Weihnachtsbäckerei Gesucht: die leckersten Plätzchenrezepte

Von Vanille-Kipferl bis Nusshörnchen, Schnappschüsse von Kids voller Mehl oder sonstigen Teignaschkatzen - der "MM" sucht die leckersten Rezepte mit Bild und die witzigsten Anekdoten dazu. Laden Sie einfach Ihr Bild samt Geschichte hoch und Nutzen Sie dazu den das Feld unter dem ersten Bild! Aber Achtung: Beim Hochladen auf die Bildgröße achten - das Foto darf nicht zu groß sein. Sie hatten Probleme mit dem Upload? Dann schreiben Sie uns eine Nachricht.

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Unsere Redakteure und Redakteurinnen haben schon mal ihre Lieblingsrezepte samt Bild und Entstehungsgeschichte vorgestellt:

© porosolka

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Verkrachte Existenzen von Leserin Monika Müller: In diesem Jahr wollte ich meine jahrelange bewährte Weihnachtsgutsel-Rezeptesammlung einmal erweitern, und zwar um Anis-Plätzchen. Die hatte ich nie zuvor in Erwägung gezogen, immer noch die entsetzten Aufschreie meiner Mutter im Ohr: “Sie hawwe kä Fießche griggt!!!“Nun hatte mich aber der Ehrgeiz gepackt – zumal ich aus dem Internet ein Rezept mit „Geling-Garantie“ gefunden hatte. Also ran ans Werk: Teig rühren, über Nacht stehen lassen, backen und....Nein: Nicht „genießen“, sondern „nicht genießen“.So flach und hart wie meine Anisplätzchen (miss-)geraten waren, hätte man sie auch als Spielbank-Chips verwenden können.Was nun? Wegwerfen geht nicht (Nachkriegsgeneration!), kreativ verwandeln geht (Nachkriegsgeneration). Also habe ich mit flüssiger Kouvertüre jeweils zwei „Chips“ zusammen geklebt und verziert und – Regenwetterglück – sie über Nacht auf der Terrasse weichen lassen. Und dann habe ich sie in der Verwandtschaft sehr erfolgreich als „Anis-Böller“ angepriesen. Sie wurden mir aus den Händen gerissen.Aus „verkrachten Existenzen“ wurden „vorzügliche Exzellenzen“.

© Monika Müller

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Leas Lieblinge (Lelis) Das muss man erst mal hinkriegen: Eine Plätzchensorte wird nach einem benannt... Oder diente vielleicht gar nicht man selbst, sondern die eigene, landesweit bekannte Gefräßigkeit, als Vorbild?! Ma weeses ned! Aber als meine Tante beschloss, die Dattelplätzchen in Lelis (Leas Lieblinge) umzubenennen, spielte sicher eine Rolle, dass ich die förmlich inhalierte, kaum kamen sie aus dem Backofen.

© privat
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Marzipanhörnchen: Ärmel hochkrempeln - es geht los: Marzipanrohmasse, Zucker, Eiweiß, Zitronenschale und Bittermandelöl in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Und – Achtung wichtig! – mit angefeuchteten Händen kleine Kipferl formen. Die süßen Marzipanhörnchen möchten nun zügig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt und etwa 15 Minuten gebacken werden. Jetzt brauchen die Hörnchen Frischluft zum Abkühlen. Währenddessen kann die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Jetzt vorsichtig die Marzipanhörnchen vom Backpapier lösen und jeweils die Spitzen in die Schoki tauchen. Abtropfen lassen, zurück aufs Backpapier legen und die Kuvertüre trocken lassen. Das Warten ist die schwerste Übung.

© Angela Boll

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Zum ersten Mal probiert habe ich diesen Klassiker im tiefesten Winter mitten in der Einöde in Schweden. Während mir draußen bei Minus 20 Grad die Finger in sekundenschnelle abfroren, verführten mich drinnen diese sandigen Plätzchen mit ihrem buttrigen Geschmack

© Lisa Wazulin

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Nuss-Plätzchen: Nuss, Marmelade und ein Schokodach. Der Favorit in unserer Familie, denn es gibt hier gleich drei unwiderstehliche Dinge auf einmal! Zwischen weihnachtlichen Nuss-Plätzchen steckt eine Schicht Marmelade, und als Krönung sitzt ein Schokoladendach obenauf.

© Baumgartner

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So sehen die Nuss-Plätzchen vor ihrem Schokoladenanstrich aus.

© Baumgartner