367333 zu erreichen. Online gibt es Karten im Normaltarif zwischen 40,50 und 48,50 Euro, ermäßigt zwischen 35,50 und 43,50 Euro (plus Versand).
Beim „Sascha im Quadrat“-Konzertformat sind am Montag, 20. Juni, 20 Uhr, Jazzy Simon und Sascha Fischer sowie als Besuch aus der Ukraine Roman und Nadezhda Russu zu Gast am Mikrofon. Tickets für diese „Special Edition - Sommersause im großen Saal“ mit den singenden Gastgebern Sascha Krebs und Sascha Kleinophorst sowie Christof Brill und Frank Schäffer an den Instrumenten gibt es in zwei Kategorien für 24 oder 27 Euro. Im Webshop für 25 oder 29,50 Euro (plus Versand).
Der Capitol-Spielplan samt Ticket-Links findet sich hier: capitol-mannheim.de

Video-Clip „Bume Peter“:

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Psychobilly- und Metal-Ikonen stürmen Café-Central-Bühne

Weinheim. Die unverwüstlichen Psychobilly-Helden Demented Are Go sind am Freitag, 17. Juni, wieder einmal im Weinheimer Café Central zu Gast. Begleitet wird die britische Band von der Punkrock-Formation Nim Vind und Thee Twangjackets, Konzertbeginn ist um 20 Uhr, Karten kosten 22 Euro.
Mit der Gruppe Vltimas treten am Samstag, 18. Juni, Mitglieder der Death-Metal-Ikonen Mayhem (Gitarrist Rune „Blasphemer“ Eriksen) und Morbid Angel (Sänger David Vincent) auf die Café-Central-Bühne. Die Metal-Kollegen Pentarium bestreiten ab 20 Uhr das Vorprogramm. Auch hier kosten die Tickets 22 Euro.
Infos zu den Konzerten hält das Café Central hier bereit: https://cafecentral.de

Hazmat Modine bringen unverwechselbaren Sound ins Musiktheater Rex

Bensheim. Die US-amerikanische Blues- und Rootsmusik-Band Hazmat Modine tritt am Dienstag, 21. Juni, 20.30 Uhr im Bensheimer Musiktheater Rex auf. „Box of Breath“ hat die achtköpfige Formation um Bandgründer, Leadsänger und Mundharmonikaspieler Wade Schuman die aktuelle Tour nach ihrer jüngsten, 2019 erschienenen Platte benannt. „Hazmat Modine bleibt eine faszinierende Ausnahmeerscheinung im Musikgeschäft. Der Sound der Band ist unverwechselbar und klingt immer noch so, als hätten sich Tom Waits und Kurt Weill mit einer Marching Band aus New Orleans zusammengetan“, meint das Rex dazu. An der Abendkasse kostet der Eintritt 35 Euro, im Online-Ticketshop 31,80 (plus Gebühr). Tickets gibt es über diesen Link: rex-ticketshop.de

Video „Hazmat Modine returns“:

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Musikhochschule lädt zu Jazz-Lounge-Konzerten in Alte Feuerwache

Mannheim. Zur Mannheim Jazz Lounge öffnen sich am Montag, 20. Juni, um 20 Uhr die Tore der Alten Feuerwache. Dort widmet sich das Mannheim Jazz Orchestra mit seinem aktuellen Programm „Nothin' But Blues“ den bluesigen Wurzeln des Jazz. Die Big Band der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim spannt dabei „einen Bogen von den Anfängen der Big-Band-Musik bis in die Gegenwart, von Duke Ellington und Count Basie bis hin zu Bob Brookmeyers von 12-Ton-Musik inspiriertem ABC-Blues oder Joe Gallardos Latin-Blues 'Bluesiando'“, informiert die Feuerwache. Weiter geht es in der Jazz Lounge am Mittwoch, 22. Juni, 19.30 Uhr Uhr, wenn dort der erste Teil der Abschlussprüfungen der Hochschulabteilung für Jazz/Popularmusik stattfindet. Hier präsentieren sich die Studierenden zum Ende ihres Studiums mit stilistisch vielseitigen Projekten. Der Eintritt zu den Jazz-Lounge-Veranstaltungen ist jeweils frei. Eine Übersicht zu den Veranstaltungen in der Feuerwache gibt es hier: altefeuerwache.com

Deutsch-Amerikanisches-Institut bietet Musik und Literatur

Heidelberg. Zwei ausgewiesene Kenner der Materie setzen sich am Sonntag, 19. Juni, 11 Uhr, im Deutsch-Amerikanischen-Institut (DAI) in Heidelberg Friedrich Händels „Acis and Galatea“ (HWV 49) auseinander: Marcus Imbsweiler, der Romane und Erzählungen über Komponisten von Haydn bis Schostakowitsch veröffentlicht hat, und Timo Jouko Herrman, Gastdirigent der Heidelberger Sinfoniker, geben an diesem „Musical Sunday“-Vormittag „einen Überblick über die Vielzahl der in der Komposition verwendeten musikalischen Gestaltungsmittel und spüren weiteren Besonderheiten des Werkes mit“, kündigt das DAI an.
Am Dienstag, 21. Juni, stehen um 20 Uhr gleich zwei Kulturveranstaltungen auf dem DAI-Programm: So hält Van Gosse, Professor für Geschichte am Franklin & Marshall College in Lancaster, Pennsylvania, einen englischsprachigen Vortrag über „The First Reconstruction: Black Politics in America from the Revolution to the Civil War“. Er bietet darin eine umfassende Neubewertung der prägenden Ära der amerikanischen Demokratie von der Verfassung bis zur Wahl von Abraham Lincoln.
Gleichzeitig stellt der mit Erich-Fried-Preis ausgezeichnet Autor Autor Leif Randt („Planet Magnon“, „Schimmernder Dunst über CobyCounty“, „Leuchtspielhaus“) seinen Roman „Allegro Pastell“ vor. Moderiert wird dieser Abend im Rahmen der Reihe „Junge Stimmen im LiZ“ von Literaturwissenschaftler Marcus Willand. Der Eintritt zu den Veranstaltungen kostet jeweils 4,90 Euro, ermäßigt 9,90 Euro. An der Abendkasse wird ein Aufpreis berechnet.

Programminfos und Karten gibt es beim DAI: dai-heidelberg.de

Tanzperformance „When No One is Watching“ im Atelierhaus am Mannheimer Hafen

Mannheim. „When

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Veranstaltungen in der Rhein-Neckar-Region: Von Faber beim Zeltfestival bis Shakespeare auf dem Schloss

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Martin Vögele
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