Liedwettbewerb

Liedwettbewerb "Credo Collab": Fünf Hauptgewinner und ein Album

Beim Liedwettbewerb Credo Collab in Mannheim wurden 15 Künstler prämiert, ein Album folgt.

Von 
Peter Dietrich
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Mannheim. Beim Popmusikprojekt der katholischen Kirche in Baden-Württemberg „Credo Collab“ wurden an der Popakademie Mannheim 15 Gewinnerinnen und Gewinner aus ganz Deutschland prämiert. Aus den Gewinnersongs und sieben weiteren Liedern soll bis Frühjahr 2027 ein gemeinsames Album entstehen, teilte die Erzdiözese Freiburg am Montag mit. Das Album wird bei mehreren Konzertevents an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg nach und nach veröffentlicht.

Die Gewinnersongs drücken Zweifel, Suche und Glauben als lebenslangen Prozess aus: Die Künstlerin Elli aus Nordrhein-Westfalen gehört mit ihrem Song „suchend, fühlend, zweifelnd“ zu den fünf Hauptgewinnern, die jeweils ein Produktionsbudget von 3.000 Euro erhalten. Auch die Gewinnerin Michal aus Mannheim stimmt in ihrem Gewinnersong nachdenkliche Töne an und singt im Song „Berge und Täler“ vom persönlichen Auf und Ab des Glaubenswegs. Der Musiker und Produzent Samuel Breuer aus Köln gewinnt mit dem Song „Danke“, der von seiner persönlichen Reise zu einem neuen tiefen Gottvertrauen aus interreligiöser Sicht erzählt.

Das Lebensgefühl junger Erwachsener getroffen

Der Singer-Songwriter Björn Amadeus aus Osnabrück trifft mit dem Gewinnersong „Wovon soll ich noch träumen“ ein Lebensgefühl vieler junger Erwachsener. Die Mannheimer Band Fara gehört mit ihrem Song „Komm nach Haus“ ebenso zu den fünf Hauptgewinnern. Das Lied greift das biblische Motiv des verlorenen Sohns auf, der zu Hause mit offenen Armen empfangen wird.

Zehn weitere Preisträger wurden mit einem Preisgeld von je 300 Euro prämiert. Insgesamt hatte es zum Wettbewerb 50 Einsendungen gegeben. „Unsere Ausgangsfrage war immer: Wie klingt ein popmusikalisches Glaubensbekenntnis junger Menschen?,“ beschreibt der Popkantor Sebastian Heeß aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Projektidee.

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