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Kunstprojekt

Stadt.Wand.Kunst - ein einzigartiges Freiluft-Kunstformat

Seit 2013 sorgt die Alte Feuerwache mit dem Projekt "Stadt.Wand.Kunst" für Furore. Insgesamt 36 großformatige Wandmalereien sind seitdem entstanden. Wir zeigen die Murals vollständig - chronologisch und mit Beschreibungen.

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Das Mannheimer Freiluft-Kunstprojekt nahm im Jahr 2013 mit diesem Motiv seinen Lauf. Im Quadrat F6 ließ das Künstlerduo Herakut das Werk "My Superhero Power Is Forgiveness" entstehen, das die martialische Stärke eines Raubvogels eng mit der Empfindsamkeit der Vergebung verknüpft.

© Alexander Krziwanie

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Von Auguste Rodin als legendäres Werk des "Denkers" in die Kunstgeschichte eingegangen, transformiert der russische Graffiti-Artist Aske das Symbol, dekonstruiert es zum Teil - und lässt 2014 in F6, 8 seinen "Modern Thinker" entstehen.

© Manuel Wagner

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Ganz im Sinne und der Tradition des Graffiti-Writings findet der Künstler Stohead 2015 seinen ganz eigenen Rhythmus, lässt den "Rhythm" auf der Wand des Quadrats im Quadrat S5, 12-17 immer wieder ineinanderfließen - und schafft so Impulse.

© Alexander Krziwanie
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Unruhig, forsch und grell verschafft sich 2015 Künstler Satone mit seinem Mural "Insomnia" Aufmerksamkeit. Das farblich und formell wilde Motiv entstand an der Kleestraße 6 in der Neckarstadt-West.

© Alexander Krziwanie

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Scheinbares Chaos trifft geometrische Innovation. Der Sprayer Sobekcis erschus hier, in der Zeppelinstraße 20-24 sein Werk "Motion" und versetzte die Menschen seit 2015 im Wortsinne in Bewegung.

© Alexander Krziwanie

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Gemeinsam mit seinem Kollegen Boogie SML startete Hombre Suk mitten an den Wänden ehemaliger amerikanischer Militärgebäude das Projekt "Farbe für Franklin" - und ließ 2015 dabei ein optisches Dreiergeflecht entstehen, das von süßen Versuchungen in praller Farbe bis hin zu strengen, nüchternen Motiven reicht.

© Alexander Krziwanie

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In fast comicartiger Manier gemalt, hinterlässt der polnische Künstler Sainer Mannheim 2016 eines seiner Werke. An der Wand der Waldhofstraße 56 in der Neckarstadt präsentiert er mit "Baseball Sketch" ein optisches Stück zwischen Sport, Mut und Kampf.

© Alexander Krziwanie

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Mit "Europe" legt der Künstler 2016 eines der nachdenklichsten, mutigsten Murals von Stadt.Wand.Kunst vor. Die drei trauernden Frauen, die vielleicht um Menschen, aber auch um die europäische Idee trauern könnten, entstanden an der Wand des Quadrats E7.

© Dominik Baum

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2016 auf der Mannheimer Vogelstang entstanden, präsentiert Hendrik Beikirch seine Arbeit "Véra". Die Zeichung einer alten Frau aus Sibirien, die Beikirch zur Vorlage machte, erstreckt sich nun über 13 Stockwerke, 40 Meter Höhe und 36 Meter Breite. Für einige Zeit galt es als das größte Wandbild Deutschlands.

© Alexander Krziwanie

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Ein Bild zwischen Mut und Wagnis, Hoffnung und Furcht - die "Freiheitstesterin" von Mehrdad Zaeri beehrte Mannheim im Jahr 2016 - und zog in der folgenden Zeit so manchen interessierten Blick auf sich.

© Alexander Krziwanie
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Ohne Titel, dafür aber mit viel Farbe versorgte der Künstler Alexey Luka die Seitenwand des Mannheimer Kulturzentrums Forum. Das 2017 gesprühte Werk beehrt daher täglich Tausende, die mit ihren Autos diese Straße passieren.

© Alexander Krziewanie

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Wer auf der Flucht ist, muss seine eigene Identität beschneiden - im Notfall auf das, was in einen Koffer passt. Kultur, Religion und Dasein, all das in einer Reisetasche. Diese Problematik fasst Yazan Halwani 2017 in F6, 12 imposant in sein Motiv "The Inevitability Of Leaving Things Behind".

© Alexander Krziwanie

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Mit ihrer "Propagating Machine" schafft die Nevercrew 2017 an der Wand des Ulmenweg 40 Impulse. Alles ist hier Stil, ist hier Bruch, bleibt nur Schein, selbst die Vögel blicken hier nur staunend zu. Doch eines darf man sagen: Scheinsein war selten so schön, so eindrücklich wie hier.

© Alexander Krziewanie

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Expressiv, mutig, ja, fast draufgängerisch zeigt sich dieses Kunststück der Low Bros 2017 in F5, 12. "New Wave" heißt das Werk, das die neue Ära in strenge Linien und grelle Embleme übersetzt. Allemal ein Hingucker!

© Manuel Wagner

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"Focus On The Good" - das wird 2018 zu einem Imperativ, mit dem der Künstler 1010 den Eingang in die Neckarstadt in der Mittelstraße mit solch farbigen Formen verziert, dass man fast glauben möchte, sie zögen einen in sich hinein. Tief eindrucksvoll.

© Alexander Krziwanie
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Botanik trifft Mystizismus. 2018 gestaltet Waone Interesni Kazki an der Itzsteinstraße 1-3 diese Arbeit mit dem Titel "Jump Trough Time", die stark an den Surrealismus erinnert, aber doch auch moderne Ansätze mit sich bringt.

© Alexander Krziwanie

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Dass Graffiti bisweilen auch tief humorvoll sein kann, beweist das Kollektiv The London Police mit seiner Arbeit "900 Dogs By A Chocolate Factory", das 2018 im Quadrat K6, 1 entstand.

© Alexander Krziwanie

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Eine der bis heute ausgefallensten Arbeiten bei Stadt.Wand.Kunst: Das Werk "Abschied und Neubeginn" des Künstler-Duos Sourati beschreibt die Herausforderung, Schönheit zu erhalten, ganz gleich, wie groß die Anstrengung sein mag. Ein geglückter Versuch poetischer Dichte.

© Dominik Baum

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Mit "Aeskulap" zeigt die Künstlerin Frau Isa 2018 an der Fassade der Cheliusstraße 1-3 nicht nur die beiden Töchter der griechischen Gottheit, sondern sendet mit den Gedanken von Medizin und Heilung auch ein deutliches Zeichen der Emanzipation.

© Daniel Wetzel

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Mit Blick auf die Alte Feuerwache, gestaltet der finnische Künstler EGS im Jahr 2018 das Einraumhaus einmal komplett neu und implementert dort seine schwarz grundierte, bildgewaltige "Old New World Order" - bezeichnend.

© Alexander Krziwanie

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Das unbetitelte Werk von Peeta löst 2019 in der Zehntstraße 1 in der Neckarstadt ein Gebäude schlichtweg dreidimensional auf - und sorgt so für Gedankenverknotungen und Bewunderung gleichermaßen.

© Alexander Krziwanie

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Wie gilt es Waage zu halten, wenn die eigene Kultur auf eine andere trifft? Dieser Frage stellt sich 2019 Ruben Sanchez und findet in der Heustraße 13-17 in der Neckarstadt mit seiner Arbeit "Multicultural Balance" eine Antwort zwischen farbiger Freude und großer Anstrengung.

© Alexander Krziwanie

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Mit "Unterwegs" schafft Jens Richter 2019 ein Wandbild, das im wahrsten Sinne des Wortes im Fluss ist - und in seiner angenehmen Agilität besser kaum zur Unterführung am Mannheimer Hauptbahnhof passen könnte.

© Alexander Krziwanie

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Mit seiner Arbeit "Pied Piper" liefert der Frankfurter Maler und Restaurator Case der Ma'Claim-Crew nicht nur ein fotorealistisches Meisterstück: Seit 2019 prangt in der Käfertaler Straße 117 auch ein gehöriges Stück Gesellschaftskritik, das den Rattenfänger von Hameln in die Jetztzeit übersetzt.

© Alexander Krziwanie

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Okudas "Girls Love" in der Hochuferstraße 33 wird 2019 zu einem deutlichen, bunten Zeichen der Liebe, die keine Worte, Grenzen oder Gesetze, sondern allein ihre Wahrhaftigkeit kennt. Ein imponierender Beitrag der Freude an Liebe und Leidenschaft.

© Alexander Krziwanie
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Mit "Fenster zum Hof" legt Künstler Czolk im Jungbusch eine Arbeit von Hoffnung auf Freiheit vor, die seither in der Schanzenstraße für Zuversicht sorgt.

© Alexander Krziewanie

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"Square" nennt sich die Aneinanderreihung von rechteckigen Elementen, mit denen Quintessenz 2019 das Benjamin Franklin Village verschönert. Die farblich meist in Blautönen gehaltenen Motive verdeutlichen Leben, Hoffen, Bangen und Nachdenken in Einem.

© Alexander Krziwanie

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Mit ihrem Werk "Silence" zeigen Sourati an der Fassade von Bücher Bender in der Innenstadt, dass die Stille der Corona-Pandemie etwas Schönes, aber zugleich auch tief Befremdliches an sich hatte.

© Alexander Krziwanie

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Der "Stairway To Heaven" sieht 2020 vielleicht nicht mehr so aus, wie noch im 20. Jahrhundert, doch dafür zeigt Künstler Bond Truluv in der Zeppelinstraße, wie erhaben es sich anfühlen kann, den Himmel zu erreichen.

© Alexander Krziwanie

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Mit "Gegen das Vergessen" setzt Künstler Akut zwei der Porträts, mit denen Fotograf Luigi Toscano Holocaust-Überlebenden die Bühne gab, in ein Wandgemälde. Das eindrucksvolle Werk ist seit 2020 in F6, 5-8 zu sehen.

© Alexander Krziwanie

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Eigentlich gefährlich, aber auch tief augenzwinkernd, lässt Hombre Suk in "Load" einen hoffnungslos überladenen Wagen führerlos aus der Fassade herausfahren. Das 2020 entstandene Stück ist in J7, 23 zu sehen.

© Alexander Krziwanie

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Ein typisches Wildstyle-Stück der Graffiti-Kunst liefert 2020 The Caver mit seinem Werk "Feels Like Home". Das bunte, expressive Stück im Quadrat F7 verrät dabei vor allem eines: Form, Struktur und Farbe sind keine Grenzen gesetzt.

© Alexander Krziwanie

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Schule schwänzen für die große Freiheit - diese einfache, aber brillant umgesetzte Botschaft zeigt Seth Globepainter mit seiner Arbeit "L'ecole Buissonnière" im Quadrat M6, 12.

© Alexander Krziwanie

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In der Dalbergstraße 30-34 zeigt Künstler Kera mit seinem unbetitelten Werk, dass dreidimensionale Struktren keine Gesichter oder andere Formen brauchen, um von sich und ihrer Wirkung zu überzeugen.

© Alexander Krziwanie

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Mit seinem Stück "жаба" schafft der Künstler Isakov Freude und Schönheit gleichermaßen. Das GBG-Gebäude in H4, 9 bekommt einerseits den Look der Quadrate mit verpasst, andererseits lassen sich gleich mehrere Tiere entdecken. Poetisch und kraftvoll.

© Alexander-Krziwanie

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Das bisher jüngste Mural mit dem Namen "Primal Truth" des international bekannten Künstlers Nychos beschreibt Geist und Wiederkehr in der Meditation und der Verbindung zum Wolf. Die Arbeit ist seit wenigen Monaten in der Neckarvorlandstraße 17-19 zu bewundern.

© Alexander Krziwanie
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