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Landwirtschaft - Afrikanische Schweinepest breitet sich aus

Weiterer Betrieb betroffen

Von 
dpa
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Letschin/Berlin. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat sich nach dem ersten Ausbruch bei Hausschweinen in Deutschland weiter in Brandenburg ausgebreitet. Ein dritter Betrieb mit vier Mastschweinen sei betroffen, teilte das Verbraucherschutzministerium am Wochenende in Potsdam mit. Zwei Tiere seien verendet, zwei erkrankte Tiere hätten getötet werden müssen.

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Die Fälle liegen ebenfalls in Letschin nördlich von Frankfurt (Oder) an der Grenze zu Polen nahe dem Kleinbetrieb mit zwei Tieren, der wie ein Bio-Hof mit 200 Tieren in Neiße-Malxetal südöstlich von Cottbus schon betroffen war. Nach Angaben vom Sonntag gab es zunächst keine weiteren Verdachtsfälle. Die ASP, eine schwere Virusinfektion, ist für Wild- und Hausschweine meist tödlich, aber für Menschen ungefährlich.

Ministerium: Export bleibt möglich

Für Schweine ist die Viruserkrankung meist tödlich. © dpa

Das Bundeslandwirtschaftsministerium setzt weiter auf den Export von Fleisch aus seuchenfreien Regionen. Die Möglichkeit des Handels innerhalb der EU mit Schweinen und Schweinefleisch bestehe fort, da die betroffenen Hausschweinbestände in denselben Regionen liegen, sagte eine Sprecherin. Das Ministerium habe sich bei der EU erfolgreich für ein Konzept eingesetzt, mit dem der Schweinefleischexport aus Gebieten möglich sei, die frei von der ASP seien. Die EU-Agrarminister werden bei einem Treffen am Montag voraussichtlich auch über die Afrikanische Schweinepest sprechen.

Nach dem Auftauchen der Tierseuche bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen 2020 hatten Staaten außerhalb der EU, darunter China, Südkorea und Japan, Schweinefleisch-Einfuhren aus Deutschland gestoppt. Mit Ländern wie Vietnam, Singapur und Kanada konnte aber eine Regionalisierung – der Export aus seuchenfreien Gebiete – erreicht werden. dpa

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