Mit dem Sprengmeister im Steinbruch bei Nußloch

Einmal in der Woche wird im Steinbruch des Baustoffkonzerns HeidelbergCement bei Nußloch gesprengt. Wir haben Sprengmeister Gerold Bös bei den Vorbereitungen und der Sprengung begleitet.

Von 
weiks

Bild 1 von 23

Am Morgen vor der Sprengung bringen Gerold Bös und sein Kollege Bernd Sauter zunächst eine frische Lieferung Sprengstoff ins Lager.

© weiks

Bild 2 von 23

"Danach weiß man, was man geschafft hat", sagt Arbeiter Mehmet Cankiran.

© weiks

Bild 3 von 23

Das explosive Material wartet in einem Bunker im alten Teil des Steinbruchs auf seinen Einsatz.

© weiks
AdUnit urban-gallery1

Bild 4 von 23

Doch einen Teil nehmen die Arbeiter gleich mit zu ihrer heutigen Arbeitsstelle.

© weiks

Bild 5 von 23

Steinbruchmeister Uland Maier zeigt die Sprengschnur - sie lagert in einem anderen Raum als der Sprengstoff.

© weiks

Bild 6 von 23

Verschiedener Sprengstoff - für jedes Material, jede Feuchtigkeit, jede gewünschte Sprengkraft kommt ein anderer zum Einsatz.

© weiks

Bild 7 von 23

"Im Sommer ist es meist staubig, im Winter matschig", erklärt Bös. Passendes Wetter gibt es im Steinbruch eigentlich nie.

© weiks

Bild 8 von 23

In der Nacht zuvor hat es geregnet. Über holprige, matschige Straße geht es zum Sprengort.

© weiks

Bild 9 von 23

Schritt 1: Die zehn vorbereiteten Bohrlöcher müssen vom Wasser befreit werden.

© weiks

Bild 10 von 23

Schlammfontänen schießen aus der Erde, wenn Sauter per Luftdruck das Wasser aus den Löchern schießt.

© weiks
AdUnit urban-gallery2

Bild 11 von 23

Auf gut 40 Metern soll der Berghang hier gesprengt werden.

© weiks

Bild 12 von 23

An der Sprengschnur lässt Bös sie in das 25 Meter tiefe Loch hinab.

© weiks

Bild 13 von 23

Dann folgt kistenweise Sprengstoff.

© weiks

Bild 14 von 23

Bis zum Rand werden die Löcher mit harmlos aussehenden rosa Kügelchen, Exan, gefüllt.

© weiks
AdUnit urban-gallery3

Bild 15 von 23

Gut 130 Kilogramm Sprengstoff befinden sich am Ende in jedem Loch.

© weiks

Bild 16 von 23

Jedes verbrauchte Gramm Sprengstoff wird dokumentiert.

© weiks

Bild 17 von 23

...der verschiedenen Bohrlöcher miteinander.

© weiks

Bild 18 von 23

Jeder bekommt nun eine Nummer und eine Zündzeitstufe, die Bös in den "Logger" eingibt.

© weiks

Bild 19 von 23

Später wird Bös auf dem roten Kästchen, dem Blaster, die Taste mit dem Wort "Fire" ("Feuer") drücken.

© weiks
AdUnit urban-gallery4

Bild 20 von 23

Auch eine Schulklasse schaut sich das Spektakel an. Nach mehreren Warntönen ist es dann soweit. Rechts unten schießt eine weiße Wolke aus dem Gestein. Auf gut 40 Metern drückt es die Felswand kurz nach oben,...

© weiks

Bild 21 von 23

...dann fallen 12. 000 Tonnen Gestein mit Muschelkalk in einer Staubwolke in sich zusammen. Erst dann ist der dumpfe Knall zu hören.

© weiks

Bild 22 von 23

Danach beginnen die Bagger damit, das Gestein, aus dem später Zement wird, abzutragen.

© weiks

Bild 23 von 23

Per Seilbahn wird der Muschelkalk nach Leimen transportiert - gut 6000 Tonnen am Tag.

© weiks